Lisa38
Gast
Ich bin vor 5 Monaten mit meinem Partner, mit dem Ich nun 2 Jahre zusammen bin, zusammen gezogen. Ich habe eine 8jährige Tochter. Mein Partner ist sehr streng gegenüber meiner Tochter. Ich hingegen ziemlich locker. Ich bin ihm hier immer wieder in den Rücken gefallen anstatt ihn in seinen Aussagen zu bestätigen.
Mein Partner ist auch ein sehr gemütlicher Mensch, der in seinem Leben nicht viel braucht oder unternimmt (bis auf seine Interessen). Ich hingegen bin gerne unterwegs und genieße die freie Zeit mit meiner Tochter. Er meinte immer zu mir, dass mit meiner Tochter muss sich ändern, da er das Gefühl hat das er in der Familie keinen Stellenwert hat. Ansonsten sei er sehr glücklich in der Beziehung.
Vor 2 Wochen kam aus einer Frage raus dann der grosse Knall. Er meinte er kann so nicht mehr, es war in den letzten Wochen zuviel und er möchte die Beziehung beenden. Ich bin weinend zusammen gebrochen. Ich hab niemals damit gerechnet. Auch habe ich seine Warnschüsse nicht bemerkt, die er mir wohl so oft gegeben hat. Er war das Wochenende dann nicht zu Hause und kam am Sonntag vormittag wieder. Ich habe um eine 2. Chance gebeten, schon fast gebettelt. Seitdem läuft es sehr gut, nur dass wir wie in einer WG wohnen. Es gibt keinerlei körperliche Nähe. Er meinte er brauche Bedenkzeit und ich solle ihn mit dem Thema einfach mal on ruhe lassen, er müsse sich das Ganze erst mal anschauen und dann entscheiden ob er das mit meiner Tochter und mir noch möchte. Ich habe ihn dann die Woche wieder gefragt wie es denn gefühlsmäßig bei ihm aussieht und er meinte, er denkt nicht, dass die Gefühle noch für eine Beziehung reichen. Warum geht er denn dann nicht einfach? Das hab ich ihn auch gefragt und er meinte, vielleicht ändern sich seine Gefühle noch und ich soll mir trotzdem keine Hoffnungen machen. Er könnte jederzeit wieder zur ins Haus seines Bruders, aber warum geht er nicht?