MarkusB
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ich möchte mich kurz vorstellen und meine Geschichte erzählen.
Ich hoffe sehr auf Reaktionen von euch, die mir helfen.
Es geht mir sehr schlecht.
Mein Name ist Markus und ich bin 43 Jahre alt.
Im Jahr 2011 habe ich meine Frau kennengelernt.
Ein Jahr später haben wir geheiratet.
Im Januar 2013 kam unser Sohn zur Welt, er ist heute 6 Jahre alt und ist gerade in die Schule gekommen.
Meine Frau hat bereits 2 Kinder aus erster Ehe, ein Junge und ein Mädchen, die sind inzwischen 19 und 22 Jahre alt.
Von 2011 bis heute sind wir 4 mal umgezogen, teilweise unter schwierigen Bedingungen, zumindest für mich.
2015 haben wir uns entschlossen ein Haus zu bauen.
Dieser Hausbau war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, so dass wir 1 1/2 Jahre bei meiner Schwiegermutter in dem alten Kinderzimmer meiner Frau gelebt haben, mit 3 Personen.
Der heute 19 jährige Junge hat seinen eigenen Bereich.
Meine Stieftochter lebt bereits allein mit ihrem Freund.
2018 konnten wir endlich in unser Haus einziehen.
Mit meinem Stiefsohn bin ich öfter aneinander geraten. Verbal wohlgemerkt.
Weil ich der Meinung war er würde seine Mutter ausnutzen.
Vor 2 Jahren ist meine Mutter noch pflegebedürftig geworden, um die ich mich auch noch kümmere.
Ich selbst wurde in dieser Zeit immer depressiver und musste mich in psychologische Behandlung begeben, was bis heute so ist.
Das war jetzt mal kurz angerissen.
Vor 11 Wochen haben wir mit unserem 6 jährigen Sohn eine Woche Urlaub gemacht.
Mein Stiefsohn hat in dieser Woche 2 Partys veranstaltet, von denen ich nichts wusste, Mama aber schon.
Mich hat das sehr aufgeregt und ich habe meiner Frau hässliche Dinge an den Kopf geworfen. Aus der Emotion heraus.
1 Woche später hat sie sich von mir getrennt.
Seitdem ist meine Welt in sich zusammengebrochen. Ich kämpfe jeden Tag.
Und bis heute habe ich die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft nicht aufgegeben.
Meine Frau ist die Liebe meines Lebens.
Wir leben aktuell in unserem Haus als WG.
Eine Kontaktsperre ist so gut wie nicht möglich, schon allein wegen unseres Sohnes. Er ist sehr sensibel und hätte bestimmt Probleme wenn einer von uns nicht mehr da wäre. Von der Trennung hat er bislang so gut wie nichts mitbekommen. Wir machen die Dinge die wir vorher gemeinsam gemacht haben auch weiterhin mit ihm gemeinsam.
Unser Leben ist grundsätzlich so organisiert, dass wir es gemeinsam meistern.
Seit ca. 4 Wochen trifft sie sich zwischendurch hin und wieder mit irgendeinem Typen.
Das begeistert mich natürlich nicht.
Sie sagt ich hätte ihr sehr weh getan mit meinem Verhalten in den letzten Jahren und meinen Worten.
Wenn sie die Liebe meines Lebens wäre, wäre ich so nicht mit ihr umgegangen.
Ich weiß selbst inzwischen was ich alles falsch gemacht habe. Ich habe 10 Wochen Zeit gehabt mich zu reflektieren und ich weiß das ich etwas verändern muss.
Ich bin dabei, befinde mich in einem Prozess. Sie glaubt nicht das es sich um eine dauerhafte Veränderung handelt und will das so nicht mehr. Sie sagt aktuell hätte sie keine Gefühle für mich und möchte mir keine Chance geben.
Was in der Zukunft sein wird wüsste sie nicht.
Immerhin hat sie sich bereit erklärt mit zu einem Eheberatungstermin zu gehen und mit zu meinem Psychologen zu gehen.
Was auch immer das bedeutet. Für mich erstmal Hoffnung.
Ihre Kinder wettern allerdings gegen mich, was mir nicht gerade hilft.
Was kann ich tun ?
Ich brauche gute Ratschläge.
Bitte helft mir, denn mein Leben geht gerade den Bach runter.