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erdbeerche_n
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Huhu, ich (w/26) habe jetzt ca. ein halbes Jahr einen Mann (m/26) gedated. In letzter Zeit lief es klar auf eine Beziehung raus, anfangs war das noch nicht so klar Ich komme aus einer 5-jährigen Beziehung, die im November letzten Jahres in die Brüche ging. Mein Exfreund war manchmal schon Thema bei uns, weil ich an manchen Tagen schon traurig war, dass es vorbei ist. Er weiß aber, dass ich die Entscheidung, mich zu trennen, nicht bereut habe, sondern dass es vor allem um das Gefühl der Sicherheit der langen Zeit wegen geht. Er hat vor zwei Jahren eine Person gedated (es gab ca. 6 Treffen, sie hat es beendet), mit der er aus meiner Sicht fast schon eine ungesunde Obsession hat. So hat es ihn wahnsinnig belastet, einen Weg laufen zu müssen, den er mit ihr verbindet. Gestern habe ich ihm einen Screenshot aus einem Video gesendet. Er meinte dann, ihm geht es schlecht wegen ihr, die Frau aus meinem Video würde ihn an sie erinnern, die Haare wären so ähnlich (die Haare sind nicht ähnlich. Ich habe das Gefühl, er will sie sehen). Ich hab mir dann Zeit für ihn genommen, weil ich es grds. in Ordnung finde, darüber zu sprechen und füreinander da zu sein. Er meinte dann, sie sei perfekt für ihn, sowohl optisch als auch charakterlich. Ich meinte, dass er vielleicht was Positives draus mitnehmen kann und vielleicht dadurch weiss, was ihm bei einer Partnerin wichtig ist. Er meinte dann, dass das leider nicht so ist, weil er will, dass seine Partnerin genauso aussieht und ist wie sie. Er hat ausserdem erzählt, dass er letztens die Fantasie hatte, sie würde ihm schreiben, dass sie auch in Stadt XY zieht (er wird bald umziehen) und dass sie ohnehin länger an ihn gedacht hat. Ausserdem meinte er, alle anderen Frauen würden gleich aussehen und nur sie war davor gefeit, dass er sie nicht mit irgendwem anders vergleicht. Mir war das dann zu viel. Liebeskummer schön und gut, das habe ich mir in Vergangenheit gerne angehört für ihn und ich verstehe, dass es einem mal schlecht geht, aber da habe ich die Hoffnung verloren, dass es irgendwann besser wird und es war mir zu extrem. Vor allem habe ich mich dadurch extrem abgewertet gefühlt. Ich habe es dann beendet. Er hat schrecklich geweint, beteuerte, das sei nicht er gewesen, es sei wie eine Sucht sich da reinzusteigern, wenn ich es jetzt beende, würde ich nie mehr wieder was von ihm hören. Es tue ihm leid, es sei mein Verlust, wenn ich es deswegen beende, weil er es nicht so meinte und es deswegen kein valider Grund sei. Bleibe ich bei meiner Entscheidung? Mir fällt das alles so schwer gerade. seine letzte Partnerin hat es aus demselben Grund beendet.