sommerliebe18
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ich bin so ziemlich mit meinem Latein am Ende und würde mich über Ratschläge und etwas Mut freuen.
Vor einem Monat hat mein Freund (29) sich von mir (25) getrennt. Wir waren zwei Jahre zusammen und haben ein Jahr zusammengewohnt.
Begründung: die Gefühle reichen nicht für eine gemeinsame Zukunft, die Liebe ist nicht groß genug.
Ich habe mir schnell eine neue Wohnung gesucht und bin nun gestern eingezogen.
Die drei Wochen, die wir noch in der gemeinsamen Wohnung verbracht haben, haben wir nicht wirklich wie zwei Getrennte verbracht. Wir schliefen abends gemeinsam ein, kamen uns auch körperlich nah und sind -sarkastischerweise- mal zusammen zu Ikea, zusammen zur Wohnungsübergabe, haben abends gegrillt und Zeit miteinander verbracht. Auch schrieb er mir fast täglich bei WhatsApp und erzählte von seinem Tag und fragte wie es mir ging.
Eigentlich hatte ich vor den Kontakt abzubrechen, sobald ich ausziehe. Heute wollte ich ein letztes Mal zu ihm fahren, um die letzten Sachen abzuholen. Stattdessen schlägt er vor zu mir zu kommen und mir beim Möbelaufbau zu helfen.
Wenn man ihn auf die Trennung anspricht, sagt er, er sei sich sicher, dass er das will.
Will er nur sein schlechtes Gewissen beruhigen, mich warmhalten oder sich kumpelhaft verhalten?
Mir fällt das alles ohnehin schwer und wegen des ständigen Kontakts habe ich die Trennung noch nicht 100% realisiert. Wieso lässt er mich nicht los? Sollte ich eine Kontaktsperre einlegen? Insgeheim mache ich mir Hoffnung, dass er zurückkommt.