Zitat von munschel:es war hart Ich konfrontierte ihn damit....und siehe da...zack innerhalb von sekunden....War keine Rede von den mails...nein...ich War die böse..wie kann ich sowas nur lesen...er nannte das vertrauensbruch...wie? Vertrauensbruch? ? Wer hat welches vertrauen gebrochen? ES WAR MEIN HANDY
Das kenne ich auch gut genug.
Bei mir war es nicht das Handy oder ein Vertrauensbruch. Sondern, wenn er etwas getan hatte, dass mich verletzte, wurde es flugs umgedreht. Das eigentlich Anliegen wurde in den Hintergrund verbannt und er hat so richtig auf mir rumgehackt warum ich eigentlich die Böse bin.
Das ging so weit, er hat mir dann Fragen gestellt, die ich nicht beantworten konnte. Mein Kopf war einfach total leer. Keine Gedankengänge mehr möglich. Ich habe es ihm auch erklärt. Aber nein, nun war ich erst recht die Böse, weil ich noch nicht mal genug Respekt für ihn habe, um ihm zu antworten. Ob er so etwas überhaupt verdient hat!?!
Sie wissen schon, dass sie einen Fehler gemacht haben. Sonst würden sie überhaupt nicht reagieren. Sie beginnen jedoch die Sache in eine andere Richtung zu lenken. Ihren Fehler ganz klein da stehen zu lassen und immerhin sind wir ja schuld dran, dass er überhaupt einen Fehler gemacht hat.
Das hat mich wahnsinnig gemacht. Und deswegen auch öfters mal einfach nix gesagt. Es war mir nicht egal, aber ich wollte keine Kämpfe mehr kämpfen, die ich sowieso verloren hätte.
Ich habe mal zu ihm gesagt, als er wieder so einen cholerischen Auftritt hingelegt hat....mein Fehler war, als du mich zum 1. Mal so angeschrieen hast, hätte ich mich sofort umdrehen und gehen müssen. So wie du mit mir rumschreist, das macht mein eigener Vater nicht. Und ich war bescheuert, dass ich so hingenommen habe.
Und ich wundere mich heute, was wäre denn passiert, wenn ich wirklich bei so einem Wutausbruch mein Jacke genommen hätte und nach Hause gefahren wäre. Keinen Anruf von ihm angenommen hätte für ein paar Tage.
Ich halte dieses, ich rede nix mit dir weil du böse warst, überhaupt nicht für produktiv. Eher schon so eine Art der Quälerei. Macht man einfach nicht.
Aber umdrehen und weggehen in der Situation. Vielleicht noch sagen, so redest du mit mir nicht. Und wirklich gehen.
Da grübele ich öfters, was dann wohl gewesen wäre?
Es gehören ja immer zwei dazu, der eine der es macht und der andere der es mit sich machen lässt.
Ob da in seinem Kopf etwas gerattert hätte, oh wow, mit der kann ich das so nicht machen. Und sich eine neue Strategie überlegen? Oder sagen, Beziehung ist vorbei blah blah blah.
Werde wohl nie eine richtige Antwort darauf finden.
Obwohl, ich es mir vorstellen kann was er getan hätte. Da, als ich endlich anfing mich zu wehren und sein Anschuldigungen, seine Nörgelei ihm unter die Nase gehalten habe. Als ich sagte, so nicht mein Freund. Da hat er ja dann Schluss gemacht.
Gestern hatte ich Wut im Bauch. Heute morgen fühlte ich mich leer und ausgelaugt. Man investiert so viel Zeit und viele Emotionen und am Ende steht man da wie so ein Idiot. Und er blubbert munter weiter durchs Leben ohne jegliche Verluste.
Eine kleine Genugtuung habe ich ja. Sein ach so tolles, von ihm organisiertes Sommerfest, mit mindestens 100 Leuten. Essen vorbestellt für 100. Oh so tolle Aktionen geplant von ihm.....IRONIE.
Tja, mit ihm waren sie 11, elf, ELF Personen. Und einer seiner Kollegen hat sich schön mit ihm gezofft über hirnrissige Sachen, wie die Süßigkeiten die der Narz mit gebracht hat. Das ging so weit, dass der Kollege die Sachen genommen hat, und in den Wald geworfen hat. Ich muss lachen...mein erster Gedanke, ich hoffe das Zeug war nur in Papier verpackt. Plastik wäre nicht so gut für die Umwelt.
Und jeder, der die Anfangszeit vermisst, immer vor Augen halten, es war nicht echt. Echt war das was ihr nach der schönen Zeit gesehen habt.
Wie Kopfweide schon schrieb....es war eine Illusion. Sonst nichts.
Ich vermisse ihn nicht, die Zeit mit ihm nicht. Die gute Zeit nicht, weil sie gelogen war. Die andere Zeit vermisse ich nicht, weil sie nicht gut für mich und mein Wohl war.
Nur die Sachen wie Familie und gemeinsame Freunde, ja, das vermisse ich.