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Ex-Partner und Trennung von Narzissten - Austausch

K
Zitat von Besserwisser60:
Leider nicht, im Gegenteil, sie werden gefeiert. Schau dir Trump an oder die diversen Manager, Schauspieler und Politiker.

Ich weiß, dass dieses Beispiel gern herangezogen wird und ja, auch Influencer und Co sind oft so gepolt, die sich darstellen als etwas Erstrebenswertes.

Aber ..... Trump und Co bewegen sich nicht in der regulären Gesellschaft. Also sie müssen nicht gesellschaft- oder beziehungskonform sein, weil sie allein durch den Prominentenstatus eine Sonderstellung haben. Das ist ein erheblicher Unterschied zwischen Narzissten von Nebenan, der sich als glorreich erhaben sieht, in Wahrheit aber scheitert - jedenfalls im Privatleben und Beziehungen - um die es hier geht.

Der Narzisst von Nebenan ist meiner Erfahrung nach eher eine Person, die gemieden wird, wenns nicht gerade um beruflich gute Fachkräfte geht. Ich hatte zb einen Kollegen, den wollte niemand auf der privaten Feier dabei haben. Ich hatte auch eine narzisstische Ex, die Kollegin war, sie wurde gemieden von den anderen, weil sie einfach ein unsympathisches Auftreten hatte, das sie nur zeitweise verbergen konnte.

Also Trump und Co repräsentieren nicht den Otto Normal Narzissten.

#14311


PapaEmeritus
@Besserwisser60

Ich versuche es eben „ganzheitlich“ zu sehen. Ich habe definitiv eine Verantwortung mir gegenüber, der bin ich irgendwann nachgekommen, auch wenn es gedauert habe, und ich heute noch damit kämpfe (auch wenn es weniger wird), aber die Schuld seh ich dort, wo sie hingehört.

Und auch ich glaube, dass solche Menschen nicht wirklich krank im pathologischen Sinn sind, eben nur vollkommen anders organisiert, was die Persönlichkeit angeht.

#14312


A


Ex-Partner und Trennung von Narzissten - Austausch

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Zwou
Zitat von Besserwisser60:
Es geht nicht um Schuld, sondern um Anteile, denn es handelt sich um eine Dynamik.

Ich bin ja prinzipiell einverstanden, dass Teil der Lösung ist, sich zu fragen, warum man das mit sich hat machen lassen. Aber wenn diese Person Mutter oder Vater Deiner drei oder wie auch immer wievieler Kinder ist, und die Beziehung beinah zwei Jahrzehnte dauerte, sieht die Sache dennoch anders aus. Das gilt gleichermaßen für das einfache No Contact, was natürlich problemlos möglich ist, wenn keine derartigen Abhängigkeiten bestehen. Was Schuld betrifft bin ich völlig einverstanden, ich mag das Konzept von Schuld sowieso nicht, denn es ist absolut nicht lösungsorientiert. Ständig will ich Probleme angehen und alle fragen nach der Schuld, ist doch Wurst, wir sind hier nicht der Staat und der Einzelne kein Richter.

x 2 #14313


Zwou
P.S.:Soll heißen, ich lasse es mir nicht nehmen, ein netter und nachsichtiger Mensch zu sein, nur weil andere meinen, darauf herumtrampeln zu müssen. Ist nämlich auch eine Art, sich dem zu fügen, wenn man sein eigentlich offenes und vertrauenswürdiges Verhalten mit Grenzen und Vermeidungsstrategien zurückhält.

#14314


Besserwisser60
Zitat von Zwou:
Aber wenn diese Person Mutter oder Vater Deiner drei oder wie auch immer wievieler Kinder ist, und die Beziehung beinah zwei Jahrzehnte dauerte, sieht die Sache dennoch anders aus.

Das sehe ich anders.
Zitat von Zwou:
Soll heißen, ich lasse es mir nicht nehmen, ein netter und nachsichtiger Mensch zu sein, nur weil andere meinen, darauf herumtrampeln zu müssen. Ist nämlich auch eine Art, sich dem zu fügen, wenn man sein eigentlich offenes und vertrauenswürdiges Verhalten mit Grenzen und Vermeidungsstrategien zurückhält.


Das kannst du alles sein, aber mit den Folgen musst du dann leben. Folgen in der Form, dass du gnadenlos ausgenutzt wirst, wenn du nicht klare Grenzen zeigst und sie konsequent umsetzt. Dafür muss man nicht unfreundlich sein. Deine Entscheidung, oder wohin hat dich die Erfahrung mit deiner Frau geführt?
In diesen Thread.
Normal geht also anders.

x 1 #14315


PapaEmeritus
@Zwou

Ich bin da zwiegespalten. Man muss sich durch so eine Erfahrung nicht komplett in seiner Persönlichkeit verändern, denke das ist auch nicht möglich. Aber man kann definitiv aufmerksamer sein, wem man sein Vertrauen schenkt. Negative Erfahrungen werden sich auch mit Grenzen nicht komplett verhindern lassen, aber man kann die Gefahr definitiv einschränken, bzw. sich schneller distanzieren. Vielleicht muss man auch manche Erfahrungen erstmal machen, um daraus zu lernen, unabhängig von Schuld oder Nichtschuld.

x 2 #14316


Zwou
Zunächst einmal, mir geht es gut und ich bin nur hier, um positive Vibes zu spenden. Ja, ich habe meine Erfahrungen gemacht, bin aber jetzt mit jemand, die das ganze genauso erleben musste und wir freuen uns über einander.

x 2 #14317


M
Guten Abend zusammen, ich hoffe, ihr hattet eine gute Woche!
Ich hatte vor ein paar Tagen gelesen, dass man nicht so viel Preis geben sollte auf Grund der Erfahrung die man gemacht hat, und vorsichtig sein, wenn Menschen zu viel fragen. Also ich bin auch ein Mensch der Interesse am Gegenüber hat und entsprechend Fragen stellt. Damit sicher ich mich auch ab, oder gleiche ab, mit wem ich es zu tun habe - anders kann ich niemanden kennenlernen. Ohne Fragen. Ich denke, allgemein darf (sollte man wieder) seiner Intuition, seinem Gefühl trauen und nicht jedem was Negatives unterstellen. Innerliche Grenzen kann man ja trotzdem oder deshalb haben. Ohne Fragen könnte ich zB für mich keine Sicherheit herstellen zwischen mir und einem Partner. man schaut den Leuten ja nur vor den Kopf, oder wie heisst es so schön.- Mein N hat sich ja über N informiert und mich dann tatsächlich "Opfer" genannt und Narzissmus auf mich projeziert, damit hat er all meine Gefühle, Äusserungen zu Nichte gemacht, entwertet. Mich halt ultimativ nicht ernst genommen.
Oft wurde ja hier von Narzissten als Opfer geschrieben, mein N war "dabei" aber immer sehr zerstörerisch in seinem Verhalten. Ein Opfer ist doch schwach und zeigt das, man sieht, merkt es ihm an? Ich würde sagen und weiss es auch, dass ich ein Opfer seines Missbrauchs war, und das nicht zu gering! Meint ihr mit Opferhaltung , dass der N Schuldumkehr betreibt und sich damit als der "Leidtragende" darstellt, aber dies bösartig ausagiert? Vermutlich ja, nicht wahr.
Bleibt oder seid aufrichtige, positive Menschen! Sowas braucht die Welt, und andere Mitmenschen auch. Ich brauche sowas.

x 1 #14318


F
Zitat von Besserwisser60:
Leider nicht, im Gegenteil, sie werden gefeiert. Schau dir Trump an oder die diversen Manager, Schauspieler und Politiker.

Ich denke nicht, daß es hier hauptsächlich um Narzissten der Kategorie Trump geht. Hier ist ja eher das perfide Spiel und die psychische Gewalt ein Thema und nicht die Großspurigkeit und die gnadenlose Selbstüberschätzung / Selbstdarstellerei bestimmter Personen der Öffentlichkeit. Du hast mit deinen Beiträgen vorher zum Teil natürlich Recht. Wenn man sich immer und immer wieder mit der / dem Ex beschäftigt, fällt es schwer irgendwann mal abzuschließen. Und natürlich muss man auch auf sich selbst schauen... vor allem warum man es so lange mit sich hat machen lassen. Andererseits ist das nunmal ein Thema hier im Forum indem vorrangig User schreiben die Betroffene sind und oft noch mitten im Prozess stecken. Wer damit abgeschlossen hat, wird seltener in so einem Forum unterwegs sein. Was ich persönlich bei deiner Aussage "schwierig" finde, ist der Punkt, daß es ein bisschen wie eine Ansage von oben herab rüber kommt. Gerade als Mann ist es echt schwierig, sich einzugestehen, daß man ein "Opfer" geworden ist. Darüber noch zu schreiben, geschweige denn persönlich zu reden ist gleich mal noch schwieriger. Ich kann mich noch an mein drittes oder viertes Gespräch bei der Psychologin erinnern. Die hat mir damals eine erste Einschätzung über mich selbst geliefert und mit ein paar Sätzen dafür gesorgt, daß mir stumm die Tränen liefen. Einfach nur, weil ich nach 2 Jahren mit meiner Ex so dermaßen ausgehungert nach irgendeinem positiven Feedback war, daß ich es selbst kaum glauben konnte. Von dir klingt es ein bisschen nach "selbst schuld".

x 3 #14319


Scheol
@Besserwisser60
Zitat:
wohin hat dich die Erfahrung mit deiner Frau geführt?

Normal geht also anders.

Dich hat deine Erfahrung hier in das Forum geführt. Hier landet man ja nicht zufällig und weil es spaßig normal war.

x 2 #14320


PapaEmeritus
Zitat von Mada:
Meint ihr mit Opferhaltung , dass der N Schuldumkehr betreibt und sich damit als der "Leidtragende" darstellt, aber dies bösartig ausagiert? Vermutlich ja, nicht wahr.


Ja. Es ist ja ein Kernmerkmal dieser Menschen, dass gern die Opferrolle eingenommen wird. Nicht weil diese Menschen in der Realität Opfer sind, sondern weil man somit der Verantwortung für sein Verhalten entgehen kann. Vereinfacht ausgedrückt: man verhält sich asozial, sobald sich das Gegenüber wehrt oder Grenzen setzt, wird die Opferrolle eingenommen.


Trump wird eben als Paradebeispiel genannt, obwohl die meisten Menschen, die narzisstisch oder was auch immer sind, wahrscheinlich gar nicht so großspurig auftreten, da würden ja die meisten gleich schreiend davon laufen.

#14321


Besserwisser60
Zitat von Scheol:
@Besserwisser60 Dich hat deine Erfahrung hier in das Forum geführt. Hier landet man ja nicht zufällig und weil es spaßig normal war.

Was du nicht sagst und wo steht etwas von Spaß?
Mit "normal geht anders" meinte ich das Verhalten seiner Ex.

#14322


Besserwisser60
Zitat von Frie:

Ich denke nicht, daß es hier hauptsächlich um Narzissten der Kategorie Trump geht. Hier ist ja eher das perfide Spiel und die psychische Gewalt ein Thema und nicht die Großspurigkeit und die gnadenlose Selbstüberschätzung / Selbstdarstellerei bestimmter Personen der Öffentlichkeit.

Das findet aber im Großen und auch im Kleinen statt und im Kleinen, nämlich in unserem privaten Kämmerlein, schadet es uns viel mehr, weil wir direkter betroffen sind. Im Zweifel reicht schon ein Mensch mit stark narzisstischen Anteilen, um uns fertig zu machen.

#14323


I
Guten Morgen,

vielleicht von mir aus mal ein paar Worte und ich freue mich über Austausch.

Ich hatte immer schon ein kleines soziales Netzwerk, das sehr fragil war. Also 2 Freundinnen, ein paar lose Bekanntschaften, das wars, niemand, dem ich mich wirklich mit intensiven Sorgen hätte anvertrauen können. Das hatte aber jetzt nichts mit meinem toxischen Partner zu tun.

Meine toxische Beziehung jährt sich jetzt zum zweiten Mal bis fast den Tag genau, das ist für mich ein krasses Gefühl, Klos im Hals kommt hoch, aus dem Nichts.

Ich wohne auf dem Dorf. Mit wenigen Einwohnern, 15.000. Wir haben hier einige Arbeitgeber, die die Region am Laufen halten. Bei einem arbeitete ich zu der Zeit, mein Ex auch.

Das Zusammenkommen 2024 im Januar fing wunderschön an, heute glaube ich, wenn sowas zu schön beginnt, ist es falsch. Dann ging es weiter, wir telefonierten, stundenlang, abends, er fand fast alles interessant und toll, war super ehrlich und super offen, das mochte ich sehr an ihm. Irgendwann merkte ich aber, ich kann ihn nicht so stark in mein Leben lassen, wie es es sich gewünscht hätte. Noch heute betrachte ich das als Fehler meinerseits, was es sicherlich auch war.
Vielleicht war es aber auch ein unterbewusster, unbewusster Schutzmechanismus, der mich gewarnt hat, denn meinen Ex Partner ließ ich deutlich stärker in mein Leben als ihn. Sein Lebensstil, auch von Verantwortungslosigkeit gegenüber sich selber geprägt und auch gegen über mir bzw. Partnerinnen (unsafen Sex mit unbekannten Personen, ungesunder Lebensstil, Motorradfahren ohne Schutzkleidung) gefielen mir nie und das war für ihn immer "Leben genießen". Für mich indiskutabel.

Jedenfalls fing es schon früh an mir ständig zunehmender Kontrolle, Einschränkung meiner Interessen, die super wenigen Treffen mit Freunden wurden boykottiert von ihm, also zb wollte ich mich an einem Donnerstag treffen, da sagte er, "ja dann sehen wir uns halt nicht, wenn du meinst, Donnerstag musst du dich mit Freunden treffen". Bestrafungssystem. Einfach nur daheim mit ihm rum hängen, weil das sein Bedürfnis war, aber nicht meins. Er machte Abends (ohne mich) Party, war Sonntags oft kaputt und ich sollte dann zu ihm fahren und bei ihm rum lungern, bei bestem Wetter, weil er keine Energie hatte, etwas zu unternehmen.

Das ganze endete schon früh mit täglichem Streit. Man konnte die Uhr danach stellen, dann ging es weiter in On Off, er beendete ständig die Beziehung, Spätestens da wusste ich, dass die Fehler wohl doch nicht bei mir liegen, wie anfangs angenommen, denn nach Gesprächen änderte ich vieles, er garnichts, er machte einfach weiter und war unzufrieden, Kleinste Kritik ließ ihn explodieren.

Ab da das typische Eierschalenlaufen....alles wie es im Buche steht.

Irgendwannsuchte ich mir Hilfe, bei einer Gruppe vor Ort, ich setzte Grenzen, es wurde unangenehmer, er brach zeitweise den Kontakt ab, ghostete mich, trotzdem wir uns im Büro sahen, er hatte dann so ein Schema, Mo bis Fr wollte er im Büro so tun als sei alles toll mit uns, vorrangig auch weil die Kollegen das ein oder andere natürlich mitbekamen und Freitag wünschte er mir ein schönes WE und war verschwunden. Irgendwann buchte ich Urlaub, er war übrigens ständig unterwegs, teilte mir lediglich mit, dass er weg war. Ich wiederum hätte meine Unternehmungen mit ihm "abstimmen" sollen. Als ich dann 2 Wochen "unangekündigt" einfach mal im Urlaub war auf Mallorca, brach er den Kontakt komplett ab.

Leider ging ich in eine zweite Runde und ließ mich wieder einwickeln für etwa 1 Monat. Das war 2025 im Februar, dann setzte ich wieder Grenzen. Dann rastete er unter einem Vorwand aus, ich hätte ihn beschimpft, per Whatsapp. Was ich nie tat, aber es es einfach so drehte, glaube das nennt man Gas Lighting. Seitdem ist Ende. Tatsächlich Ende, glaube das lag daran, dass ich Grenzen setzte und hielt.

Was seither ganz schlimm war, Anfangs wusste ich, war er stark auf Tinder unterwegs und hatte sofort jemanden Neuen, das tut immer weh, toxisch oder nicht. Ich hatte für mich eine unfassbare Leere im Leben, obwohl ich ja auch vor ihm ein gutes Leben hatte, fiel ich plötzlich in ein Vakuum zurück, hatte das Gefühl, ich hätte 2 Wochentage (Sa und So) mehr zur Verfügung, wusste garnicht, was damit anzufangen sei. Meine alten Hobbys, Sport, ich war völlig draußen, da ich fast nichts mehr gemacht hatte, bis auf mich mit ihm drehen, streiten und nach ihm richten.

Das war schlimm, ich versuchte auch ein paar soziale Kontakte wieder zu aktivieren, was mehr als schwer war und leider muss ich sagen, dachte ich ununterbrochen an ihn, nicht wehemütig, sondern im Kreis drehend, war er einfach immer präsent. Ich hatte keinerlei Bedürfnis nach ihm, ihn zu sehen oder ihn zu kontaktieren, er widerte mich an und trotzdem war er ständig präsent in meinem Hirn, das ärgerte mich.

Ich sah ihn im Büro nicht mehr, aber ständig im Ort, ich hatte den Job gewechselt. Auch da Hoovering, auf einem Fest stand er mit einer Neuen da und grüßte mich spöttisch, ob ich immernoch "alleine sei". Ich reagierte nicht, später schrieb er mir nach einem Jahr fast Funkstille mit einer unbekannten mir neuen Nr per Whatsapp, warf mir vor ich hätte keinen anstand zu grüßen.

Seit dem Zeitpunkt sind wieder viele Stellen präsent, an denen wir mal zusammen waren und die Fragen, die mich umfassen und beschäftigen sind, ob ich ihm wirklich egal war, so wie das bei Narzissten üblich ist, ob ich der Fehler war oder Schuld trage, dass nichts klappte, ....mich plagen die typischen Gedanken, die jedes Opfer hat.

Inzwischen bin ich aber wieder auf dem Weg dorthin, eigenständiger zu werden, lerne auch Ablehnungen im echten Leben bei Dates besser und unpersönlicher zu nehmen, wenn sich jemand nicht mehr meldet, ist das für mich kein Zusammenbruch mehr, ich bin bei Meet5 und Spontacs, mache hier und da mal etwas mit, und versuche mich abzulenken, viel mehr bleibt mir nicht übrig.

Das nur zu mir. Was mich am meisten runterzieht sind die immer noch extrem starken Gedanken an ihn, die sind zwar negativ, nicht sehnsüchtig, so wie früher, was schon mal erheblich besser ist und meinen Abnabelungsprozess beschleunigt, aber es nervt trotzdem.


Nachtrag, was ich seit dem Ende mit diesem Mann gespürt habe, war eine unglaubliche Abhängigkeit von anderen Menschen. Vorher war ich stundenlang wandern, Radfahren, allein, habe mich nie einsam gefühlt. Er hat irgendwas in mir ausgelöst, was mir das Gefühl gab, als sei ich die Narzisstin und brauche plötzlich ultraviel Aufmerksamkeit (von Männer). Das unterstellte er mir ständig.

Ich habe mich beobachtet und es stimmt nicht. Ja soziale Interaktion befreit mich, macht mich locker, aber ich brauche keine Bestätigung. Und ich fühle mich auch im Kontakt mit Frauen gut. Auch bin ich gern wieder allein.

War das Projektion oder bzw. das Übertragen seiner Wahrnehmung auf mich. Ich weiß es nicht.

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PapaEmeritus
@Besserwisser60

Richtig. Und weil wir gestern das Thema Anteile oder meinetwegen auch Schuld hatten. Eine große Rolle spielt natürlich die emotionale Bindung. Bestimmte Verhaltensweisen die aufgrund der emotionalen Bindung extremst zerstörerisch waren, sind für mich inzwischen nur noch armselig und ziellos und mir ist schleierhaft, was der Mensch überhaupt erreichen wollte. Die emotionale Bindung macht es eben schwer, sich zu lösen. Und da ist eben wichtig zu erkennen, was man selber möchte, wie lange lässt man sich das gefallen. Denn man wird das Gegenüber nicht verändern, man kann nur an sich selbst arbeiten.

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A


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