Andrea1234567
Gast
wir sind seit gut einem Jahr zusammen, sehen uns allerdings im Alltag nicht, da er beruflich oft unterwegs ist.
Ich lebe in meinem Haus mit meinen zwei Kindern und er hat sein Haus, ca. 100km entfernt. Das er aber kaum nutzt, da er meistens zu mir kommt an den WE. Und so hat mir die Beziehung auch bisher gut gefallen. Ich wollte nach der Trennung nicht wieder einen neuen Mann mit dem ich tgl. zusammen bin. Das stumpft zu sehr ab....oder ich bin einfach nicht oder noch nicht bereit...Nun war er ziemlich schnell in mich verliebt, wir haben uns, wie heute anscheinend schon üblich, über das Inet kennengelernt, telefoniert, anschließend über messenger geschrieben bis die Finger wund wurden, auch sehr heftig und sehr intim und uns dann, seinem Dienstplan entsprechend getroffen und da hat es klick gemacht bei ihm. Was also anfangs nur eine Affäre sein sollte wurde eine Beziehung. Die nun aber evtl. jeder anders formuliert. Er ist so wie es läuft sehr zufrieden, ich bin es nicht. Zumindest nicht in bestimmten Punkten. Ich glaube ich will noch immer nur eine Affäre, was ich ihm auch gesagt habe aber er will davon nichts wissen. Dabei ist es nicht mehr als das. Eine wunderbare Affäre.
Aber er fängt an sich mehr und mehr um mich zu kümmern, was ja nicht schlimm ist, solange ich meine Selbstständigkeit behalte. Das Problem dabei, dass er es mir sanft vorhält wenn ich mich wieder anfange zu nörgeln, dass wir zu wenig Sex haben.
Ich dachte also, ich wäre mit dem Sex zufrieden und nur die Quantität mache mir zu schaffen. Aber das ist es nicht.
Ich habe gemerkt, dass er mich so gut wie gar nicht anfasst, selbst beim Sex, der leider inzwischen nur noch kurz ist und auf seine Befriedigung gerichtet ist, kaum oder nur so wie er es braucht um gut zu werden. Ein Vorspiel gibt es so gut wie gar nicht mehr. Klar bin ich danach, obwohl mir selbst dieses Stückchen an körperlicher Nähe noch gefällt und ich bin inzwischen froh bin, wenigstens das zu bekommen, etwas frustriert.
Zumal es inzwischen unseren eigentlich nicht vorhandenen Alltag bestimmt.
Er wiederum fühlt sich sehr unter Druck gesetzt von mir. Macht mir Vorhaltungen ich würde nur an Sex denken. Dabei sind es die fehlenden Berührungen die mir genauso oder noch mehr zu schaffen machen.
Ich habe das Gefühl er sieht mich vlt. nur noch als gute Freundin, fühlt sich einfach von mir nicht mehr angezogen.
Und will das mit mir aber nicht an einen anderen verlieren.
Ich weiß nicht was ich tun soll. Im Grunde erfüllt er einen Teil meiner Bedürfnisse nicht aber eine Trennung will ich auch nicht. Ich habe es versucht gestern und er war geschockt und meinte, dass er mich immer geliebt hat und es noch immer tut...ich habe geheult und zurück geschrieben, dass ich ihn auch liebe. Aber tue ich das wirklich wenn ich so unzufrieden bin. Eine platonische Liebe will ich nicht, er auch nicht. Aber kann er mich lieben wenn er mich kaum anfasst? Denn anfangs war das anders. Leider...sonst könnte ich sagen er ist halt so.
Danke für die Mühe des Lesens.
Ich hoffe es war nicht allzu verwirrerend.