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Ex-Partner und Trennung von Narzissten - Austausch

PapaEmeritus
Heute geht’s noch auf ein Konzert meiner Nichte in der Musikschule. Sie spielt Gitarre. bzw lernt es. Während ich warte, muss ich darüber nachdenken, was ich tun musste, um mich selbst zu schützen. Aber ich konnte in diesem Käfig einfach nicht mehr so weitermachen. Ich kämpfe nicht mit der Trennung oder ähnlichem, sondern mit der Realität. Ich hab zwar am Ende meine Freiheit wieder gewonnen, aber zu welchem Preis. Eigentlich wollte ich nur Ehrlichkeit und Gleichberechtigung, aber das war wahrscheinlich schon zu viel verlangt. Diese Menschen dürfen alles, man selbst darf nix.

x 1 #13981


Heffalump
Zitat von PapaEmeritus:
man selbst darf nix.

Der Spruch meines Ex. Mein Geld ist mein und dein Geld ist unser

x 1 #13982


A


Ex-Partner und Trennung von Narzissten - Austausch

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PapaEmeritus
@Heffalump

Naja, wenn’s eben um Kontrolle geht, muss eben alles kontrolliert werden.

x 1 #13983


Wulf
Zitat von PapaEmeritus:
Ich hab zwar am Ende meine Freiheit wieder gewonnen, aber zu welchem Preis.

Der Preis ist eine gesundende Psyche auf Kosten einer ExPartnerin, die es jeden Tag schlimmer gemacht hätte.

Zitat von PapaEmeritus:
Diese Menschen dürfen alles, man selbst darf nix.

Sie "dürfen" auch wegbleiben.

x 2 #13984


PapaEmeritus
@Wulf

Die wird auch wegbleiben, ich hab sie schließlich „entlarvt“. Mir ging’s aber eher darum, die Realität wieder herzustellen, und aus ihrer verqueren Welt auszusteigen. Ich bin natürlich jetzt der Böse, aber damit schlaf ich tatsächlich ganz gut.

#13985


M
Hallo wie geht es euch?
Ich wollte euch mal fragen, wie es euch ergeht? Bei mir ist es so, dass er auf Grund von Erstgesprächen mit Psychologen davon ausgeht, dass er Bindungsangst hat - nicht NPS. Bei Bindungsangst oder Traumata verhalten bzw. reagieren die Menschen ja auch so wie bei NPS. @Scheol kannst du was dazu sagen?
Oder die Abwehr- und Schutzmechanismen, wie Gaslighting, Schuldumkehr und Co. kommen ja nicht nur bei NPS vor - und dienen dem Zweck seinen Selbstwert aufrecht zu halten oder sich zu schützen...bzw Abstand herzustellen.

x 1 #13986


PapaEmeritus
Gaslighting, Schuldumkehr etc. als Selbstschutz bedeutet für mich eher, dass hier Kontrolle und Macht geschützt werden sollen. Für mich hat das eher weniger mit Unsicherheit und Angst zu tun, sondern eher mit dem Drang, Kontrolle über andere aufrechtzuerhalten.

x 2 #13987


P
Zitat von Mada:
dienen dem Zweck seinen Selbstwert aufrecht zu halten oder sich zu schützen

Soweit ich sie mitbekommen habe, sind sie tief in sich drinnen ganz kleine Würmer. Unsicher ohne Ende. Deswegen oft dieses grandiose Verhalten, damit keiner merkt, was wirklich los ist. Und all die anderen Methoden, andere klein zu machen oder klein zu halten, dienen dazu damit die anderen wenigstens auf ihre Augenhöhe herunter gebracht wurden.

So oder so - freiwillig hören sie nicht auf, die nächsten Personen niederzumachen. Und das ist auf Dauer super anstrengend bis zerstörend.

Kannst du dir aussuchen, ob das okay für dich ist. Deine Entscheidung.

x 2 #13988


PapaEmeritus
Zitat von Perzet:
So oder so - freiwillig hören sie nicht auf, die nächsten Personen niederzumachen. Und das ist auf Dauer super anstrengend bis zerstörend.


Sehe ich ähnlich. Dinge wie Schuldumkehr, Gaslighting und was es da sonst noch gibt sind ja keine situativen Ausrutscher, sondern ein stabiler Interaktionsstil. Menschen, die normal unsicher sind, so wie das jeder manchmal ist, agieren eher defensiv, ziehen sich zurück, vermeiden Konflikte, entschuldigen sich viel. Die Unsicherheit dieser Menschen bezieht sich ja eher auf den Schutz eines Macht- und Kontrollsystems: Ich bestimme, wer Schuld hat und wer das Problem ist. Ich bestimme die Realität und entziehe Kommunikation, wenn meine Realität in Frage gestellt wird.
Da kommt man auch mit ganz viel Empathie, Verständnis und Liebe nicht weiter, denn egal, was man macht, es ist nie genug.

x 2 #13989


Scheol
Zitat von Mada:
Bei mir ist es so, dass er auf Grund von Erstgesprächen mit Psychologen davon ausgeht, dass er Bindungsangst hat - nicht NPS. Bei Bindungsangst oder Traumata verhalten bzw. reagieren die Menschen ja auch so wie bei NPS. @Scheol kannst du was dazu ...

Da kann ich dir gerne was zu erzählen.NPS, ist eigentlich gar nicht so schwer zu diagnostizieren. Was schwer ist, ist die Differenzierung zwischen anderen Symptomen, Erkrankung, Störung, Verhalten.
der Asperger kann sich so verhalten,
Die Person mit ADHS kann es eben so, aber auch der traumatisierte. wenn der traumatisierte in seinen Fluchtmodus kommt, sieht es aus durch das wegrennen, als ob es Gaslighting ist.
Wenn der traumatisierte in den Fight Modus kommt, kann es sein, dass er verbal so drüber ist, dass man denkt, dass er die Person reduzieren will. Dieses geschieht aber, um wieder Abstand zu bekommen für den traumatisierten, um Sicherheit zu erzeugen.
Deshalb ist es immer nicht ganz klar, welche Person genau dahinter steckt und welches Verhalten genau zum Tragen kommt.
Fakt ist der Runmodus der Fluchtmodus ist genauso verletzend wie der Mensch. Der Gaslighting betreibt und so weiter und so weiter.
Also auch da etwas um die Ecke denken, wenn der traumatisierte flüchtet, entzieht sie sich der Person, und es kann den Anschein haben, als ob es wie gesagt, Gaslighting ist

x 5 #13990


PapaEmeritus
Da ist denk ich auch immer wichtig, wie wirkt das Verhalten? Wirkt es chaotisch, unkontrolliert, gibt es die Möglichkeit für klärende Gespräche, wenn man auf den anderen Menschen zugeht, kehren die Menschen von selbst zu einem „normalen“ Verhalten zurück etc. Wenn das Verhalten wiederholt und ohne Möglichkeit zur Klärung oder Veränderung auftritt, muss man sich eben die Frage stellen, ob und wie lange man das so mitmachen will. Wochen, Monate, Jahre?

#13991


Scheol
@PapaEmeritus
Zitat:
Da ist denk ich auch immer wichtig, wie wirkt das Verhalten?

Schädlich.

Zitat:
Wirkt es chaotisch, unkontrolliert, gibt es die Möglichkeit für klärende Gespräche, wenn man auf den anderen Menschen zugeht,

Die narzistische Wut lassen das nicht zu
Und auch der runmodus nicht.

Zitat:
Wenn das Verhalten wiederholt und ohne Möglichkeit zur Klärung oder Veränderung auftritt,

Der eine reagiert weil sich Bereiche im Hirn nicht gebildet haben
Der andere weil Trauma die Person auf Alarm geschaltet hat.

Zitat:
muss man sich eben die Frage stellen, ob und wie lange man das so mitmachen will. Wochen, Monate, Jahre?

Ob der NPS dir eine runter haut oder die Person die Traumatisiert ist das tut. Das Ergebnis für dich ist das selbe. Eine dicke Wange.

Es ist egal was der andere hat , wichtig ist , ist es schädlich für dich? Wenn ja warum willst du das mitmachen.

x 2 #13992


PapaEmeritus
@Scheol

Ich sehe das ähnlich. Toxisches Verhalten ist toxisches Verhalten, unabhängig vom Hintergrund. Ob diese Menschen nun narzisstisch, traumatisiert sind, oder als Kinder zu nah an der Hauswand geschaukelt haben, ist für mich inzwischen irrelevant. Man kann einem Clown nicht vorwerfen, dass er Clown Sachen macht, man kann aber selbst entscheiden, wie oft man noch in den Zirkus geht.

x 4 #13993


Scheol
Zitat von PapaEmeritus:
@Scheol Ich sehe das ähnlich. Toxisches Verhalten ist toxisches Verhalten, unabhängig vom Hintergrund. Ob diese Menschen nun narzisstisch, traumatisiert sind, oder als Kinder zu nah an der Hauswand geschaukelt haben, ist für mich inzwischen irrelevant. Man kann einem Clown nicht vorwerfen, dass er Clown Sachen ...

Das Problem ist das meist emphaten auf NPS und BPS „hereinfallen“.

wenn man nun noch breit erklären würde , wie dieses zustande kommt, wird der , der gerade versucht aus dieser Beziehung herauszukommen , durch die Erklärung destabilisiert , und die emphatie für den Tox wird neu ungesund , gestartet.

und deshalb ist es egal was der , der den Schaden verursacht hat.

man kann keine Diagnose sagen , aber objektiv kann man sagen „ Du das Benehmen von dem ist Kacke und ist ein @rscbloch Verhalten“. Es reicht aus das es ein schlechtes negatives Verhalten ist.

x 3 #13994


P
Zitat von Scheol:
und deshalb ist es egal was der , der den Schaden verursacht hat.

Das ist ja der Knackpunkt für diejenigen, die glauben, daß wenn sie nur genügend lieben würden, nur noch mehr ertragen und aushalten würden, noch mehr vergeben, dann muss dies doch zur "Heilung" beitragen. Deswegen ist es schon wichtig zu erfahren, was die mögliche Ursache ist, um sich selber 'gezielter' für den anderen kasteien zu können.

Nur merken Personen, die so denken, gar nicht, daß genau das halt der Knackpunkt ist. Sie sollten sich stattdessen fragen, warum sie allen ernstes glauben, andere "heilen" zu können?

Es gibt noch viel mehr Gründe, warum bei dieser Art Toxen geblieben wird. Aber das angebliche 'Wissen' gleich Verständnis für die Boshaftigkeiten des anderen kann einigen helfen, besser drüber weg zu sehen. Ist nicht gesund, lässt einen länger in der Spirale der Hoffnung feststecken.

x 1 #13995


A


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