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Drummer-Charlie
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Ich habe meine Situation ja bereits in einem längeren Beitrag hier im Forum beschrieben. In Kurzfassung wurde ich nach 26 Jahren von meiner (Noch-) Frau verlassen, gut 2 Monate später lernte ich T. kennen, mit der ich knapp 14 Monate zusammen war. Sie hat mir geholfen, komplett über meine Frau wegzukommen - aber den Preis dafür zahle ich jetzt gerade - und der ist verdammt hoch
Die Trennung von T. ist jetzt gut 2,5 Wochen her, am Anfang war es auch schon schlimm, aber seit Freitag ist es nicht mehr auszuhalten. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt. Warum das so ist, möchte ich mir hier mal von der Seele schreiben, muss dazu aber vorher noch ein kleines bisschen ausholen:
Unseren Jahrestag Anfang April begingen T. und ich auf der Party, auf der wir uns ein Jahr zuvor unter gefühlt magischen Umständen kennengelernt hatten. So magisch war unser Verhältnis mittlerweile allerdings leider nicht mehr - an dem Abend zog ich mir wieder mehrfach ihr Missfallen zu, u.a. weil ich mit ein paar dort anwesenden Band-Mitgliedern eine gute Stunde Musik gemacht habe (was die anderen Anwesenden aber sehr genossen haben). Außerdem war auch wieder Eifersucht im Spiel, angeblich hätte ich mich mit der (mir zugelosten) Quizz-Spiel-Partnerin auffällig gut amüsiert (Blödsinn). Ich hab' mich deshalb nicht gewundert, dass sie mir - als wir gerade mit der Musik fertig waren - eröffnete, dass sie jetzt mit ihrer Freundin G. und deren Mann Y. nach Hause fahren würde, ich könnte mich ja noch in Ruhe amüsieren und ein B. trinken. Mein Angebot, in 15 mins mit ihr zu fahren, lehnte sie ab. Ob ich bei ihr übernachten oder nach Hause fahren würde, blieb offen. Ich bekam dann noch eine WA-Nachricht mit dem Inhalt "Schlaf gut, wir sehen uns morgen". Ich bin davon ausgegangen, dass sie mir damit eins auswischen wollte zur Strafe dafür, dass ich mich zu wenig um sie auf der Party gekümmert hatte.
Um den Urlaub aber nicht mit ungeklärter Stimmung anzutreten, fuhr ich dann doch zu ihr aber sie war nicht daheim. Da war es halb 1. Meine WA-Nachfrage, wo sie denn sei, blieb unbeantwortet. Ich hatte irgendwie ein saublödes Gefühl, fuhr aber trotzdem nach Hause. Ab halb 4 trudelten dann ihre WA-Nachrichten ein, Tenor Du hast mir das Herz gebrochen, ich werde nie wieder einem Mann vertrauen können - aber ich liebe Dich und bin leider von deiner Liebe abhängig. Sie wäre bei einer Freundin gewesen und hätte sich 3h ausgeheult. Mir kam das alles recht merkwürdig vor, aber meine angemeldeten Zweifel hat sie vehement zerstreut. Ich hab ihr dann geglaubt, wir sind in den Urlaub geflogen, und nach unserer Rückkehr fing dann der endgültige Niedergang unserer Beziehung an, den ich auch nicht mehr aufhalten konnte. Gut 5 Wochen nach unserer Rückkehr hat sie Schluss gemacht, was aber für mich trotz aller Vorzeichen dann trotzdem überraschend kam. Soviel also das Nötige zur Vorgeschichte
Seit der Trennung KS, um loszukommen. Trotzdem ständig Hoffnung auf Versöhnung, Warten auf ein Zeichen von ihr. Das kam dann auch: eine einzige trockene Nachricht, dass wir noch Kleinigkeiten austauschen müssten und das ja am 1. Juli während unseres Konzerts in ihrer Nachbarschaft tun könnten. Das will ich aber nicht, denn wenn ich sie dort sehe, evtl. oder wahrscheinlich mit einem Anderen, kann ich nicht mehr Schlagzeug spielen. Zumindest nicht so, wie man das von mir erwartet. Will ihr also die Sachen mit Brief schicken und auf meine verzichten. Ich fühlte Trennungsschmerz, Trauer, Schuldgefühle, was-wäre-gewesen-wenn. All das, was alle hier wohl kennen, und was ich auch nach der Trennung von meiner Frau hatte. Damit wäre ich sicher irgendwie irgendwann klargekommen mit der Zeit. Aber dann hats mir den Boden unter den Füssen weggezogen
Am Freitag habe ich mich mit einer Freundin, die auch mit T. bekannt ist getroffen, um zu quatschen. Das hätte ich besser gelassen. Die fragte mich als erstes, ob ich denn eigentlich wüsste, was auf der o.g. Party los gewesen wäre. Wusste ich natürlich nicht. Aber ich habs dann erfahren müssen. T., ihre Freundinnen G. und V. sowie Y., der Mann von G., haben dort wohl während wir Musik gemacht haben mehr oder weniger öffentlich und hemmungslos rumgeknutscht, und zwar alle durcheinander. G. hat ihre Freundinnen aufgefordert, ihren Mann zu küssen, und wer gerade nicht dran war, hat eben mit der ebenfalls freien Frau rumgemacht. Beobachtet wurde das Ganze von anderen Gästen, die sich darüber wohl auch mokiert haben. Tja, und mit G. und Y. ist T. ja dann von der Party weggefahren. Den Rest kann ich mir jetzt zusammenreimen - statt der eh unglaubwürdigen Story von der Freundin, bei der sie sich ausgeheult hat, passt ein Dreier bei G. und Y. zuhause plötzlich wesentlich besser ins Bild. Der gezielte gemeinsame Abgang, der offensichtliche Versuch, mich auf der Party zu lassen bzw. zum Schlafen nach Hause zu manövrieren es passt eigentlich alles zusammen. Ich habe nichts gesehen und keine Beweise aber ich hatte sofort diese BILDER vor Augen. Dazu kommt: auf Wunsch von G. führt diese eine offene Beziehung, gegen den Willen ihres Mannes. Sie besucht Tant. Seminare und Yoni-Massa.n und hat ihre s.uelle Befreiung als oberstes Ziel im Leben. Ihr Mann ist damit unglücklich, spielt aber mit, um seine Frau nicht zu verlieren.
War ich vorher nur verzweifelt, habe ich jetzt Panik-Attacken, die mich aus dem Nichts überfallen. Ich kann die Bilder der knutschenden T. mit Y. und was danach passiert sein könnte, nicht mehr verdrängen, die steigen in mir auf wie Gift. Ich wache morgens schweißgebadet auf und habe dann kaum die Kraft, aufzustehen. Wenn ich dann gegen Mittag aufstehe (was ich vorher nie getan habe), muss ich mich als erstes übergeben. Essen kann ich so gut wie nichts. Nach einer Stunde bin ich wieder so platt, dass ich mich hinlegen muss. Ich lese dann, schlafe aber eigentlich gleich wieder ein. Mein Tag vergeht so sinnlos wie noch nie. Abends versuche ich mich mit Leuten zu treffen oder zu telefonieren, dabei trinke ich viel zu viel. Motorrad fahren, Schlagzeug spielen ich habe an NICHTS mehr Spaß. Seit heute muss ich wieder arbeiten, spiele aber mit dem Gedanken, mich krankschreiben zu lassen, weil ich eh nix auf die Kette kriege. Ich weiß jetzt, was es heißt, einen Stein im Magen und einen Kloss im Hals zu haben. Mein Puls rast. Und bei all dem warte ich noch immer auf ein Zeichen der Versöhnung von T. Ich kenne mich selbst nicht mehr und habe das Gefühl, ich schaffe das alles nicht mehr. Ich habe ihr vertraut, wenn meine Vermutungen stimmen, bin ich noch nie so hintergangen worden. Und ich kann sie nicht mal dafür hassen, klammere mich daran, dass die Knutscherei nur ein Party-Spaß war und die Version von der Freundin vielleicht doch stimmt. Ich bin so was von erbärmlich
Ich habe auf meinen ersten Bericht einige sehr hilfreiche Hinweise von Leuten bekommen, die meinen epischen Roman nicht nur gelesen, sondern auch noch klug analysiert haben. Auch dieser Text ist wieder sehr lang geworden. Aber ich würde mich über ein paar erneut helfende Hände trotzdem sehr freuen. Vielleicht auch über eine Einschätzung darüber, welche Version - Freundin oder Dreier - wahrscheinlicher ist (auch wenn das natürlich spekulativ ist)
Ich wusste bisher gar nicht, dass man sich so beschissen fühlen kann. Und das meine ich ganz ernst
Die Trennung von T. ist jetzt gut 2,5 Wochen her, am Anfang war es auch schon schlimm, aber seit Freitag ist es nicht mehr auszuhalten. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt. Warum das so ist, möchte ich mir hier mal von der Seele schreiben, muss dazu aber vorher noch ein kleines bisschen ausholen:
Unseren Jahrestag Anfang April begingen T. und ich auf der Party, auf der wir uns ein Jahr zuvor unter gefühlt magischen Umständen kennengelernt hatten. So magisch war unser Verhältnis mittlerweile allerdings leider nicht mehr - an dem Abend zog ich mir wieder mehrfach ihr Missfallen zu, u.a. weil ich mit ein paar dort anwesenden Band-Mitgliedern eine gute Stunde Musik gemacht habe (was die anderen Anwesenden aber sehr genossen haben). Außerdem war auch wieder Eifersucht im Spiel, angeblich hätte ich mich mit der (mir zugelosten) Quizz-Spiel-Partnerin auffällig gut amüsiert (Blödsinn). Ich hab' mich deshalb nicht gewundert, dass sie mir - als wir gerade mit der Musik fertig waren - eröffnete, dass sie jetzt mit ihrer Freundin G. und deren Mann Y. nach Hause fahren würde, ich könnte mich ja noch in Ruhe amüsieren und ein B. trinken. Mein Angebot, in 15 mins mit ihr zu fahren, lehnte sie ab. Ob ich bei ihr übernachten oder nach Hause fahren würde, blieb offen. Ich bekam dann noch eine WA-Nachricht mit dem Inhalt "Schlaf gut, wir sehen uns morgen". Ich bin davon ausgegangen, dass sie mir damit eins auswischen wollte zur Strafe dafür, dass ich mich zu wenig um sie auf der Party gekümmert hatte.
Um den Urlaub aber nicht mit ungeklärter Stimmung anzutreten, fuhr ich dann doch zu ihr aber sie war nicht daheim. Da war es halb 1. Meine WA-Nachfrage, wo sie denn sei, blieb unbeantwortet. Ich hatte irgendwie ein saublödes Gefühl, fuhr aber trotzdem nach Hause. Ab halb 4 trudelten dann ihre WA-Nachrichten ein, Tenor Du hast mir das Herz gebrochen, ich werde nie wieder einem Mann vertrauen können - aber ich liebe Dich und bin leider von deiner Liebe abhängig. Sie wäre bei einer Freundin gewesen und hätte sich 3h ausgeheult. Mir kam das alles recht merkwürdig vor, aber meine angemeldeten Zweifel hat sie vehement zerstreut. Ich hab ihr dann geglaubt, wir sind in den Urlaub geflogen, und nach unserer Rückkehr fing dann der endgültige Niedergang unserer Beziehung an, den ich auch nicht mehr aufhalten konnte. Gut 5 Wochen nach unserer Rückkehr hat sie Schluss gemacht, was aber für mich trotz aller Vorzeichen dann trotzdem überraschend kam. Soviel also das Nötige zur Vorgeschichte
Seit der Trennung KS, um loszukommen. Trotzdem ständig Hoffnung auf Versöhnung, Warten auf ein Zeichen von ihr. Das kam dann auch: eine einzige trockene Nachricht, dass wir noch Kleinigkeiten austauschen müssten und das ja am 1. Juli während unseres Konzerts in ihrer Nachbarschaft tun könnten. Das will ich aber nicht, denn wenn ich sie dort sehe, evtl. oder wahrscheinlich mit einem Anderen, kann ich nicht mehr Schlagzeug spielen. Zumindest nicht so, wie man das von mir erwartet. Will ihr also die Sachen mit Brief schicken und auf meine verzichten. Ich fühlte Trennungsschmerz, Trauer, Schuldgefühle, was-wäre-gewesen-wenn. All das, was alle hier wohl kennen, und was ich auch nach der Trennung von meiner Frau hatte. Damit wäre ich sicher irgendwie irgendwann klargekommen mit der Zeit. Aber dann hats mir den Boden unter den Füssen weggezogen
Am Freitag habe ich mich mit einer Freundin, die auch mit T. bekannt ist getroffen, um zu quatschen. Das hätte ich besser gelassen. Die fragte mich als erstes, ob ich denn eigentlich wüsste, was auf der o.g. Party los gewesen wäre. Wusste ich natürlich nicht. Aber ich habs dann erfahren müssen. T., ihre Freundinnen G. und V. sowie Y., der Mann von G., haben dort wohl während wir Musik gemacht haben mehr oder weniger öffentlich und hemmungslos rumgeknutscht, und zwar alle durcheinander. G. hat ihre Freundinnen aufgefordert, ihren Mann zu küssen, und wer gerade nicht dran war, hat eben mit der ebenfalls freien Frau rumgemacht. Beobachtet wurde das Ganze von anderen Gästen, die sich darüber wohl auch mokiert haben. Tja, und mit G. und Y. ist T. ja dann von der Party weggefahren. Den Rest kann ich mir jetzt zusammenreimen - statt der eh unglaubwürdigen Story von der Freundin, bei der sie sich ausgeheult hat, passt ein Dreier bei G. und Y. zuhause plötzlich wesentlich besser ins Bild. Der gezielte gemeinsame Abgang, der offensichtliche Versuch, mich auf der Party zu lassen bzw. zum Schlafen nach Hause zu manövrieren es passt eigentlich alles zusammen. Ich habe nichts gesehen und keine Beweise aber ich hatte sofort diese BILDER vor Augen. Dazu kommt: auf Wunsch von G. führt diese eine offene Beziehung, gegen den Willen ihres Mannes. Sie besucht Tant. Seminare und Yoni-Massa.n und hat ihre s.uelle Befreiung als oberstes Ziel im Leben. Ihr Mann ist damit unglücklich, spielt aber mit, um seine Frau nicht zu verlieren.
War ich vorher nur verzweifelt, habe ich jetzt Panik-Attacken, die mich aus dem Nichts überfallen. Ich kann die Bilder der knutschenden T. mit Y. und was danach passiert sein könnte, nicht mehr verdrängen, die steigen in mir auf wie Gift. Ich wache morgens schweißgebadet auf und habe dann kaum die Kraft, aufzustehen. Wenn ich dann gegen Mittag aufstehe (was ich vorher nie getan habe), muss ich mich als erstes übergeben. Essen kann ich so gut wie nichts. Nach einer Stunde bin ich wieder so platt, dass ich mich hinlegen muss. Ich lese dann, schlafe aber eigentlich gleich wieder ein. Mein Tag vergeht so sinnlos wie noch nie. Abends versuche ich mich mit Leuten zu treffen oder zu telefonieren, dabei trinke ich viel zu viel. Motorrad fahren, Schlagzeug spielen ich habe an NICHTS mehr Spaß. Seit heute muss ich wieder arbeiten, spiele aber mit dem Gedanken, mich krankschreiben zu lassen, weil ich eh nix auf die Kette kriege. Ich weiß jetzt, was es heißt, einen Stein im Magen und einen Kloss im Hals zu haben. Mein Puls rast. Und bei all dem warte ich noch immer auf ein Zeichen der Versöhnung von T. Ich kenne mich selbst nicht mehr und habe das Gefühl, ich schaffe das alles nicht mehr. Ich habe ihr vertraut, wenn meine Vermutungen stimmen, bin ich noch nie so hintergangen worden. Und ich kann sie nicht mal dafür hassen, klammere mich daran, dass die Knutscherei nur ein Party-Spaß war und die Version von der Freundin vielleicht doch stimmt. Ich bin so was von erbärmlich
Ich habe auf meinen ersten Bericht einige sehr hilfreiche Hinweise von Leuten bekommen, die meinen epischen Roman nicht nur gelesen, sondern auch noch klug analysiert haben. Auch dieser Text ist wieder sehr lang geworden. Aber ich würde mich über ein paar erneut helfende Hände trotzdem sehr freuen. Vielleicht auch über eine Einschätzung darüber, welche Version - Freundin oder Dreier - wahrscheinlicher ist (auch wenn das natürlich spekulativ ist)
Ich wusste bisher gar nicht, dass man sich so beschissen fühlen kann. Und das meine ich ganz ernst
