löwenpapa
Gast
ich habe viel gelesen und möchte Euch auch an meiner Geschichte in Kurzform teilhaben lassen. Bin mit meiner Frau seit 16 Jahren zusammen, davon 7 Jahre verheiratet. Wir haben 2 kleine Kinder unter 5. Vor wenigen Monaten offenbarte meine Frau mir, dass Sie sich von mir trennen mag. Sie würde keine sexuelle Anziehung mehr empfinden, obwohl ich ein supertoller Mann bin und sie Gott dankbar sein kann, mich zu haben. Auf meine Frage, ob ein anderer Mann im Spiel sei, verneinte sie es. Ich war am Boden zerstört. Wir hatten bis drei Tage vor der Bekanntgabe der Trennung ein völlig normales und liebevolles Familienleben, auch der Sex war völlig regelmäßig, spannend, normal und beidseitig erfüllend. Tags drauf bot Sie mir eine offene Beziehung an, Sie aber ehrlich zu mir sein mag. Ich habe dies verneint, da für mich nur eine monogame Beziehung meinem Wertebild entspricht.
Bis dato war das auch immer ihr Zielbild, sie fragt sich aber, ob es das schon alles war mit Mitte 30. Seitdem hat Sie sich regelrecht um 180 Grad im kompletten Verhalten verändert. Entfernt sich emotional von den Kindern, was am schlimmsten ist. Und wenige Tage später war ein neuer Mann am Start. Gerade wenige Jahre volljährig und 16 Jahre jünger. Sie hat es nicht abgestritten, ist für einige Tage plötzlich abgereist, hat mich mit den Kids sitzen lassen und verhält sich seitdem völlig irrational und fährt einen völlig eigenen Film ohne Rücksicht auf Verluste und vor allem ohne Rücksicht auf die Kinder ab. Ich komme nicht an Sie heran. Nachdem Sie die Pille danach benötigte, habe ich den Kampf um sie eingestellt. Sie will nur noch eines: Mein Geld. Und alle Annehmlichkeiten. Haus, Autos etc. Ihr neues Leben. Und das ich als Papa funktioniere, was ich aber immer getan habe. Sie nimmt sich alle Freiheiten und ich lasse es zu, weil ich dann unbesorgt bei den Kids sein kann. Ich kann die Mama nicht ersetzen und muss alles ertragen.
Ich rotiere ohne Ende. Job, Papa, Trennung. Es ist der Wahnsinn. Ich will die Trennung nun ebenfalls halbherzig, sehe aber keine Zukunft, weil ich nicht verzeihen kann und Sie auch nicht den Hauch eines Zugehens zeigt. Der Schmerz ist höllisch, andererseits kann ich das einfach nicht abschütteln und hänge in der Situation, habe Angst um die Kinder, um das was passiert, alles zu verlieren was ich aufgebaut habe. Psychotherapie, Gespräche mit meinen Verwandten, all das bringt mir nichts wirklich. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen, was aber nicht funktioniert. Wie komme ich nur raus aus dem Loch. Ich lebe selber gar nicht mehr, weil ich nur noch die Kraft für meine Kinder aufwende.