Munti
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Ich bin jemand, der sehr körperbezogen ist, ich zeige meiner Partnerin wenn ich sie mag. Meine ex hatte damit zunehmend Probleme. Während sie mit sich beschäftigt war, habe ich damit immer weiter Druck aufgebaut.
Dazu kommt, dass wir uns von Beginn an fast jeden Tag gesehen haben, sprich der Alltag hat auch seinen Teil dazu beigetragen. Sie hat sich folglich irgendwann entliebt und ich habe sie mit meinen Vorwürfen noch weiter weggetrieben.
Wir waren beide schwierig. Auch ich hatte Momente in denen ich mich fragte, ob das auf lange Sicht Sinn macht. Irgendwann habe ich mich für sie und unsere Beziehung entschieden, diese Entscheidung traf ich aber nur für mich, ohne sie darüber in Kenntnis zu setzen.
Sie hatte letztendlich viele Zweifel (leider ist sie ähnlich wie ich und zerdenkt alles und ist erstmal allem pessimistisch eingestellt). Sie dachte das ich mich nicht in ihrem Elternhaus wohlfühle (durch ihre bisherigen Beziehungen, hat sie im
Moment nur ihr altes Kinderzimmer und renoviert jetzt erst nach dem Tod der Oma ihr eigenes Stockwerk im Elternhaus). Während der Trennung war sie auch der Meinung das ich auf Dauer nicht mit ihr glücklich werden würde, eben wegen ihrer Arbeit und weiteren Verpflichtungen (Pferd, Hunde etc), Ihrem Wohnort, und ihrer aktuellen fehlenden liebe mir gegenüber. Das Entlieben kam mit Sicherheit durch den Alltag und meinem ganzen Druck. Ich habe sie ziemlich schnell zu meinem Lebensmittelpunkt gemacht.
Die Trennung verlief ziemlich harmonisch. Wir haben beide gelitten. Sie wollte mich nicht verletzen. Wir haben das Herz am rechten Fleck. Wir hatten uns beide versprochen in Kontakt zu bleiben. Jetzt herrscht aber seit 3 Wochen komplette Funkstille . erstmalig, vorher haben wir uns fast jeden Tag gesehen . und wenn dann wenigstens geschrieben.
Jetzt komme ich zu meinen Themen. Ich weiß nicht mehr weiter. Sie fehlt mir als Partnerin, als Mensch und als beste Freundin. Mir ist klar, das jetzt nur die Zeit und Abstand helfen können, damit sie merkt das ich ihr fehle.
Mein Kopf ist realistisch und glaubt nicht mehr an eine Chance, sie hat auch immer betont, dass wenn sie mal eine solche Entscheidung zur Trennung trifft, das auch endgültig sei.
Ich kann und werde mich damit aber niemals völlig abfinden. Ich habe diese Person in mein Herz gelassen, da kann ich doch nicht von heute auf morgen so tun, als würde es diese Frau nicht mehr geben.
Ich weiß aktuell nicht mal ob ich daran nicht völlig zerbreche.
Zu folgenden zwei Dingen benötige ich Rat:
1. ich werde am 06.11. stationär (Vollnarkose) an der Nase operiert, während der Trennung wollte sie das ich ihr den Termin mitteile. Als ich ihr sagte, dass sie nicht aus Mitleid kommen müsste, war sie ziemlich angefressen und meinte, dass "sie sich ja trotzdem sorgen machen würde".
Soll ich sie über den Termin informieren?
2. sie hatte mir kurz vor der Trennung einen Pullover gezeigt, bei dem man eine Katze in eine Bauchtasche legen kann und meinte spaßeshalber das ich ihn ihr kaufen soll.
Ich hatte ihn kurz vor der Trennung bestellt, er ist vor wenigen Tagen erst aus UK eingetroffen. Aktuell ist mein Plan ihr diesen zu Weihnachten zu schicken (addressiert an den Kater), mit einer Weihnachtskarte und 2-3 Sätzen ála "dir steht der Pullover einfach besser".
Soll ich ihr den schicken?
Meine Gedanken sind ziemlich depressiv, ich denke oft an sie. Sowohl an die negativen, als auch positiven Seiten. Ich würde am liebsten bald wieder neutral bei null anfangen. Ich weiß aber auch, dass sie mich mit jedem verstrichenen Tag leichter vergisst.
Vielleicht sind hier Erfahrene die mir gerade zu den beiden Punkten Ratschläge geben können.
