Zitat von Yoffi: Und bleiben soll er nicht für die Frau, sondern trotz der Frau. Trotz der Beleidigungen, trotz der aktuellen Einsamkeit, trotz des Liebeskummers. Für seine Tochter. Für die er sich entschieden hat. Die auf der Welt ist. Die klein ist. Die ihn braucht.
Das ist jetzt ja nun wirklich nicht schwer zu verstehen.
Ich sage es Mal ziemlich direkt: Ich empfinde es wirklich absurd mit welcher Leichtigkeit und (ja auch) Besserwisser Attitüde hier einfach mal über das Leben des TE entschieden wird als wenn er eine Spielfigur bei Sims wird. Wie reden hier von einem Menschen Ende 20, der in den letzten Jahren schon viel aufgegeben hat (der Umzug usw. ). Da finde ich sehr merkwürdig wie hier halt so getan wird als wenn es natürlich das einfachste und logischste der Welt wäre, dass er halt auch die nächsten 20-30 Jahre seines Lebens opfern soll... Also wir reden hier von Menschen. In deinem Fokus ist komplett eingeschränkt der Blick auf das Kind und alles andere scheint dir komplett egal zu sein. Das ist doch ziemlich weltfremd.
Zitat von Yoffi: Ja, dann war seine Ex halt mal am Telefon beleidigend.
Das ist ehrlich gesagt das schlimmste was ich hier seit langem gelesen habe. Du verharmlost einfach Mal im durchgehen sämtliche Gewalt und toxischen Umgang der Ex - und sprichst unten ironischerweise selber von Gewalt. "Ja, soll er sich halt nicht so anstellen!". Wirklich daneben.
Ich wiederhole: du hast deinen Fokus komplett verschoben und schreibst hier sogar direkt, dass der te sich halt psychischer (und wer weiß noch) Gewalt aussetzen soll, nur weil das halt besser in die Bilderbuch Geschichte passt.
Auch Männer haben ein Recht glücklich zu sein im Leben und auch Männer müssen sich nicht Gewalt aussetzen. (Verrückt das ich sowas überhaupt schreiben muss)
Zitat von Yoffi: Aber er ist dabei seiner Tochter Gewalt anzutun. Nichts anderes ist das. Auf so vielen Ebenen ist das psychische Gewalt. Das kann man in jedem Lehrbuch nachlesen, was das mit Kindern macht.
Erschreckend wie du überhaupt Null Komma null das Verhalten der Mutter ausblendest oder gar noch verteidigst, aber hier einen leidenden Menschen an die Wand nageln willst.
Zitat von Yoffi: Und ich würde auch nicht den Mund halten, wenn er sein Kind jetzt schlagen würde. Da würde ja auch niemand sagen "aber hey, seine Ex hat ihn beleidigt. Er konnte nicht anders. Er musste seine Tochter verprügeln."
Komplett an den Haaren herbei gezogener Whatabouttism.
Zitat von Yoffi: Aber du kannst doch nicht einen Wegzug nach Berlin mit Schlägen vergleichen."
Doch. Kann ich.
Sorry, ich will mich echt nicht streiten oder dich doof anmachen, aber liest du überhaupt was du da schreibst?
Absolut niemand hat jemals irgendwas von Schlägen geschrieben?
Hier schreibt ein liebender Vater davon, dass er mit seinem Kind gerne Hockey im Regen spielt und sich wünscht mehr Spielzeug für das Kind zu haben - und zwei Beiträgen danach schreibst du irgendwas von Kinder schlagen und deshalb muss er natürlich dies und jenes tun und darf gar nicht anders... Komplett absurd.
Zitat von 123ABC: Mit Dir stimmt etwas nicht .
Du gehörst selber in eine Therapie.
Größer haben wir es nicht? Die von dir hier zitierte Aussage steht hier in jedem dritten Thread.
Man erkennt hier leider mal wieder ein typisches Muster des Forums: es gibt eine Situation, die mindestens moralisch verwerflich ist. Ansonsten liest man sowas oft im Affären Bereich hier. Aber hier: Vater kündigt an von Tochter wegzuziehen nachdem Mutter sich getrennt hat.
...und los geht's. Mit dem Mantel der moralischen Korrektheit wird auf ihn ein geprügelt.
Er schreibt dass er leidet? Egal.
Er schreibt, dass er alleine im Auto sitzt, weint und sich betrinkt? Egal.
Er schreibt, dass er seine Tochter über alles vermisst? Egal.
Er schreibt dass er innerlich zerrissen ist und genau deshalb hier ja
Hilfe sucht? Egal? Rauf da!
Lass uns lieber noch was dazu dichten! Zum Beispiel, dass es ja am Ende auch bewusste Gewalt von ihm am kind ist! Er leidet ja noch nicht genug, lass uns ihn noch weiter fertig machen. Das ist psychische Gewalt! Und irgendwie ja auch wie Schläge. Ja, genau!
Kein Wort über die toxische Frau, die dem Vater das Kind wegnimmt und am nächsten Abend feiern geht. Die schon vor Jahren gesagt hat, dass sie das Kind auch ohne Vater aufzieht.
Das ist doch komplett absurd: der Mann wirft sein ganzes Leben über Jahre hinweg in die Ecke, gibt alles auf was er hatte, zieht einmal durch Deutschland
FÜR SEIN KIND, lebt nun in einer Abstellkammer - und manche tun hier so vom moralischen Ross herabblickend als sei er das Problem. Er soll doch gefälligst NOCH MEHR aufgeben und immer weiter damit machen...und wie immer ist die Frau die gute.
Ach...