wenn man zu jemandem ja sagt, sagt man auch zu seinen Unzulänglichkeiten ja.
Da stimme ich dir noch zu, dass heißt aber nicht, dass man nicht trotzdem alles akzeptieren muss. Noch weiß vorab, wie sich die eine oder andere Unzulänglichkeit auswirken kann.
Zitat von Fenjal:
Partner sollte man nicht umerziehen wollen, sicher sich miteinander zu entwickeln ist das Eine, aber wer gibt seine Persönlichkeit an der Beziehungs - garderobe ab?
Muss man auch nicht. Aber trotzdem kann man sich wünschen und Erwartungen haben, dass machen Zustande sich ändern und man nicht mehr bereit ist das weiter mitzumachen.
Wenn ich in ihrer Situation wäre, würde ich wahrscheinlich auch sagen, entweder er ändert sich, oder ich kann das nicht mehr...
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#151
Arnika Mitglied
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@HappyMike Absolut! Dazu kommt, das jeder Wesenszug positive wie negative Seiten hat. Ein Egozentriker pfeift sich ja nix, der zieht sein Ding durch, dass kann ja durchaus attraktiv sein an einem Mann. Zumal der anfangs ja auch noch die rosarote Brille auf der Nase hat und dadurch vielleicht doch zugewandter war. Allein schon durch den hier oftzitierten Hormonrausch.
Ist, wie es ist. Der Sinn des Lebens ist, glücklich zu sein, sagt der Dalai Lama. Das sollte man sich immer wieder mal in Erinnerung rufen.
Ein Egozentriker achtet bei sich selbst gut darauf, da zumindest kann man sich sicher sein. 😅
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#152
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Es gibt nur seine Regeln
x 3
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Sincerite Mitglied
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Zitat von Uli83:
Was er über dich gesagt hat...erspare ich dir.
Dieser Satz ist unnötig und manipulativ. Es handelt sich um Triangulation, um sich selbst zu erhöhen. Wieso hast du das nötig?
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x 1#153
Arnika Mitglied
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@Sincerite Lässt mich gerade auf den Gedanken kommen, vielleicht ist er nicht zu sachlich, sondern sie zu emotional. Oder beides. Man weiß es nicht.
Muss doch jedem klar sein, hier urteilt niemand über eine Person, das sind alles wildfremde Menschen im Internet. Man urteilt maximal über das Geschriebene.
Irritiert mich etwas. Was irgendein EM über ihr Posting angeblich sagt, kann und wird @Fenjal ziemlich wurscht sein.
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x 2#154
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Akelei76 Mitglied
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Zitat von Uli83:
Was mir auffällt,
Und mir fällt auf, dass dir hier viele geschrieben haben um mit dir in den Austausch zu gehen, du aber allein das Negative aufgreifst und dich wiederholt in Endlosschleifen mit lediglich einer Userin begibst.
Schade - für dich.
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x 3#155
Arnika Mitglied
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Ich würde mal vermuten, das macht man vor allem dann, wenn die Userin den wunden Punkt ziemlich gut getroffen hat.
Über Blödsinn denkt man sich eben maximal, wasn Blödsinn, und diskutiert das nicht noch am Frühstückstisch.
Aber nur so ein Gedanke.
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x 1#156
Fenjal Mitglied
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Zitat von Arnika:
Was irgendein EM über ihr Posting angeblich sagt, kann und wird ziemlich wurscht sein.
👇 Korrekt
Zitat von Schnuddel74:
Ich finde auf jeden Fall, dass sein Verhalten sehr grenzwertig ist und ich empfinde man wenn sagt "du wußtest es doch vorher", dass das wie eine Art der Schuldumkehr ist. Es rechtfertig ein schlechtes Verhalten.
Ihr Verhalten ist grenzwertig, sie hat den Verlust der Mutter erfahren und erwartet, dass ihr sachlich nüchterner Typ JETZT emotional überflutet. Das hat mit seinem Habitus keine Deckung. Emotion darf man nicht als abrupte Kehrtwende inszenieren, wenn man ansonsten nüchtern unterwegs ist. Theatralische Gefühlsausbrüche (überspitzt formuliert) werden nicht abgekauft, man sollte lieber bei sich und seiner Art bleiben, dann ist man glaubwürdig. Hilfe kann man durch Taten anbieten, Bestattungskosten übernehmen, Behördengänge...usw., das macht Sinn.
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#157
Arnika Mitglied
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@Fenjal Naja, aber in Zeiten der Trauer darf man auch durchaus emotional und neben der Spur sein.
Und klar darf man Emotion auch als abrupte Kehrtwende inszenieren, wer sollte es einem verbieten? Wenn mir danach sein sollte, mit den Türen zu knallen, mach ich es. Ich werd schon meine Gründe dafür haben 😅
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x 1#158
Stella31 Mitglied
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Zitat von Fenjal:
Das hat mit seinem Habitus keine Deckung. Emotion darf man nicht als abrupte Kehrtwende inszenieren, wenn man ansonsten nüchtern unterwegs ist.
Du verwechselst Kehrtwende mit Anteilnahme! Klar wird aus einem sachlichen, emotionsarmen Typen nicht gleich jemand, der mit der TE um die Wette weint. Und das ist wohl auch überhaupt nicht von ihr gefordert. Aber alles abzumoderieren ohne in irgendeiner Weise ihren Schmerz zu verstehen, muss niemand gut finden und sollte mMn in einer Ehe auch nicht vorkommen. Egal wie der/die Einzelne tickt!
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#159
A
Akelei76 Mitglied
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@Fenjal
ich finde, du vermischst hier zwei Dinge, die man durchaus auseinanderhalten sollte: die Persönlichkeit eines Menschen und seine Fähigkeit, einem nahestehenden Menschen in einer Ausnahmesituation emotional beizustehen.
Niemand muss erwarten, dass ein sachlich-nüchterner Mensch plötzlich selbst in Tränen ausbricht oder seine Persönlichkeit verändert. Aber darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, ob jemand, der einen geliebten Menschen verloren hat, bei seinem Partner Verständnis, Mitgefühl und emotionale Nähe finden darf.
Du schreibst, dass man Emotionen nicht als abrupte Kehrtwende inszenieren sollte und dass theatralische Gefühlsausbrüche nicht abgekauft würden. Aber warum unterstellst du überhaupt eine Inszenierung?
Der Tod der eigenen Mutter kann einen Menschen aus der Bahn werfen, selbst wenn er vorher gefasst und vernünftig war.
Natürlich kann man durch Taten helfen. Behördengänge übernehmen, bei der Bestattung unterstützen oder organisatorische Aufgaben abnehmen – all das kann sehr wertvoll sein. Aber praktische Hilfe ersetzt nicht automatisch emotionale Zuwendung.
Man kann jemandem sämtliche Behördengänge abnehmen und ihn trotzdem mit seinem Schmerz alleinlassen.
Und genau hier liegt für mich der Denkfehler: Nur weil ein Mensch von Anfang an sachlich, nüchtern oder wenig emotional war, folgt daraus nicht, dass sein Partner auf emotionale Unterstützung verzichten muss. Eine Beziehung ist kein Vertrag, in dem man mit der Persönlichkeit des anderen zugleich auf alle eigenen Bedürfnisse verzichtet.
Ja, man sollte seinen Partner nicht umerziehen wollen. Aber man darf sehr wohl feststellen, dass einem etwas fehlt, und sich wünschen, dass der andere einem in schwierigen Lebensphasen entgegenkommt. Das ist keine Forderung, die Persönlichkeit abzulegen. Es ist der Wunsch nach einer Beziehung, in der beide Menschen mit ihren Bedürfnissen vorkommen.
Und wenn du das Verhalten der trauernden Frau als grenzwertig bezeichnest, würde mich interessieren, woran du das konkret festmachst. Dass sie in einer Ausnahmesituation mehr emotionale Unterstützung braucht als sonst? Oder dass sie diese Unterstützung ausgerechnet von ihrem Partner erwartet?
Denn Letzteres halte ich für einen ziemlich normalen Wunsch. Man muss nicht selbst emotional sein, um zu verstehen, dass ein anderer Mensch gerade emotionalen Beistand braucht.
Man muss nicht genauso fühlen wie der Partner. Aber man sollte bereit sein, seine Gefühle ernst zu nehmen. Und wenn das dauerhaft nicht gelingt, ist nicht automatisch derjenige zu anspruchsvoll, der sich Nähe wünscht. Vielleicht passen die Vorstellungen davon, was eine Partnerschaft leisten soll, schlicht nicht zusammen.
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x 3#160
Fenjal Mitglied
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Zitat von Arnika:
@Fenjal Naja, aber in Zeiten der Trauer darf man auch durchaus emotional und neben der Spur sein. Und klar darf man Emotion auch als abrupte ...
Es ging mir um den Gatten, der jetzt eine emotionale Kehrtwende vollziehen soll. Ein eher sachlicher, nüchterne Typ kann soetwas inszenieren (Training), nur ob es abgekauft wird, ist dann die Frage.
Seine Art ist eine andere,... vermutlich bietet er Hilfe, Lösungen, Unterstützung eher durch verlässliche Taten an. Das ist meine Interpretation dieser Beziehung. Gute Zeit den Tn. 😉
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#161
S
Schnuddel74 Mitglied
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Zitat von Fenjal:
Seine Art ist eine andere,... vermutlich bietet er Hilfe, Lösungen, Unterstützung eher durch verlässliche Taten an.
Das glaube ich nicht. Er mukiert sich darüber, dass er sich um sich kümmern musste - weil sie wegen der Trauern anscheinend ausfiel.
Soll heißen - er muss evtl. seine Wäsche selbst bügeln, etc..
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#162
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amelie Mitglied
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Es kann auch noch eine Rolle spielen,wie das Verhältnis des EM zur Schwiegermutter war, bekanntlich nicht überall gut. Dann wäre er vielleicht einfach ehrlich mit seinen Emotionen. Aber das ist nur Spekulation,mein Gedanke gerade. Ich kann mir schwer vorstellen,dass er gar nicht reagiert hat bzw.sehr wenig gegenüber seiner Frau.
@Akelei76 ich verstehe dich nur bedingt. Auch ich habe Verluste erlitten, schon als Kind. Allerdings kannte und kenne ich das rechte Maß im Umgang mit meiner Umgebung. Erinnerung bewahrt man für sich, dazu braucht es niemand anderen.
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#164
Stella31 Mitglied
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Zitat von Fenjal:
Erinnerung bewahrt man für sich, dazu braucht es niemand anderen.
Nicht man, DU! Schließ nicht immer von dir auf Andere