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Es gibt nur seine Regeln

Fenjal
Zitat von Uli83:
@Heffalump er hat es nicht geschafft eine Bindung zu ihr aufzubauen und hat mehr zu kritisieren als etwas für zu finden. Sie hat ein gutes ...

Moment mal, er wird hier tatsächlich kritisiert, dass er zu einem fremden Kind keine Bindung aufbauen konnte und gleichzeitig wird ihm vorgeworfen er habe mehr zu kritisieren als zu finden?
Vielleicht wäre es sinnvoller einfach zu akzeptieren, dass manche Menschen nicht miteinander warm werden.

Er wollte Familie und du warst schwanger, offensichtlich hattest du bereits ein Kind.
Dann wurde geheiratet.....
Ein sachlicher, nüchterner Typ, augenscheinlich gut genug Kind Nr. 2 anzugehen, heute möchte man seine Persönlichkeit therapieren lassen, weil man selbst mit Krisen nicht umgehen kann.
Echt Leute, wer kann soetwas nachvollziehen? Ich glaub sehr oft, dass es sich um Absurditätenkabinette handelt, so inkonsequent kommen mir manche Leute vor.

• #76


Stella31
Zitat von Uli83:
Ich dachte, ich kann mit so jemandem leben, das war wirklich meine Überzeugung, aber heute fehlt mir die Energie dafür mich zurückzunehmen, damit es funktioniert

Das ist auch ein großer Fehler, sich andauernd zurückzunehmen.
Es geht genauso um deine Bedürfnisse wie um seine!
Aber das scheint er nicht zu verstehen.
Ich glaube, er kann deine Ebene der emotionalen Intelligenz gar nicht mitgehen.
Und mag sein, Wasser sich nie verändert hat, aber vielen Frauen wurde innerhalb der Erziehung eingebläut, lieb und anpassungsfähig zu sein.
Das dann zu durchbrechen, muss erst schwer erlernt werden.
Und das dauert auch lange.
Jetzt bist du an dem Punkt angekommen, auch wegen des Todes deiner Mutter, dass du so nicht weitermachen willst. Und das bringt auch ihn an seine Grenzen.
Und um auf deine erste Frage einzugehen, wie ein Empath mit einem Vermeider umgehen sollte?
Aus meiner Erfahrung mittlerweile gar nicht!
Es kostet nur unendlich viel Kraft, Tränen und Schmerzen!

• x 1 #77


A


Es gibt nur seine Regeln

x 3


Fenjal
@Stella31 warum sagt man denn dann ja und zeugt Kinder?
Unzulänglichkeiten des anderen erkennt man nach 6 Monaten bis 1 Jahr?

Ihn dann später, - wenn man in Krisen nicht genügend bei sich selbst ist, um nicht auf die Bretter zu gehen - , vorzuführen, in Therapie zu schleppen, ihn abzuwerten, zeigt mir eine ganz miese Persönlichkeit.
Jeder von uns erlebt Verluste, Großeltern, Eltern, Partner,.... andere dann versuchen in die Pflicht zu nehmen, hier jetzt Leistung zu bringen ..... na, was soll das?
Nur was ehrlich rüber kommt,... punktet auf Dauer.

• x 1 #78


Heffalump
Zitat von Fenjal:
zeigt mir eine ganz miese Persönlichkeit.

du bist immer so abwertend in deinen Urteilen Müttern gegenüber. Warum man einander wählt, ist geschenkt, wenn Probleme auftauchen, dann ist deine Kerbe immer die Gleiche.

Warum bekommt man Kinder..
warum weiß man dass nicht so vor der Zeugung der Großmutter väterlicherseits, damals 1725..

• x 6 #79


E
Ihr scheint mir nicht kompatibel. Nicht wegen den Unterschiede sondern wegen fehlender Akzeptanz der Andersartigkeit des anderen.

Niemand möchte in Frage gestellt werden. Niemand möchte pathologisiert werden. Und niemand möchte den Kürzeren ziehen. Also sehe ich keine Chance auf Annäherung. Bei ihm nicht, weil er so ist und nicht aus seiner Haut kann, bei dir nicht, weil er dir nicht reicht. Du bist nicht mehr bereit, das zu geben, was du vorher gegeben hast, weil zu wenig zurück kommt. Du liest dich enttäuscht, verbittert und gekränkt für mich.

Das, was du dir wünschst, kann er nicht geben. Er könnte dich mechanisch in den Arm nehmen, wenn du traurig bist, kann aber deine Traurigkeit nicht nachempfinden. Eine leere Umarmung tröstet nicht.

• x 1 #80


S
Zitat von Fenjal:
du bist an deiner Grenze und rufst nach einem emotionalem Schwätzer, so jedenfalls seh ich das.

Gab es eigentlich schon mal eine Zeit in deinem Leben, in der du noch sowas wie Empathie und emotionale Wärme hattest oder hattest du das von Anfang an schon nicht? Falls Ersteres zutrifft – welches prägende Ereignis hat bei dir dazu geführt, dass diese Eigenschaften dir so restlos abhanden kamen?

Zitat von Fenjal:
betreibt Genweitergabe

Diese Tätigkeit bezeichnet sich korrekt als "mit Liebe, Entzücken, Glückseligkeit und Vorfreude zuckersüße Babys machen" 😍 und nicht etwa als "Genweitergabe betreiben" 😑.

Wusstest du etwa nicht, dass Sprache Realität formt? Mit diesen Worten lässt du solch einen aufregenden, rührenden und hochemotionalen Akt erscheinen, als wäre es eine bürokratische Formsache oder ein Gang zum Verwaltungsamt oder so.

Zitat von Fenjal:
Mit derartigen Menschen wie dir, würde ich persönlich keine Kirschen essen.

Alter Falter. Wenn ich mit dir Kirschen essen müsste, würde ich sie dir wahrscheinlich vor die Füße kotzen. Trotzdem bist du für mich auf irgendeine abstruse Art auch eine interessante Begegnung. Denn ich habe noch nie eine Frau gesehen, die vom Wesen her solch einen absoluten Gegensatz zu mir darstellte. Du bist sicherlich völlig unabhängig, hart und stabil – hast dafür aber auch keinerlei Sanftheit und weibliche Herzenswärme. Kein Wunder also, dass du für einen Mann völlig ungeeignet zur Familiengründung wärst.

@Uli83 Sorry für OT. Ich weiß auch nicht so richtig, was ich dir für einen Rat geben soll. Mir fällt zu deiner Geschichte nur ein, dass sie ein absoluter, schon millionenfach dagewesener Klassiker ist. Es ist immer das Gleiche – Frau möchte Nähe, Wärme und emotionale Zugewandtheit – Mann ist der kühle, sachliche und emotional unterkühlte Pragmatiker, der das Bedürfnis der Frau "anstrengend" und "zu viel" findet.

Und am Anfang ist das kaum sichtbar und der Unterschied auch gar nicht so groß, aber mit jedem Beziehungsjahr verstärkt sich dieser Gegensatz, wird immer klaffender, präsenter und drängender, bis irgendwann die Bombe platzt und einer die Reißleine zieht, weil es einfach nicht mehr auszuhalten ist. Klar, es sind nicht restlos alle Beziehungen so, es gibt auch welche, die anderen Mustern folgen – aber gefühlt trifft man diesen Klassiker besonders häufig an. Bei mir war es so und ich habe in diesem Forum schon so viele, unzählige Geschichten gelesen, die genau diesem Muster folgen.

Wie man diesem Alptraum entkommt? Keine Ahnung. Wahrscheinlich erstmal durch Trennung, dann reges Sozialleben mit guttuenden Menschen, viele gute Freundinnen, und Kultivierung etlicher Lebensfreuden, die nichts mit Männern zu tun haben. Aber das ist kein Endziel. Mit einem neuen Mann kann das Gleiche wieder passieren. So brutal das klingt, aber man muss als Frau wohl lernen, auch ohne emotionale Zugewandtheit männlicherseits leben zu können. Auch wenn dann immer irgendwie was fehlen wird und man nie zu 100% glücklich sein kann.

• #81


M
Zitat von Uli83:
wer lebt auch in so einer Beziehung und was kann man tun, wenn man der Empath ist, neben dem Vermeider?

Ich hatte auch so einen und bin froh dass er sich getrennt hat, auch wenn ich damals Rotz und Wasser heulte und mir dachte, ich würde ihn immer lieben.
Er hatte keinen Zugang zu seinen Gefühlen und ich glaube, sie störten ihn eher. Er kreiste um sich und seine Befindlichkeiten. Einen Tag war er gut drauf, alles gelang ihn, einen anderen Tag war er wieder sehr merkwürdig, in sich gekehrt und eher depressiv wirkend. Er hatte Gefühle die ihn steuerten, aber eigentlich merkte er es nicht oder er ließ die Erkenntnis nicht zu.


Sein Vater war nicht sehr alt geworden und war vor Jahren an einem Hirnntumor gestorben. Und der Sohn geht sehr nach dem Vater, nicht nur äußerlich. Denn der Vater war ein kalter Klotz, der seinen Sohn nicht liebte, sondern eher demontierte und sich in der Welt der Dinge aufhielt. Er baute ein Haus für die Familie und als das fertig war, fing er mit dem zweiten an. Hauptsache, keine Zeit für sich selbst, immer beschäftigt sein und vor allem keine Zeit zum Nachdenken. Keine Zeit für die Familie bzw. auch kein Bedürfnis nach Familienleben. Das wirkt sich später natürlich auf die Kinder aus. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Ehefrau mit ihm glücklich war, aber damals trennte man sich nicht. Man hielt es aus und lebte damit.

Ich fragte ihn mal ob er überhaupt weinen kann. Ach, er habe schon lange nicht mehr geweint, meinte er. Er könne sich daran gar nicht erinnern. Ich bohrte nach und sagte, aber als dein Vater gestorben ist, wirst du doch geweint haben. Er erwiderte eher teilnahmslos, ja damals hätte er geweint. Ich glaubte ihm das nicht, aber beließ es dabei. Er muss nicht um seinen Vater trauern wenn ihn dieser nicht gut behandelt hat. Es hängt viel mit dem Elternhaus zusammen, wie man später lebt. Ich denke, er hat es nur gesagt, dass

Ich war das Gegenteil. Ich lebte meine Gefühle aus und zeigte sie auch. Von Begeisterung bis zu tiefster Traurigkeit, wenn er mich wieder mal kalt stellte und abweisend war. Ich bin froh dass ich seinen wechselnden Stimmungen nicht mehr ausgesetzt bin.
Manches Mal konnte er nicht nachvollziehen, warum ich über unsere Beziehung traurig war. Es fehlte ihm wohl an Empathie für andere Menschen. Dagegen kann man auch nichts machen. Wenn Männer schon im Elternhaus darauf getrimmt werden, dass ein echter Mann keine Gefühle zulässt, ist das sein inneres Programm. Und das rauszubringen, ist wohl eine Angelegenheit für Jahre und würde ja auch voraussetzen dass er dazu bereit wäre. Ist er aber nicht, denn ihm geht es ja gut. Also sieht er doch gar keinen Änderungsbedarf.

Ich hatte manchmal das Gefühl, dass er mir beim Fühlen irgendwie zusah. Er sah vielleicht, dass ich traurig war und wieder mal weinte, aber er konnte nicht nachvollziehen, warum. Es war als ob er durch mich diese ihm fremde Welt wahrnahm, aber nicht viel damit anfangen konnte. Außer es ging um seine Befindlichkeiten.

Er war ein merkwürdiger Kautz und ich bin froh, dass er längst keine Rolle mehr in meinem Leben spielt. Für eine Liebesbeziehung eher ungeeignet, außer er gerät an eine stabile Frau, die darüber allenfalls die Achseln zuckt. Das war ich aber nicht. Was ich damals an ihm fand, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen, denn im Grund genommen war er ein Trauerkloß, der mir meine Lebensfreude nehmen konnte.

Mein Mann versteht manches bei mir auch nicht und umgekehrt. Aber das stört mich nicht mehr, ich kann damit leben, dass wir nun mal zwei Individuen sind, die nicht perfekt matchen.

Einen Rat kann ich dir daher nicht geben. Bei dir hängen Kinder, also ein ganzes Familiengefüge dran, was eine Trennung deutlich erschwert. Vermutlich wirst du dich damit entweder arrangieren müssen oder aber du erträgst es nicht und leitest doch eine Trennung ein. Was aber jede Menge Stress für dich und die Kinder nach sich ziehen wird.

Es hat jeder seine Eigenheiten, die man bis zu einem gewissen Maß auch tolerieren muss. Dann muss man das eben sein lassen und sich sagen, er ist halt so, er kann nicht anders. Er hat es schlichtweg nicht "gelernt" und Empathie lässt sich kaum "nachlernen". Und ich habe ja auch meine Wesenszüge, die er nicht versteht. Eine langjährige Beziehung ist niemals perfekt. Man muss nur irgendwann wissen ob diese Diskrepanzen für eine Trennung stehen.
Und Menschen verändern sich im Lauf der Jahre weil die Jugendzeit als er noch unbeschwerter war, unwiederbringlich vorbei ist. Bei dir ja auch, auch du wirst dich über die Jahre verändert haben ohne dass du es merkst.

• #82


A
Zitat von Sternenguckerin:
Sorry für OT.

Hört doch einfach auf, ihr immer und immer wieder auf den stupid ständigen und gleichtönigen Krampf zu antworten. Ihr füttert das doch.ö

• x 2 #83


S
Zitat von Akelei76:
Hört doch einfach auf, ihr immer und immer wieder auf den stupid ständigen und gleichtönigen Krampf zu antworten. Ihr füttert das doch.ö

Stimmt schon. Ist aber manchmal ein ganz netter Zeitvertreib nebenbei, sie etwas zu piesacken.

• #84


Violettsloth
Zitat von Akelei76:
Hört doch einfach auf, ihr immer und immer wieder auf den stupid ständigen und gleichtönigen Krampf zu antworten. Ihr füttert das doch.ö

🎯
Einfach quaken lassen Blabla Smiley

• #85


A
Zitat von Sternenguckerin:
Stimmt schon. Ist aber manchmal ein ganz netter Zeitvertreib nebenbei, sie etwas zu piesacken.

Also ich finde deinen Beitrag zum Strangthema viel schöner. Lachendes Gesicht

• x 1 #86


FoolishHeart
Zitat von Akelei76:
Hört doch einfach auf, ihr immer und immer wieder auf den stupid ständigen und gleichtönigen Krampf zu antworten. Ihr füttert das doch.ö

Don't feed the T.roll... 😎

• #87


S
Zitat von Akelei76:
Also ich finde deinen Beitrag zum Strangthema viel schöner. Lachendes Gesicht

Danke dir. 😊 Dann ist das Glas ja immerhin halbvoll.

• x 2 #88


alleswirdbesser
Zitat von Fenjal:
warum sagt man denn dann ja und zeugt Kinder?

Na, die nächste Bühne zum Thema gefunden? 🤪

• x 3 #89


alleswirdbesser
Zitat von Akelei76:
Hört doch einfach auf, ihr immer und immer wieder auf den stupid ständigen und gleichtönigen Krampf zu antworten. Ihr füttert das doch.ö

Das Problem ist, was ich seit Jahren sehe, dass die neuen User es eher zu Herzen nehmen, was sie schreibt, wenn niemand, der hier länger mitliest, es nicht klarstellt oder es überhaupt nicht aufgreift. Die Mütter werden abgewertet, ihre Entscheidung Kinder zu bekommen, die längst da sind, in den Dreck gezogen und sich auf die Schulter geklopft, weil man selbst so unglaublich taff ist usw. Dabei hat man selbst ein einziges Mal eine Beziehung geführt und diese wegen dem Kinderwunsch des Partners beendet. Ist folgerichtig, aber das war’s dann schon. Warum jahrelang hier so ein Ding aufgerissen wird, is die viel interessantere Frage. Aber fragt man nach, kommt immer das Gleiche „mit dir kommuniziere ich nicht…“ Klar, sie haut lieber auf die neuen Teilnehmer drauf, die liegen ja schon so schön am Boden, da geht noch was. Die, die sie nicht treffen kann, die meidet sie lieber.

• x 6 #90


A


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