Abschließen mit der ersten großen Liebe

Hank


Hallo zusammen,

ich wende mich an euch, weil ich alles niederschreiben will, und weil ich niemanden habe, dem ich es erzählen kann.
Es ist nichtmal eine Stunde her, da hat mir meine Freundin per Whatsapp mitgeteilt, dass es aus ist. Sie wird darüber noch mit mir Skypen, aber das wars dann wohl.
Es klingt nüchtern, aber während ich diese Zeilen schreibe, heule ich Rotz und Wasser.

Wir führen eine Fernbeziehung, und haben durch unsere Ausbildungen keine Möglichkeit, bald zusammen zu ziehen.
Aber ich darf nicht beim traurigen Ende anfangen.

Wir haben uns online kennengelernt, in ihrer Heimatstadt getroffen (damals hab ich im Hotel übernachtet dafür) und es hat gefunkt. Ich bin jetzt 24 (sie 27), und wir waren etwas über ein Jahr zusammen. Bis dahin hatte ich nie eine Freundin, was im übrigen auch immer an mir genagt hat, weil ich mir das so sehr gewünscht habe.
Wir haben uns etwa alle 4 Wochen getroffen, manchmal nur ein paar Tage, manchmal ein paar Wochen (z.b. wenn ich Semesterferien hatte). Die Zeit war immer großartig und hat uns Kraft für die große Ferne gegeben.
Aber es blieb immer sehr schwierig. Wir haben jeden Abend geskyped mit Cam und Mikro.
Sie ist ein bisschen depressiv, hatte das früher ganz extrem und schon Therapie deshalb, aber manchmal brach es aus und ich war überfordert damit, wie ich damit umzugehen habe. Aber ich hab mich immer durchgeboxt und versucht, dabei zu lernen.
Manchmal war ich von ihr genervt, weil sie geklammert hat oder so. Ich habe mich auch oft von ihr eingeschränkt gefühlt, was ich ihr auch manchmal gesagt habe. Sie war deshalb immer verletzt.
Ich mache in der Geschichte jetzt mal einen Sprung, ich muss aber so viel sagen, dass sie regelmäßig von Tiefs gezeichnet war, in denen ich schon öfter mal dachte das es aus sei. Aber so wie jetzt war es nie.

Nun habe ich irgendwann online mit fremden Frauen geflirtet, Bilder verschickt und sowas. Um der Schmetterlinge willen, es war so ein Kick der mir gefiel, und der mich mein schlechtes Gewissen über das was ich tat erstmal vergessen lies. Ich weiß nicht, ob es der Grund ist, aber ich war nie begehrt. Im gegenteil, ich wurde gemobbt. Erst seit ich etwa 21 bin, legt sich das, aber ich habe mich nie so gefühlt, als sei ich für Frauen begehrenswert. Ich habe es genossen, plötzlich mehrere zu haben, die mich begehren, auch wenn es nur virtuell war. Denn ich habe immer abgebrochen sobald es real wurde, also sobald es ans treffen ging. Das tat ich nie.
Irgendwann kamen bei meiner Freundin die ersten solcher Dinge ans Licht. Aber nur eine Teilwahrheit die ich eingestand. Damals habe ich mir noch mit einigen Lügen weitergeholfen weil ich schreckliche Angst davor hatte das es aus sein könnte, wenn ich die ganze wahrheit sagte. Sie Erfuhr damals von einem Kontakt, und ich sagte ihr mehr wäre das nicht.
Es nagte an ihr das sie nicht wusste, "warum ausgerechnet die? Was hat die denn, was ich nicht habe?".
Ich fuhr in der Nacht als sie es erfuhr zu mit dem Auto zu ihr. Von jetzt auf gleich, Sachen gepackt und ab dafür. 600km, und ich war schon als ich losfuhr hundemüde vom Tag davor. Ihr Freundin war auch da, die ihr zum Schlussmachen riet. Aber es endete damit, dass wir wieder zusammen in einem Bett lag. Sie bat mich nicht mehr zu lügen, was ich ihr zusicherte, ich sagte, da sei nicht mehr als das, wobei ich panische Angst hatte. Vermutlich sah sie mir das auch an. Das war die Zeit, in der ich alles abbrach was ich an solchen Kontakten hatte.
Ein paar Wochen drauf erfuhr sie noch mehr als ich bei mir war über mein Handy. Sie war natürlich außer sich und forderte die Wahrheit. Ich sah ein das es nichts bringt länger zu schweigen und erzählte jedes Detail.
Es war furchtbar, ich habe mich so geschämt und tue das immernoch. Diese Zeilen zu schreiben ist nicht leicht, es zerstört mein Selbstbild, weil ich mich für "gut" hielt.
Wir lagen auch an diesem Abend zusammen im Bett, und ich bat sie mir zu vergeben, und versicherte ihr alles zu tun, was nötig ist, damit sie wieder Vertrauen aufbauen kann.
So lang ich bei ihr war ging es auch einigermaßen. Ich habe ihr beweise gezeigt, wir haben zusammen alle Chats gelöscht, alle kontakte geblockt. Komplett reinen Tisch gemacht.
Ich habe mir in dieser Zeit geschworen, nie wieder etwas derart niederträchtiges zu tun. Ich weiß, dass sie das nicht verdient hat, weil sie immer so gut zu mir war.
Es bricht mein Herz, dass ich nicht früher erkannt habe wie sehr ich sie brauche, und das ich ihr das über so lange Zeit angetan habe. Ich wünsche mir in diesem Augenblick nichts mehr, als eine Zukunft mit ihr. Ich wollte seit ich sie kennengelernt habe den Rest meines Lebens mit ihr verbringen.
Ich habe mir vorgenommen, ihr ein besserer Freund zu sein. Transparenz zu zeigen, mich öfter bei ihr zu melden, sie wissen zu lassen wie sehr ich sie brauche.
Seit dieser Sache habe ich das gefühl, wieder frisch verliebt in sie zu sein. Ich habe mich noch nie so hingezogen zu ihr gefühlt, als wäre mir ein Ballast abgefallen, der mich an meinen Liebesgefühlen gehindert hat.

Nun war ich aber irgendwann wieder zuhause. Sie hat in ihrer Ausbildung einen Firmenwechsel durchlebt und sich mit einem Arbeitskollegen (Mitazubi) angefreundet. Dieser Arbeitskollege hat auch ein Problem mit seiner Freundin, wodurch er sich wohl verletzt fühlt.
Dann kam eine Firmenfeier, auf der meine Freundin Spontan sein wollte. Das habe ich auch immer gefördert, weil sie sich sonst immer drinnen eingeigelt hat, ohne soziale Kontakte zu pflegen. Aber dort hat sie zu viel getrunken, und es endete damit, dass sie mit diesem Azubi im Bett gekuschelt hat, weil sie zusammen bei jemandem aus der Firma übernachtet haben. Mehr lief aber wohl nicht. Sie rief mich am morgen drauf an um mir das zu erzählen.

Ich sagte ihr, dass das zwar nicht ganz einfach zu hören ist, ich ihr das aber vergebe, weil sie zwei verletzte Seelen sind die Nähe gebraucht habe. Ich sagte ihr, es stört mich nicht was passiert ist, und das ich lediglich wissen muss, ob sie mehr von ihm will. Sie konnte das alles aber nicht mit sicherheit sagen.
An diesem Abend haben wir über Skype Zeit miteinander verbracht. Es endet damit, dass sie meine Liebesbekundung erwiederte, und ich schmolz dahin.

Heute war sie wieder wortkarg. Sie sagte, sie geht in die Stadt, sich mit einem Bekannten treffen (den ich kenne, das ist okay). Auch, dass sie doch irgendwie Gefühle für den Arbeitskollegen hat. Dann sagte sie irgendwann, ihre Pläne hätten sich geändert, aber sie geht trotzdem in die Stadt. Und dann als ich bohrte was sie so spät noch in der Stadt macht, sagte sie, sie hätte sich mit dem Arbeitskollegen getroffen. Sie hätten sich geküsst und es sei nicht fair mir gegenüber wenn sie dann nicht mit mir Schluss macht.
Ich brach in tränen aus, und fühlte mich hilflos weil ich nichts weiter tun konnte als zu schreiben, während er den Vorteil der räumlichen Nähe genoss.
Also schrieb ich verzweifelt was ich fühle und denke, bat sie mehrfach um eine Chance. Übernächste Woche wollte ich wieder ein paar Tage zu ihr, die Bahntickets sind schon gebucht. Ich sagte ihr sogar, dass ich ihr diesen Kuss vergeben kann weil ich weiß wie sehr sie nähe sucht und wie sie sich fühlt.
Ich versichere ihr dauernd das ich alles tue damit sie wieder vertrauen fassen kann, dass sie mir nur etwas Zeit zu geben braucht.
Aber es scheint so, als bleibe sie bei ihrem Entschluss.

Ich bin völlig am Boden zerstört. Diese Frau ist meine erste und bisher einzige große Liebe, und mein einziger Wunsch ist, dass es auch so bleibt.
Ich weiß, dass ich etwas furchtbares getan habe, und alles was ich tun kann ist, so etwas nie wieder zu tun, an mir zu arbeiten und mich zu bessern.
Ich schäme mich so.
Ich werde diesbezüglich auch einen Psychologen zurate ziehen, weil ich das Gefühl habe, mit alledem nicht allein fertig zu werden.
Da ich erst vor einem Jahr nach Berlin gezogen bin und schwierigkeiten habe, Freunde zu finden, hab ich auch sonst niemanden mit dem ich reden kann. Ich suche momentan Ablenkung mit PC-Spielen.
Vielleicht werden mir eure Worte auch helfen.
Ich kann irgendwie noch nicht akzeptieren das es aus sein soll. Dass sie unsere Beziehung für ein kurzfristiges Nähebedürfnis durch irgendwelche hormonellen Schwankungen hinwirft.

Wie soll ich damit auskommen? Es gibt Ratgeber im Internet, aber ich habe das Gefühl, dass unsere Beziehung viel komplexer ist als das, was in solchen Ratgebern immer erläutert wird.
Habe ich noch irgendeine Chance?

11.11.2017 22:31 • #1


LilaLotus

LilaLotus


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Hallo Hank, ich finde es toll wie du über deine Gefühle schreiben kannst.
Es ist sehr schlimm, gerade wenns noch die 1. grosse Liebe ist. Nur die ist irgendwie selten die Person fürs Leben..
Ich muss dir als 1. sagen: hör auf mit den Schuldgefühlen! So wie du es beschreibst kann ich sogar verstehen dass du im Internet nach Anerkennung und Komplimenten gesucht hast. Hast du ihr das auch so beschrieben?
Ideal war nicht dass es ein Geheimnis war und sie es aufdeckte, ok. Für mich wäre wichtig gewesen ob dir eine etwas bedeutet oder nicht.
Zurück zu ihr. Da sie schon schluss machte und das feige per WhatsApp, löse dich! Sie hat ja auch schon einen neuen, lässt du dir alles gefallen? Habe etwas mehr Selbstwert.
Naja und wie du weisst, es gibt andere die an dir interessiert sind.

11.11.2017 23:34 • #2


Hank


Danke für deine Antwort, die gibt mir ein bisschen Trost.

Inzwischen ist ein bisschen was passiert.
Wir haben am gleichen Abend wie angekündigt geskyped.
Sie erklärte mir, dass sie totales Gefühlschaos in sich hat und nicht versteht, wieso sie sich zu diesem Typen hingezogen fühlt, warum sie Sehnsucht hat. Im Gespräch hat sich auch ergeben, dass sich darüber im Klaren ist, dass sie kein dauerhaftes Glück von einer so entstandenen Affäre erwarten kann.
Ich konnte nicht anders als nochmal an sie zu appellieren, sich genau zu überlegen was sie wirklich will.
Sie konnte nicht mehr so konkret Schluss machen wie sie es über WhatsApp tat, sondern hat stattdessen gesagt, dass sie ein paar Tage braucht um sich zu sortieren. Dabei hat sie geweint, und ich, obwohl ich es mir verkneifen wollte, auch.
Ich räumte ihr also die Zeit ein mit dem Hinweis, mein Versprechen vom Beginn der Beziehung zu halten, dass ich immer für sie da sein werde, und sie sich jederzeit melden kann. Ich habe ihr auch erklärt das ich an meine Liebe zu ihr keine Bedingungen knüpfe und ihr ihre zwei letzten Vergehen vergeben werde. Außerdem, dass ich alles getan habe was ich konnte um ihr wieder Vertrauen zu mir zu ermöglichen.
Zum Schluss habe ich noch gesagt, dass ich hoffe, sie werde nicht gleich wieder zu diesem Azubi rennen, weil ich ihr das dann vermutlich nicht mehr so einfach vergeben könne, weil diese Pause kein Freifahrschein ist zu tun, was sie will.
Das Gespräch endete nach anderthalb Stunden, viel länger als ich erwartet habe.

An diesem Abend war ich einigermaßen Stabil, meine Laune garnicht mal schlecht.
Aber seit Sonntag und auch heute kommen mir zwischendurch immer wieder die Gedanken an sie.
Dabei ist das schlimmste, dass ich nicht weiß, ob sie gerade auf dem Pausenhof hand in Hand mit ihm steht, oder ob sie nach der Schule irgendwas mit ihm macht. Ich habe Bilder im Kopf, wie sie ihn küsst, oder noch mehr. Und ich weiß, dass sie nach der Schule oder Arbeit langeweile hat, daher halte ich die Gefahr für sehr real
Dann dreht es mir den Magen um, sodass die Schmerzen nicht nur psychisch, sondern auch physisch sind. Ich rede mir dann ein, dass ich nach vorn schauen muss, und grübeln einfach nichts bringt. Ich muss sehen was die Zeit bringt. Aber das gelingt mir nur bedingt. Dann habe ich vielleicht wieder eine halbe Stunde ruhe, bis die Gedanken erneut aufkommen.

Und noch etwas ist mir im Lauf des Tages aufgefallen:
Das Skype Gespräch hat Hoffnung in mir aufkeimen lassen. Ich bin überhaupt nicht darauf vorbereitet was passiert, wenn sie mir in ein paar Tagen sagt, dass sie ohne mich besser dran zu sein glaubt. Ich habe immer nur daran gedacht, dass sie zu mir zurück kommt, aber der Fall, dass das Gegenteil der Fall ist, kam mir erst heute in den Sinn.
Und er lässt mich nicht mehr los. Ich versuche mit aller macht, mich abzulenken, aber ich schaffe es einfach nicht.

13.11.2017 18:27 • #3


Hank


Inzwischen versuche ich, mich auf die kommende Prüfung am Samstag zu konzentrieren.
Aber gerade wenn ich zuhause bin, übermannen mich regelmäßig meine Gefühle für sie und machen es mir schwer, überhaupt zu lernen.
Ich rede mir ein, dass es nichts bringt zu grübeln. Dass ich ohnehin nichts ändern kann.
Aber dann ist da immer diese Hoffnung, die ich durch die "Pause" noch habe. Ich versuche davon auszugehen, dass sie mich abschießt aber irgendwie gelingt es mir nicht.
Da sind immer Fragen wie: würde sie sich nicht längst gemeldet haben, wenn sie mich so sehr vermisst wie ich sie?
Was macht sie gerade? Was wenn _ich_ mich melden sollte und ihr zeige, dass sie mir nicht wichtig ist indem ich es nicht tue?

Ich schaffe es nicht, Abstand zu gewinnen. Während es tagsüber nicht mehr so im Bauch sticht wenn ich an sie denke, sind meine Abende zuhause immer gleich schlimm, und es überkommen mich regelmäßig tränen.

Ich bin in einer Schleife aus "du kannst noch hoffen" und "es ist alles verloren" gefangen. Ich weiß nicht, wie lang ich das noch kann. Es ist so hart, das allein durchzustehen.

15.11.2017 17:19 • #4


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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Hallo Hank, ja das ist auch heftig mit der ersten Liebe. Das sind sehr tiefe Gefühle im Spiel. Lass die Trauer zu und es auch raus. Das ist ganz wichtig für die Verarbeitung.
Von Außen gesehen sind solche Fernbeziehungen nicht einfach. Ihr seid beide im "besten Alter" und wollt und müsst eigentlich jemand haben, der jeden Tag verfügbar und treffbar ist. Fernbeziehungen taugen aus meiner Erfahrung auf Dauer nicht. Da muss eine Perspektive sein. Dazu ist sie noch deutlich älter als Du - was ich mir immer recht schwierig vorstelle. Frauen sind normalerweise von der geistigen Reife locker 4-5 Jahre weiter als ein Mann in dem Alter. Auch da besteht bei Euch ein Ungleichgewicht.
Ihr habt beide Eure Bedürfnisse nicht mehr richtig gesehen. Sie will flirten, knutschen, alles was man so macht. Und das willst Du ja eigentlich auch. Reflektier da mal etwas drüber.
Wenn eine Frau schon so rumdruckst wie Deine, dann war da schon längst mehr mit dem anderen Typen. Ich gehe davon aus, dass sie schon längstS.miteinander hatten. Selbst wenn nicht - wenn eine Frau schon so anfängt mit Gefühlen für Xy hast Du in der Realität keine Chance mehr.
Schreib ihr gerne einen Abschlussbrief aber lauf ihr nicht hinterher. Das bringt überhaupt nichts. Wenn Du noch eine Chance willst bei ihr dann halte eine strikte Kontaktsperre ein. Mindestens 7 Wochen! Und dann kann man mal gucken ob noch was von ihr kommt. Tu Dir was gutes, lad Dir eine gute SingelApp aufs Handy und orientier Dich neu wenn Du dich wieder danach fühlst.

15.11.2017 19:00 • #5


Hank


Danke für deine Rückmeldung, die habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen.

Im moment ist es ja so, dass sie sich noch etwas Zeit erbeten hat um sich zu sortieren. Wollte nicht das ich das Bahnticket storniere und sowas. Ich denke ende der Woche oder am Wochenende wird sie mir mitteilen wie sie sich entschieden hat. Bis dahin, sagte ich ihr, würde ich mich nicht bei ihr melden um ihr die Zeit zu geben.
Ich glaube ihr auch, dass sie ehrlich war mit dem was bisher gelaufen ist, wobei ich natürlich nicht weiß, was seit Sonntag passiert ist, da wir ja keinen Kontakt haben.

Ich hatte sie ja auch zu dem anderen Typ befragt, sie sagte sie glaubt nicht das sie mit dem Glück findet, scheint sich also bewusst darüber zu sein das sie von dem nichts zu erwarten hat. Dazu sagte sie auch, sie verstehe nicht warum sie solche Sehnsucht hat. Es könne sein, dass sie bald wieder zu mir kommt und es wäre auch möglich das sie bisher nicht wusste was sie an mir hat, muss diese Gedanken aber erstmal in Ruhe ordnen, und will dafür etwas abstand. So ihre Worte.

Vielleicht spielt mir mein Gehirn einen Streich, aber ich kann mir nicht so recht vorstellen das sie tatsächlich schon entschieden hat was sie will und was nicht. Jedenfalls noch nicht am Sonntag. Was jetzt gerade ist weiß ich natürlich nicht.

Ich will nichts mehr, als eine Zukunft mit ihr Ich komme einfach nicht los von dem Gedanken...

15.11.2017 19:26 • #6


Hank


Sorry für den Doppelpost, aber Bearbeiten geht ja nicht.
Ein kleiner Nachtrag noch:
Was die Perspektive in der Fernbeziehung betrifft, so wissen wir, dass wir nach ihrer Ausbildung und meinem Studium, also in etwa 2,5 Jahren, zusammen ziehen woll(t)en. Ich hielt die Zeit immer für aushaltbar, denn es ist ja Licht am Ende des Tunnels.

15.11.2017 19:28 • #7


Hank


Es geht mir inzwischen immer schlechter. Oft wenn ich zuhause bin denke ich an sie, bekomme kalten Schweiß auf der Stirn und kalte, zittrige Hände, einen hohen Puls und schnelle Atmung. Ich dachte die Zeit hilft mir aber so ist es nicht. Sogar in der Vorlesung habe ich dauernd Gedanken an sie. Es macht mich so fertig das ich nicht weiß was sie tut und denkt.
Würde es ihr während unserer Funkstille so schlecht gehen wie mir, hätte sie sich dann nicht längst bei mir gemeldet? Unsere Abmachung war doch das _sie_ sich meldet, wenn sie will...
Ich komme einfach nicht los von dem Gedanken das sie mich nicht länger braucht. Er macht mir Panische Angst und sorgt dafür das ich Strohhalme der Hoffnung umklammere.

16.11.2017 11:29 • #8




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