Zitat von Thuja:Eigentlich beabsichtigen wir, zusammen zu ziehen, was ich für mich aber jetzt ad acta gelegt habe.
Sehr gut!
Mein Rat:
Schreibe Dir mal in Ruhe
unabhängig von deinem Partner auf , was deine Prioritäten und Ziele im Leben sind .
Aktuell und auch zukunftsorientiert.
Nur Dich betreffend.
Versuche dabei
in Dich zu gehen und bestmöglich gedanklich deine Punkte
nicht mit ihm zu verknüpfen a la:
Er macht dies und jenes nicht,
sondern
das bin Ich, dafür stehe ich.
Entknote erstmal deine persönlichen Dinge von der Unzufriedenheit mit Deiner Beziehung, sprich ihm.
Als nächster Schritt schreibst du mal geordnet alle positiven und negativen Punkte deines Partners auf und legst es im dritten Schritt wie eine Schablone über deine bisherigen Notizen.
Wenn Du dann wenige Überschneidungen haben solltest, kannst Du Dir die ehrliche Frage stellen an welchen Punkten er gewillt ist zu arbeiten , weil er sie selbst erkennt und welche Punkte wiederum
seine Persönlichkeit ausmachen.
Dementsprechend, je nach Erkenntnis, rate ich in diesem Fall tatsächlich zur Trennung.
Zur Akzeptanz, dass es nicht (mehr) passt und sich Menschen und Beziehungen nun mal dahingehend verändern können.
Deine Frage könnte also, je nach Ergebnis ,sein, ob der zunächst harte Weg der Trennung mittelfristig weniger deine Seele belastet als eine Stagnation in der jetzigen Situation und das verschwenden von Zeit, die Dich an deinem persönlichen Vorankommen hindert.
Wir haben alle nur dieses eine Leben und verdient es glücklich zu leben.
Zu einem gewissen Anteil, betreffend auch Beziehungen, haben wir das Glück sogar durch Entscheidungen selbst in der Hand.