Zitat von Multiversum:Was ist damit gemeint?
Wir haben ein emotionales Fenster oder ein emotionalen Rahmen von sagen wir mal 1 - 10.
Alles was sich in diesem emotionalen Fenster befindet ist für uns regelbar.
Verlust von z.b Beruf , Verlust von der Wohnung usw. Können für einige nichts schwerwiegendes sein und ist alles im Rahmen wo man Ressourcen ( Möglichkeiten ) hat dieses zu verarbeiten.
Ein Trauma ist ein subjektives empfinden. Wenn man mit einer Person kaum oder keinen Kontakt mehr hatte , wird ein versterben uns nicht weiter aus der Bahn werfen. Man wird etwas trauern , es verarbeiten und gut.
also bleiben wir in unserem emotionalen Fenster , wir haben Möglichkeiten, Ressourcen um dieses Ereigniss gut zu verarbeiten.
hat man aber eine Situation, die man subjektiv als lebensbedrohend / sich stark ohnmächtig gegenüber fühlt, ist man nicht mit in dem Bereich den man verarbeiten / bewältigen kann . Man schiesst aus dem emotionalen Fenster hinaus auf Level XX,…. 11,15,20, 1000.
Dieses hinaus schiessen , dieses Zuviel an Emotionen , ist für uns nicht regulierbar.
Meist fangen Menschen an leicht zu zittern , aber versuchen dieses zu unterbinden , sozusagen haben wir uns das aberzogen.
Dieses Zittern hat man bei Tieren beobachtet die man medizinisch in freier Wildbahn gejagt hat. Diese wurden betäubt vermessen und wie die Narkose nachließ fingen diese an zu zittern , sie haben den Stress abgezittert.
Bei einem Trauma ist das System überlastet. Das Zuviel an Stress / Energie hängt fest im System.
Sagen wir mal , dieses eine Trauma sind 2.000.000 Legosteine.
Jeden Tag hier und da Stress , lässt den Berg aus Legosteine wachsen.
Wann der Turm um kippt ist oft nur eine Frage der Zeit. Die meisten haben wohl eine Veränderung nicht sofort sondern erst ab Monat 12 bis Monat 36. also 1 bis 3 Jahre.
Bei anderen bleibt es jahrzehntelang verdeckt , und kommt im Alter wenn die Kraft fehlt erst hoch geploppt. Der berühmte Deckel der nicht mehr gehalten werden kann.
Durch das abzittern was man künstlich selbst erzeugen kann , das sogenannte TRE = Trauma Release exercie ( wurde von einem US Therapeuten entwickelt der dieses bei Vietnam Veteranen erfolgreich ausprobiert hatte ).
Wenn man diese Übung macht , zittert man sozusagen den Alltagstress / aktuellen Legosteine erstmal ab und geht dann an diese ( unser Beispiel ) 2.000.000 Legosteine.
Bei einem abzittern kann man nicht sagen , das man dabei 1.000.000 Legosteine weg bekommt. Man geht wohl eher davon aus das dieses dann wohl , 5000 - 10.000 sein sollten.
Die meisten spüren wohl eine Verbesserung nach 6 Wochen wenn sie es täglich anwenden.
Bei YouTube gibt es einige Videos vom TRE.
Ich hoffe ich konnte es halbwegs vernünftig erklären ?