@MMHW71
Zitat:Das ist wohl bei jedem Trauma so und könnte natürlich auch hier sehr gut helfen.
In der Traumatologie sagt man „ verstehen heißt heilen“…..
Dieses analysieren nach solch Beziehungen , macht eine (Traumatisierte ) Person um Sicherheit zu erzeugen. Um sich zu stabilisieren. Deswegen ist es ungünstig wenn Personen in der Situation erklären du bist Selbst Schuld weil du bist ja selbst geblieben.
Diese Sätze des Beraters , nennt man dann Täterverhalten weil sie die beratende Person wieder angehen.
Ein Person ( Berater ) ohne Erfahrung oder wo das Traumabonding selbst bei der Person noch aktuell aktiv ist , kann mehr Schaden anrichten als es nutzen hat.
Ein Trauma steckt im (nerven) System , im Körper fest. Ein Trauma kann nicht aufgelöst werden mit einer Gesprächstherapie.
Zitat:Gibt es für das eine Erklärung, wenn man als Schutzmantel etwas errichtet hat, dass die Worte nicht erinnerlich machen, sondern nur wie man darauf reagiert hat?
Ich verstehe den Satz mit dem Schutzmantel nicht .
Der Schutzmantel wäre auf eine Art eine Konditionierung, und das unterwerfen wäre das fawn Response Verhalten. Falls du das meinst.
Zitat:D.h. man weiß z.B. den Auslöser nicht mehr, sondern nur wie man sich gefühlt oder getan hat in diesen Situationen..
Viele wissen ihre Kindheit nicht mehr, weil diese nicht schön war.
60 % der Menschen sollen als Kindheit Bindungstrauma / Entwicklungstrauma abbekommen haben.
Professor Ruppert spricht davon das jeder Mensch mindestens einmal im Leben traumatische Erfahrung gesammelt hat.
viele denken das ein Trauma nur eine Situation sein kann wie Krieg , Flugzeugabsturz usw.
Es gibt Begriffe wie
Diagnosetrauma
Scheidungstrauma
Verratstrauma ( was wir hier oft im Forum bei plötzlichen Trennungen / Affären sehen )
Medizinischestrauma
usw.
also wenn man da genau hinschaut , was die meisten nicht machen aus Angst. Oder verleumden das sie ein Trauma haben. Allein das macht ein Traumaspezialisten schon hellhörig.
viele leben mit plötzlichen Missempfinden und sehen gar kein Zusammenhang mehr zum ursprünglichen Geschehen.
Oft setzen Traumareaktionen erst 1-3 Jahre nach einem Ereignis ein, sagen Fachleute.
Viele Ärzte verschreiben Tabletten und gut ist es für ihn. Aber am das ursächliche Problem geht er nicht ran und der Patient versteht nicht was bei ihm los ist . Also futtert er sein lebenlang Tabletten.