4

Er ist psychisch krank

Tiamat78

2
1
Hallo ihr Lieben
Endlich habe ich mal was gefunden wo ich denke hier treffe ich auf Menschen denen es ähnlich geht wie mir…
Ich habe ein echtes Problem mit meinem Lebensgefährten und dem Vater meines Sohnes( wir wohnen zusammen)
Wir sind mittlerweile über 3 Jahre zusammen und haben einen Sohn von 2 Jahren. Am Anfang war noch alles schön und alles gut…wie da so ist mit der rosa roten Brille.
Da ich mich ein halbes Jahr vorher erst von meinem Mann getrennt hatte und noch mitten in einem Rosen und Sorgerechtstreit befand war die Beziehung von Anfang an etwas belastet aber wir hielten zusammen wie Pech und Schwefel…auch als seine Exfrau Theater machte weil es mich gab ( sie sagte zu ihm bei der Scheidung..kein Problem wir können uns ruhig scheiden lassen wir können ja noch mal neu heiraten) hielten wir zusammen…dann wurde ich schwanger..es gab lange Diskusionen darüber ob wir dieses Kind bekommen….er sagte er wollte nie Kinder..seine Exfrau hätte heimlich die Pille abgesetzt und ihm dann gesagt ich kriege die Zwillinge ob du willst oder nicht…tja wir hatten Papiere zusammen alle Beratungsgespräche und und und..am Tag als es passieren sollte..sagte er morgens zu mir er könne das nicht er wolle das nicht und wir sind Richtung Frankreich gefahren mit dem Wohnmobil…in der Schwangerschaft haben wir uns dann selbständig gemacht …so langsam wurde immer deutlicher das er ein Problem hat..er wurde aggressive ohne Grund…hatte eine völlig andere Wahrnehmung von den Dingen wie ich…bald darauf konnte er nicht mehr ins Geschäft fahren..da wir aber relative viel Geld hineingesteckt hatten fuhr ich Hoch schwanger alleine ins Geschäft…an einem Sonntag wurde unser Sohn geboren und ich stand Montags Morgens mit Baby im Arm im Laden..Meine Hebamme machte die Nachsorge im Geschäft. Je nach Jahreszeit veränderte er sich..in den Sommermonaten wo wir auch viel mit dem Wohnmobil unterwegs waren war alles gut..er hatte genug mit seiner Werkstatt zu Hause zu tun ich war mit dem Kleinen im Geschäft…jede freie Minute waren wir draußen mit dem Wohnmobil unterwegs…dann kam der Winter..die Kunden in beiden Geschäften wurden einfach Saison bedingt weniger…das heißt es kamen Finanzielle Sorgen hinzu( meiner Meinung nach unbegründet..denn er fühlt sich selbst mit 1000 Euro die er auf der Seite liegen hat und alle Rechnungen sind bezahlt an der Armutsgrenze…wo er im Sommer noch drüber weg sehen konnte und nur mal geschnauft hat..flippte er im Winter total aus..er wurde aggressive..verhielt sich wie ein Tiger im Käfig…lange Zeit habe ich versucht ihm aufzuzeigen das er ein Problem hat..das er krank ist…er konnte zu diesem Zeitpunkt kein Geschäft mehr betreten ohne Panikattake also vermied er es und schickte mich…hier zu Hause machte er nichts..alles blieb an mir hängen..die Buchhaltung, die Kunden , der Haushalt unser Sohn..sogar seine Kinder wenn sie an den Wochenenden kamen und kommen…nach etlichen Streitigkeiten in denen ich immer wieder unseren Sohn nahm und für ein bis zwei Nächte ging…bewegte er sich endlich mal zum Arzt..nur leider zum faslchen..er bekam nach wenigen Sitzungen in der Praxis eine Panikattake und ging nicht mehr hin…die Wutanfälle zu Hause häuften sich…er hat dabei Sprachverlust..er kann teilweise die Wörter nicht mehr aussprechen..wiederholt sie 5-10 mal…fängt an mit sich selber zu sprechen..rauft sich im Zorn die Haare, schreit rum…schmeißt die Klamotten durch die Gegend..zertrümmert Sachen und und und..Schuld an allem bin immer ich..ich war den ganzen Tag und die halbe Nacht ( Baby im Haushalt) auf den Beinen erst im Geschäft dann nach Hause zwischen drin noch einkaufen Essen kochen Haushalt..dann seine Kunden bedienen dann Material für ihn holen und ihm bei der Arbeit helfen…und zum dank bekomme ich zum Beispiel zu hören wie die Küche aussieht…und habe wieder riesen Theater..ich kann eigentlich nicht mehr..raffe mich aber auch und mache auch das noch … um es am nächsten Tag wieder genau so vorzufinden denn er ist ja den halben Tag alleine Zu Hause und räumt nichts weg…vor ca 2 Jahren brach ich mir den rechten Mittelfuß und konnte somit kein Autofahren oder ins Geschäft…ich saß hier alleine und habe mich zusätzlich auf einem Bein hüpfend um Haushalt und Kind gekümmert und bekam von ihm zu hören ich sei eine Belastung für ihn…nach dem ich kurz vor dem Zusammenbruch stand hat er dann endlich das eine Geschäft verkauft..als dank bekam ich dann zu hören das ich in den letzten zwei Jahren nichts auf die Kette bekommen habe ich hätte mir doch mal einen Job suchen können…da ist mir der Kragen geplatzt und dich habe ihm einiges an den Kopf geschmissen..das ich ja schließlich für ihn im Laden stand und das ohne Bezahlung..ich hatte von dem Geld nämlich rein gar nichts..ich durfte mich hier mit dem Kleinen von Elterngeld und Kindergeld durchschlagen und ihn und die Kinder auch noch durchziehen..denn sein Geld ist sein Geld und mein Geld ist auch sein Geld…Mittlerweile eskaliert es hier total..er ist den ganzen Tag nur noch aggressive..ich sitze die meiste Zeit oben im Büro und gehe ihm aus dem Weg..der Kleine hat sein Kinderzimmer hier oben und wir spielen LEISE..denn wenn er schreit oder klopft oder was wirft..flippt mein Lebensgefährte unten aus…jetzt bereite ich gerade unseren Auszug vor..aber das macht die Sache nur noch schlimmer..er sagt er liebt uns (er weiß gar nicht was das ist) und will nicht das wir gehen..ich liebe ihn auch so ist das nicht aber mittlerweile geht es mir Körperlich an die Substanz. Ich musste zum Arzt und bekomme ein Langzeit Beruhigungsmittel gespritzt weil mein Blutdruck so hoch schießt und nichtmehr runter geht..ich stehe morgens mit einem Ruhe puls von 125-128 auf…ich bekomme den ganzen Tag nur hasserfüllte Blicke…er flippt unten aus…spricht mit sich selber…aber er sagt er hat kein Problem…wir machen ihm eines…und wieder sind wir schuld…immer der einfachste Weg…ich habe mich in meiner Verzweiflung an den Sozialpsychiatrischen Dienst gewandt weil ich einfach Hilfe suchte und das jemand mir meine Wahrnehmung bestätigt..vielleicht liege ich ja falsch alles ist möglich…die haben mir bestätigt das er ein massives Problem hat und in Behandlung gehört..was er aber nicht einsieht…im Zweifelsfall kann ich ihn noch einweisen lassen..als er das mitbekam meinte er wutentbrannt wenn ich das tun würde…wäre es das letzte was ich getan habe…ich habe mittlerweile totale Angst auch vor dem Auszug denn er wird so was von bösartig und aggressive und ich habe einfach keine Kraft mehr…


Sorry wenn das eine oder andere nicht ganz verständlich oder wirr ist.,..ich bin einfach durch und es gibt so viel zu schreiben das ich damit ein Buch füllen könnte..

11.12.2012 18:10 • #1


MannmitBekannte.


3747
1
886
Warst bei seiner Scheidung persönlich anwesend oder sind die ihn hofierenden Exsaprüche seine Erzählung?

Du als Lebende vor dem Tod lässt besser die eigenen Sensoren ärztlich prüfen. Die Resultate kommen nicht von ungefähr bis auf bedenkliche eigene Befunde runter. In so ein System strukturierter Schädigung zu verlieben ist nicht nur nicht gut, es macht krank und ist ungesund. Wie siehts mit Problemen in der eigenen Kindheit aus? Gabs Stress in der Herkunftsfamilie und zieht sich dieser im eigenen Leben fort?

Die Messe zu ihm in der Partnerposition ist gelesen, selbst wenn du aus eigener Fehlerstruktur von ihm angekickt bist ist er ein klarer Abschuß. Trennen selbst bei völlig fehlender sonstiger Perspektive, keinen Pfifferling auf irgendein Heilungsgeschwätz setzen. Der Mann ist ein Problem und hat nicht nur eins, landet später im betreuten Wohnen und da kümmern sich Profis für echtes Geld.

Seine Uneinsichtigkeit schließt letzte Perspektive aus, da er nicht einmal selbst geht bleibt nur ein eigener Weg. Der Arzt wird gut gewesen sein, dein Mann ist nicht nur ohne jede Debatte, er merkt das ursprünglich selbst und entzieht sich einer konstruktiven Aufarbeitung mit dir oder dem Arzt.

So geht das immer weiter. Es bleibt halt ein Gefühl von Liebe , dies ist zu reflektieren und zu ändern. Brich das Infektionsgefolge selbst für die Kinder und die eigene Zukunft auf. Raus und weiter.

Du hoffst auf Besserung und es wird schlimmer werden.

Das ist kein Leben.

11.12.2012 18:43 • x 2 #2


bluesea


992
108
Liebe Tiamat,

ich wundere mich wie Du das alles durchgehalten hast.

Aber jetzt: Du musst da raus und das so schnell wie möglich.
Kannst Du nicht bei irgend jemanden vorübergehend unterkommen?

11.12.2012 19:18 • x 1 #3


Tiamat78


2
1
Ja ich habt ja recht und das weiß ich auch..ich habe ganz lange gehofft und wir haten auch immer mal wieder gute Tage wo alles gut war..aber alleine reichtnicht aus..dann habe ich angefangen( ich glaube das ist meiN Helferkomplex) zu versuchen Hilfe für ihn zu finden..aber was nützt es wenn sie nicht annimmt ich kann sie nicht zwingen..und ganz ehrlich mitlerweile weiß ich das ich das nicht kann und vor allem nicht aushalten kann..deswegen bin ja dabei auszuziehen mit dem kleine...er kann sich nur selber Helfen in dem er den Richtigen Schritt tut...ich habe dennoch Angst vor dem tag des Ausszuges..als er Gestern gesehen hat das ich mir alle Unterlagen hierfür zusammen suche ist er völlig ausgerastet hat sich inter mich gestellt undmir vor wut ins Ohr gebrüllt..als ich ihn fragte was das soll...ob er nicht normal mit mir sprechen kann kam ein Schulter zucken und dnan ein anscheinend nicht

11.12.2012 20:29 • #4


ici


Tiamat:

Schnapp Dir Deinen Sohn und geh ins Frauenhaus. Aber sofort. Und hole Deine Sachen mit deren Unterstützung aus der Wohnung.

Zieh in eine neue Wohnung und sage niemandem die Adresse. Lege Dir einen Geheimanschluss zu und meide den Kontakt.

Wegen Eures Sohnes: Geh zum Jugendamt zusammen mit dem Sozialmedizinischen Dienst. Lass Deinen Sohn nicht unbeaufsichtigt mit ihm.

Ich scherze nicht, hier gehts um Eure Sicherheit.

11.12.2012 21:23 • x 1 #5


LeaIna

LeaIna


25
1
27
Liebe Tiamat,

puh, da hast du schon einiges durchgemacht! Das tut mir Leid für dich!
Muss mich meinen Vorschreibern anschließen:

Seine Erkrankung wird ohne Behandlung nicht einfach dauerhaft besser werden und du kannst ihn nicht "heilen"! Gegen seinen Willen kommt er zunächst mal nur in Behandlung wenn er selbst- oder fremdgefährdend ist (also einen Selbstmord/Selbstschädigung versucht oder androht oder dich/dein Kind/Fremde angreift oder bedroht), aber diese Situation solltest du am besten gar nicht mit ihm erleben.

Also meiner Meinung nach solltest du
1. So schnell wie möglich mit Kind raus aus der gemeinsamen Wohnung,
2. schauen, dass du finanziell von ihm unabhängig bist, Geschäftsbeziehungen etc. zu ihm kündigen (da kannst du dir auch Hilfe holen),
3. in einer eigenen Therapie deine Erlebnisse verarbeiten, herausfinden, wie du dich in Zukunft vor solch ungesunden Beziehungen schützt,
4. darauf achten, wie dein Sohn sich entwickelt nach dem, was er erlebt hat.

Opfer dich nicht weiter auf! Auch dass er krank ist ist keine "Ausrede" wenn er sich keine Hilfe holen will!
Warte nicht darauf, dass etwas Schlimmeres passiert!

Alles Gute dir!

15.09.2015 18:32 • #6


danae


Hallo Tiamat -

da gibt es ein besonderes Forum für solche Fälle, da findest Du vielleicht gezielter Hilfe:

re-empowerment.de

danae

15.09.2015 18:57 • #7


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre


5583
3
9889
Öhmmm - der Thread ist von 2012! Wieso um Himmels willen werden solche Uraltthemen ausgebuddelt?

15.09.2015 20:23 • #8


Eisbeere

Eisbeere


224
190
Oops, ich bin darauf über Verlinkung "ähnliche Themen" gestoßen.

28.04.2018 11:48 • #9




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag