Zitat von Seele74:
Ich denke auch das es das Beste ist.
Sie war ständig schlecht drauf, Ihre Wohnung ließ sie verwahrlosen so das sie Freunde da putzen ließ.
Man konnte sich mit diesem Menschen über nichts gemeinsam freuen. Sie sagte immer, dass es ihr bei mir gut gehen würde.
Sie kam mit dem Alleinsein nicht klar, Unterhaltungen waren kaum möglich weil sie einfach mit sich selbst beschäftigt war.
Dennoch habe ich Liebe für sie empfunden und es tut weh.
Lieber @seele74, dass du sie geliebt hast möchte ich dir gar nicht absprechen, ebensowenig den Schmerz, der damit einhergeht.
Ich kann dich gut verstehen.
Jedoch glaube ich erkennst du selbst, dass das so wie es derzeit liegt keine Zukunft haben kann.
Sie muss von sich aus einen Weg aus der Sucht herausfinden. Du hättest sie natürlich dabei unterstützen können, vielleicht sogar einen Anreiz setzen.
Den Willen etwas zu ändern kannst du ihr aber nicht aufzwingen. Der muss von ihr kommen und - so leid es mir tut das sagen zu müssen - den hat sie nicht.
Um es ganz drastisch auszudrücken: Ihre sucht hat und wird - so lange sie nicht selbst den antrieb zur Änderung findet - immer einen höheren Stellenwert einnehmen als du.
Führe dir das bitte immer vor Augen.
Ich wünsche dir viel Kraft!
Sich mit dem Thema Co-Abhängigkeit auseinanderzusetzen halte ich für einen sehr guten Rat.