Zitat von BlueWoman45: Ich sage jetzt vielleicht etwas, das dich erschreckt. Ein Gedanke, den ich mir selbst lange und mutig habe "erarbeiten" müssen. Und zwar dieser revolutionäre Gedanke, der eher ein Gefühl ist, bezogen bei dir auf den eher beruflichen Kontext und zwar:
"Ich hab es doch gar nicht nötig, dem Typen aus dem Weg zu gehen, weil ich ihm komplett überlegen bin."
Natürlich verbreiten gewisse Menschen "Spannung". Genau mit diesem Aufbau dieser unangenehmen "Spannung" manipulieren sie ja andere! Und wenn du nun "Teflon" wärst? Und zwar nicht ein eingebildetes "Teflon", ein "Wenn ich mich nur ganz doll arg zusammen reiße, machts mir nix aus". Sondern "Teflon" im Sinne eines sehr krassen, rationalen Überlegenheitsgefühls a la: "Ich kenne jeden deiner Schritte und bin dir schon Meilen voraus."
hat mich auf diesen Gedanken gebracht aufgrund eines von ihm selbst dargestellten Fallbeispieles.
Ansonsten: Dass du diese Spannung im Berufskontext aushalten kannst, ist bemerkenswert. Du wirst weiterhin daran wachsen und immer stärker werden. Aber genau dann, wenn es dir nix mehr ausmacht bzw. dieses Überlegenheitsgefühl spürst, das dir maximal "Teflon" beschert, du die innere Prüfung bestanden hast: DANN kommt das Jobangebot, weg von dem Narz. Ist immer so.
Vielen Dank.
es hat mich nicht erschreckt, sondern gestärkt.
Ähnliche Gedankengänge hatte ich kürzlich gehabt, wo ich am überlegen war, wie lange ich die aus-dem-Weg- gehen Taktik noch durchziehen will.
Oder es nicht langsam Zeit wird, die Taktik zu ändern. Rücken gerade machen.
Tatsächlich. Bestärkt durch deinen Beitrag und Scheols Beispiel mit der Wiese hatte ich sogar mal sowas wie Spaß an einem beruflichen Gespräch(war nicht mit dem Chef). Es war so abzusehen, wann er log, wann er versuchte zu manipulieren, wann er einen auf guten Kumpel machte, die Verfinsterung in seinem Gesicht, wenn ihm was nicht passte.
Und ich hatte keine Bauchschmeren oder fühlte mich unwohl. Weil ich das Gefühl hatte, ich habe die Situation im Griff.
Das war ein guter Anfang.