Zitat von PapaEmeritus:@Karlo50 Bei mir war sie auch immer das Opfer. Entweder waren alle anderen die Bösen, oder eben ich. Ich hab mir auch nach dem Ende oft die Frage gestellt, warum da nicht etwas Flexibilität da war. Denn so intelligent wie die Frau war, so „dumm“ hat sie sich innerhalb des Musters angestellt, und ich denke, das ...
Danke, dieser Austausch tut sehr gut.
Bis zu den letzten Wochen hat "ihr" Spiel gut funktioniert, ich bin ihr nach jeder Off Phase nachgerannt, zuletzt habe ich den Spieß umgedreht und habe ihre Rolle enttarnt, das hat ihr natürlich nicht gefallen. Bis zu diesem Moment, an diesem Tag, war ich mir unsicher, ob sie sich bewusst über ihre "Taten" ist. Ein wenig dachte ich hinterher, als ich ihr sagte, dass sie sich wie eine Bilderbuch-Narzisstin verhält und Beispiele aufgezählt habe, dass sie das insgeheim weiß. Wie ein Alk. weiß, dass er ein Problem hat, aber es natürlich nie zugeben würde.
Was du schreibst, hat meiner Ex auch gefehlt. Sogar ein Gerichtsverfahren, das sie verlor .... da war der Richter Schuld, der schlechte Anwalt schuld obwohl für mich, der ich nicht dabei war (Verkehrsunfall) die Sachlage komplett klar war. Sie hatte einen unfassbar aggressiven Fahrstil und ständig Auffahrunfälle, dieser ging eben vor Gericht. Der Richter meinte, sie soll ihren Fahrstil überdenken, daraufhin ist sie ausgeflippt. Nicht einmal dort war sie so klug, Einsicht zu zeigen.
Die Opferrolle spielt sie noch heute, ich sehe sie ab und zu im Job. Sie ist immer die "Beste", wenn es um Arbeitsleistung geht, aber es wird einfach nicht gesehen. Naja, sie ist Sachbearbeiterin, da gibt es bei uns kaum bis nie Lob. Eher Tadel, wenns schief läuft.
Meine Ex war jedoch eher eine verdeckte Vertreterin, nicht jene, die laut auftritt oder angeberisch, eher still, subtil. Das machte sie umso gefährlicher fand ich, die lauten Vertreter erkennt man schnell und meidet sie. Aber sie hat für sich wohl früh entdeckt, dass das "Mäuschen" in der Opferrolle schneller zum Ziel kommt.
Ich weiß heute, dass sie mich klar als Opfer eingewickelt hat, da ich mich um sie gekümmert habe, sie "gesehen" habe und gelobt habe. Eigentlich Dinge, die jeder Mensch gern hört, aber bei ihr muss das wohl dazu geführt haben, dass sie sich wie eine Königin gefühlt haben muss.