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Merenwen
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Hallo,
mein Freund (27) hat mich (23) gerade nach über fünf Jahren Beziehung verlassen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung, sind gerade erst in eine neue größere Wohnung gezogen und haben seit zwei Jahren auch gemeinsam einen Hund.
Es kriselte schon länger zwischen uns. Unsere Lebenseinstellungen passten immer schon gut zusammen - wir wollten beide bald heiraten, Kinder kriegen usw. - nur im Alltag passte es in letzter Zeit, d.h. wenn ich zurück denke seit etwa einem Jahr, kaum noch. Ich war oft sauer, weil er im Haushalt kaum mitgeholfen hat, selbst obwohl er arbeitsbedingt immer zwei komplette Tage am Stück frei hat und ich viel mit meinem Master-Studium zu tun habe. Ich habe ihn dann gebeten den Haushalt besser aufzuteilen und dass jeder das macht, was er halt sieht. Daraufhin hat er dann während meiner Online-Vorlesungen die ganze Wohnung alleine geputzt und sich dann beschwert er würde jetzt ja alles alleine machen. Dass ich Uni habe und mich während der Vorlesung nicht darum kümmern konnte interessiert ihn nicht.
Der ganze Streit hat sich so sehr auf den Rest der Beziehung ausgewirkt, dass ich ihn in letzter Zeit auch nicht mehr wirklich attraktiv fand, immer nur Angst vor dem nächsten Streit hatte und mich dazu zwingen musste mit ihm zu schlafen, weil es mich teilweise wirklich geekelt hat.
Gestern hatten wir wieder Streit und ich habe ihn gebeten mit mir darüber zu reden. Er sagte dann er wüsste nicht was es noch zu reden gebe, ich würde es ja eh nie einsehen. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich dann auf dem Sofa schlafen werde, da ich nicht mit ihm in einem Bett schlafen kann wenn wir uns streiten und es noch nicht besprochen ist. Daraufhin ist er dann im Zimmer geblieben und ich bin aufs Sofa gegangen. Um 23:30 Uhr kommt er dann ins Wohnzimmer gerannt und sagt "Wenn du jetzt nicht ins Bett kommst, kannst du dir morgen einen neuen Freund suchen". Ich bin auf dem Sofa geblieben, wollte mich nicht erpressen lassen. Heute morgen hat er mich dann ignoriert und ich habe ihm bevor er los zur Arbeit musste gefragt, was denn jetzt mit uns ist. Daraufhin meinte er wir wären dann jetzt getrennt, ich hätte ja gestern die Möglichkeit gehabt mit ihm zu reden und das nicht gewollt. Ich habe ihm gesagt, dass er vorher nicht mit mir reden wollte, dass ich mich nicht von ihm erpressen lasse ins Bett zu kommen, wenn ich das nicht möchte und dass er nicht gesagt hat, dass er mit mir reden möchte. Er sagte dann wir brauchen nicht mehr zu diskutieren, es ist Schluss.
Ich weiß tief in mir drin, dass es besser so ist, dass ich ein schlechtes Gefühl gehabt hätte, hätten wir wirklich geheiratet. Auf der anderen Seite hatten wir auch so viele schöne Zeiten und ich hänge dennoch noch so an ihm. Fünf Jahre vergisst man ja auch nicht einfach so. Ich verstehe nicht, wie er sich so verändern konnte, früher war er immer so liebevoll und fürsorglich. Ob ich ihn noch wirklich liebe weiß ich nicht. Im Moment mache ich mir mehr Sorgen, wo ich jetzt hin soll, was aus dem Hund wird, den er wegen des Schichtdiensts nicht nehmen kann, ich ihn als Studentin aber nicht alleine finanzieren kann, unsere gemeinsamen Verträge usw. Ohne die Beschäftigung damit würde ich wohl zusammenbrechen. Wie soll es jetzt weitergehen - wie kann es jetzt weitergehen frage ich mich. War die Trennung richtig? Soll ich jetzt schnellstmöglich ausziehen? Ich bin für jeden Rat dankbar, es ist meine erste Trennung nach so langer Zeit und bis vor einem Jahr waren wir bei allen nur das Traumpaar. Ich verstehe es einfach nicht. Entschuldigt bitte den langen Text.
Liebe Grüße!
mein Freund (27) hat mich (23) gerade nach über fünf Jahren Beziehung verlassen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung, sind gerade erst in eine neue größere Wohnung gezogen und haben seit zwei Jahren auch gemeinsam einen Hund.
Es kriselte schon länger zwischen uns. Unsere Lebenseinstellungen passten immer schon gut zusammen - wir wollten beide bald heiraten, Kinder kriegen usw. - nur im Alltag passte es in letzter Zeit, d.h. wenn ich zurück denke seit etwa einem Jahr, kaum noch. Ich war oft sauer, weil er im Haushalt kaum mitgeholfen hat, selbst obwohl er arbeitsbedingt immer zwei komplette Tage am Stück frei hat und ich viel mit meinem Master-Studium zu tun habe. Ich habe ihn dann gebeten den Haushalt besser aufzuteilen und dass jeder das macht, was er halt sieht. Daraufhin hat er dann während meiner Online-Vorlesungen die ganze Wohnung alleine geputzt und sich dann beschwert er würde jetzt ja alles alleine machen. Dass ich Uni habe und mich während der Vorlesung nicht darum kümmern konnte interessiert ihn nicht.
Der ganze Streit hat sich so sehr auf den Rest der Beziehung ausgewirkt, dass ich ihn in letzter Zeit auch nicht mehr wirklich attraktiv fand, immer nur Angst vor dem nächsten Streit hatte und mich dazu zwingen musste mit ihm zu schlafen, weil es mich teilweise wirklich geekelt hat.
Gestern hatten wir wieder Streit und ich habe ihn gebeten mit mir darüber zu reden. Er sagte dann er wüsste nicht was es noch zu reden gebe, ich würde es ja eh nie einsehen. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich dann auf dem Sofa schlafen werde, da ich nicht mit ihm in einem Bett schlafen kann wenn wir uns streiten und es noch nicht besprochen ist. Daraufhin ist er dann im Zimmer geblieben und ich bin aufs Sofa gegangen. Um 23:30 Uhr kommt er dann ins Wohnzimmer gerannt und sagt "Wenn du jetzt nicht ins Bett kommst, kannst du dir morgen einen neuen Freund suchen". Ich bin auf dem Sofa geblieben, wollte mich nicht erpressen lassen. Heute morgen hat er mich dann ignoriert und ich habe ihm bevor er los zur Arbeit musste gefragt, was denn jetzt mit uns ist. Daraufhin meinte er wir wären dann jetzt getrennt, ich hätte ja gestern die Möglichkeit gehabt mit ihm zu reden und das nicht gewollt. Ich habe ihm gesagt, dass er vorher nicht mit mir reden wollte, dass ich mich nicht von ihm erpressen lasse ins Bett zu kommen, wenn ich das nicht möchte und dass er nicht gesagt hat, dass er mit mir reden möchte. Er sagte dann wir brauchen nicht mehr zu diskutieren, es ist Schluss.
Ich weiß tief in mir drin, dass es besser so ist, dass ich ein schlechtes Gefühl gehabt hätte, hätten wir wirklich geheiratet. Auf der anderen Seite hatten wir auch so viele schöne Zeiten und ich hänge dennoch noch so an ihm. Fünf Jahre vergisst man ja auch nicht einfach so. Ich verstehe nicht, wie er sich so verändern konnte, früher war er immer so liebevoll und fürsorglich. Ob ich ihn noch wirklich liebe weiß ich nicht. Im Moment mache ich mir mehr Sorgen, wo ich jetzt hin soll, was aus dem Hund wird, den er wegen des Schichtdiensts nicht nehmen kann, ich ihn als Studentin aber nicht alleine finanzieren kann, unsere gemeinsamen Verträge usw. Ohne die Beschäftigung damit würde ich wohl zusammenbrechen. Wie soll es jetzt weitergehen - wie kann es jetzt weitergehen frage ich mich. War die Trennung richtig? Soll ich jetzt schnellstmöglich ausziehen? Ich bin für jeden Rat dankbar, es ist meine erste Trennung nach so langer Zeit und bis vor einem Jahr waren wir bei allen nur das Traumpaar. Ich verstehe es einfach nicht. Entschuldigt bitte den langen Text.
Liebe Grüße!