Zitat von Sanni_x3:Er meinte ja schon oft in dem letzten Jahr, dass ich ihn schlecht machen würde oder seine Freundschaften kaputt machen würde...Dabei macht er mich schlecht.
Das reicht als Aussage. Wieso hast
du ein schlechtes Gewissen?
Zitat von Sanni_x3:Aber ich hab über alles hinweg gesehen weil er immer meinte es war aus der Wut raus...
Wut ist verzeihlich, weil menschlich. Aber die Dosis macht's. Und gegenüber jemandem, den man achtet, schätzt, lieb hat, dosiert man als erwachsener Mensch seine Wut so, dass der andere gewiss sein kann, trotz der Wut geachtet, geschätzt, lieb gehabt zu sein.
Zitat von Sanni_x3:Ich hoffe nur das der Tag kommt an dem er wehmütig wird.
Diese Hoffnung kenne ich und kann sie nachvollziehen. Aber was genau hättest du von seiner Wehmut? - Okay, die süße Genugtuung, zu sehen, dass er sich genauso quält wie du dich jetzt. Das süße Gefühl, ihm überlegen zu sein und die Macht zu haben, ihm sozusagen Absolution zu erteilen oder auch nicht.
Und dann?
Was weiter?
Zitat von Sanni_x3:Diesesmal habe ich nämlich bis auf ein es tut mir leid und ein wie gehts dir nichts geschrieben... sonst hätte ich alle paar tage iwelche Texte geschrieben...
Na ja - wenig und selten ist schon mal besser als viel und oft. Ich weiß, wovon ich rede, denn letzteres war unlängst auch so'n Spezialfehler von mir. Der Empfänger meiner Nachrichten quittierte das mit einem scherzhaft-ironischen
Zitat:Ein Mann, ein Wort - eine Frau, ein Wörterbuch.
Und auch ich bin eine jener Romantikerinnen, die sinnlos hoffen, dass
er eines Tages
Zitat von Sanni_x3:wehmütig wird
Aber selbst
wenn das geschähe: Wie sicher ist es, dass du und ich davon was mitbekommen? Wie sicher ist es, dass dein und mein Forengrund jeweils den Mut aufbringen, sich bei uns zu melden und zu signalisieren: Es tut mir leid, ich habe was verkehrt gemacht, du bist mir zu lieb und zu wichtig, bitte, lass uns das in Ordnung bringen und miteinander glücklich werden ...
Genau. Du wie ich müssen damit rechnen, dass eine solche Nachricht nicht kommen wird.
Also haben wir nichts von der erhofften Wehmut.
Können wir auch ohne das?
Ich denke schon.