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Renato
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Hey,
ich würde mich gerne vorstellen, aber da ich gesehen habe, dass man ohne Anmeldung sich das Forum anschauen kann, lasse ich den Punkt lieber aus. Ich fühle mich da eher unwohl mit und ich hoffe ihr habt Verständnis.
Also meine Freundin hat letzten Sonntag nach ca. 3 Jahren Beziehung offiziell Schluss gemacht bzw. wir hatten ein "Abschlussgespräch". Seit Mitte Januar hatten wir nur noch wenig Kontakt, nachdem ich ihr für den Geburtstag ihrer Mutter abgesagt habe. Zu dem Hintergrund komme ich noch. Diese Zeit war echt der Horror für mich, da ich krampfhaft versucht habe, die Beziehung noch zu retten und die Ungewissheit hat mich total zerstört. Sie war sich selber noch unsicher und konnte mir keine konkrete Antwort geben. Denn ich wollte nur ein Ja oder nein hören.
Also zum Hintergrund, sie hat insgesamt 3 Hunde bzw. seit kurzem 4, der aber nur ab und zu da ist und eine sehr kleine Wohnung, vielleicht 35 m2. Mein Problem war immer, dass ich kaum bei ihr schlafen konnte, da die Hunde auch im Schlafzimmer (ca. 9m2) geschlafen haben. Die beiden kleinen Hunde waren nicht das Problem, aber die zwei großen, die so laut geschnarcht haben, dass ich kaum schlafen konnte und oft auch gebellt haben, wenn die irgendein Geräusch gehört haben.
In den ersten Jahren habe ich das wahrscheinlich aus Liebe zu ihr mitgemacht aber seit einem Jahr bin ich ständig auf die Wohnzimmer Couch ausgewichen bzw. die letzten 2 Monate habe ich direkt auf der Couch geschlafen.
Wir haben getrennt gewohnt, also ich in einer WG und sie allein. Sie selber konnte nie bei mir schlafen, weil sie die Hunde nicht über Nacht allein lassen wollte/konnte. Bzw. es kam sehr selten vor. In meiner Wohnung sind Haustiere verboten und ich wollte das auch nicht meinem Mitbewohner antun. Trotzdem durfte Sie die kleinen immer mitbringen. Aus diesem Grund habe ich in der Woche nur 2x bei ihr geschlafen und sie war 2x bei mir und fuhr dann nachts wieder nach Hause.
Das Thema kam auch öfters bei ihrer oder meiner Familie zu Gespräch. Meistens wurde gefragt, warum die Hunde nicht im Wohnzimmer schlafen könnten bzw. könnte man denen das beibringen. Ihre Aussage war immer nur, dass die das nicht könnten und die würde nur herumlaufen. Und wenn ich Sie alleine unter uns gefragt habe, kam nur die Antwort, dass die Hunde zuerst da waren und dass die wie Ihre Familie sind und sie das nicht machen will. Ich fühlte mich grob gesagt als das dritte Rad und verbrachte deswegen allgemein weniger Zeit mit ihr. Und sie wollte mit mir mehr Zeit verbringen, wollte aber von ihr aus keinem Kompromisse eingehen.
Über Thema Haus haben wir auch gesprochen. Sie wollte am liebsten ein kleines max. 70 m2 Haus haben und ich ein größeres, damit man den Hunden auch mal aus dem Weg gehen kann.
Thema Urlaub: Vorletztes Jahr haben wir einen Hundeurlaub gemacht. Der Urlaub war An sich gut, aber trotzdem waren Sie selber auch oft wegen den Hunden gestresst, vor allem bei den Autofahrten (waren nicht gut erzogen und machten bei fremden Hunden/Fahrrädern/Menschen immer Randale) und eigentlich war abgemacht, dass wir den nächsten Urlaub ohne Hunde machen. Die Möglichkeiten hatte Sie (arbeitet bei einer Hundepension und kann die dort abgeben) aber als wir den Urlaub für letztes Jahr geplant haben, wurde es wieder ein Hundeurlaub. Ein Problem war auch immer, dass Sie am Wochenende arbeiten musste und ich frei hatte. Andersrum hatte sie in der Woche frei und ich musste arbeiten.
Ich glaube spätestens, wenn wir zusammengezogen wären, wäre die Beziehung dann sowieso irgendwann kaputt gegangen. Deswegen bin ich im Nachhinein eigentlich froh, dass es jetzt passiert ist. Trotzdem träume ich noch ständig von ihr, höre ihr Auto, ihren Hund oder ihren Schlüsselbund, mache mir Vorwürfe. Aber es ist dann niemand da und ich fühle mich allein. Es war meine erste richtige bzw. längere Beziehung. Wir passten gut zusammen, bis auf die Themen, die ich angesprochen habe. Selbst jetzt beim schreiben dieses Textes habe ich Tränen in den Augen. Ich weiß das Leben geht weiter… aber ich hoffe der Schmerz wird demnächst weniger und ich komme drüber hinweg.
Wir sind im "guten" auseinander gegangen und bleiben Freunde. Trotzdem haben wir gesagt, dass wir erstmal den Kontakt für die nächste Zeit einschränken. Sie selbst zeigte sich eher emotionslos (wahrscheinlich hat sie schon eher abgeschlossen) und ich habe geheult wie ein kleines Mädchen. Ich denke, dass letzte mal weinte ich soviel, als meine Oma vor 15 Jahren starb.
Einen schönen Sonntag wünsche ich.
ich würde mich gerne vorstellen, aber da ich gesehen habe, dass man ohne Anmeldung sich das Forum anschauen kann, lasse ich den Punkt lieber aus. Ich fühle mich da eher unwohl mit und ich hoffe ihr habt Verständnis.
Also meine Freundin hat letzten Sonntag nach ca. 3 Jahren Beziehung offiziell Schluss gemacht bzw. wir hatten ein "Abschlussgespräch". Seit Mitte Januar hatten wir nur noch wenig Kontakt, nachdem ich ihr für den Geburtstag ihrer Mutter abgesagt habe. Zu dem Hintergrund komme ich noch. Diese Zeit war echt der Horror für mich, da ich krampfhaft versucht habe, die Beziehung noch zu retten und die Ungewissheit hat mich total zerstört. Sie war sich selber noch unsicher und konnte mir keine konkrete Antwort geben. Denn ich wollte nur ein Ja oder nein hören.
Also zum Hintergrund, sie hat insgesamt 3 Hunde bzw. seit kurzem 4, der aber nur ab und zu da ist und eine sehr kleine Wohnung, vielleicht 35 m2. Mein Problem war immer, dass ich kaum bei ihr schlafen konnte, da die Hunde auch im Schlafzimmer (ca. 9m2) geschlafen haben. Die beiden kleinen Hunde waren nicht das Problem, aber die zwei großen, die so laut geschnarcht haben, dass ich kaum schlafen konnte und oft auch gebellt haben, wenn die irgendein Geräusch gehört haben.
In den ersten Jahren habe ich das wahrscheinlich aus Liebe zu ihr mitgemacht aber seit einem Jahr bin ich ständig auf die Wohnzimmer Couch ausgewichen bzw. die letzten 2 Monate habe ich direkt auf der Couch geschlafen.
Wir haben getrennt gewohnt, also ich in einer WG und sie allein. Sie selber konnte nie bei mir schlafen, weil sie die Hunde nicht über Nacht allein lassen wollte/konnte. Bzw. es kam sehr selten vor. In meiner Wohnung sind Haustiere verboten und ich wollte das auch nicht meinem Mitbewohner antun. Trotzdem durfte Sie die kleinen immer mitbringen. Aus diesem Grund habe ich in der Woche nur 2x bei ihr geschlafen und sie war 2x bei mir und fuhr dann nachts wieder nach Hause.
Das Thema kam auch öfters bei ihrer oder meiner Familie zu Gespräch. Meistens wurde gefragt, warum die Hunde nicht im Wohnzimmer schlafen könnten bzw. könnte man denen das beibringen. Ihre Aussage war immer nur, dass die das nicht könnten und die würde nur herumlaufen. Und wenn ich Sie alleine unter uns gefragt habe, kam nur die Antwort, dass die Hunde zuerst da waren und dass die wie Ihre Familie sind und sie das nicht machen will. Ich fühlte mich grob gesagt als das dritte Rad und verbrachte deswegen allgemein weniger Zeit mit ihr. Und sie wollte mit mir mehr Zeit verbringen, wollte aber von ihr aus keinem Kompromisse eingehen.
Über Thema Haus haben wir auch gesprochen. Sie wollte am liebsten ein kleines max. 70 m2 Haus haben und ich ein größeres, damit man den Hunden auch mal aus dem Weg gehen kann.
Thema Urlaub: Vorletztes Jahr haben wir einen Hundeurlaub gemacht. Der Urlaub war An sich gut, aber trotzdem waren Sie selber auch oft wegen den Hunden gestresst, vor allem bei den Autofahrten (waren nicht gut erzogen und machten bei fremden Hunden/Fahrrädern/Menschen immer Randale) und eigentlich war abgemacht, dass wir den nächsten Urlaub ohne Hunde machen. Die Möglichkeiten hatte Sie (arbeitet bei einer Hundepension und kann die dort abgeben) aber als wir den Urlaub für letztes Jahr geplant haben, wurde es wieder ein Hundeurlaub. Ein Problem war auch immer, dass Sie am Wochenende arbeiten musste und ich frei hatte. Andersrum hatte sie in der Woche frei und ich musste arbeiten.
Ich glaube spätestens, wenn wir zusammengezogen wären, wäre die Beziehung dann sowieso irgendwann kaputt gegangen. Deswegen bin ich im Nachhinein eigentlich froh, dass es jetzt passiert ist. Trotzdem träume ich noch ständig von ihr, höre ihr Auto, ihren Hund oder ihren Schlüsselbund, mache mir Vorwürfe. Aber es ist dann niemand da und ich fühle mich allein. Es war meine erste richtige bzw. längere Beziehung. Wir passten gut zusammen, bis auf die Themen, die ich angesprochen habe. Selbst jetzt beim schreiben dieses Textes habe ich Tränen in den Augen. Ich weiß das Leben geht weiter… aber ich hoffe der Schmerz wird demnächst weniger und ich komme drüber hinweg.
Wir sind im "guten" auseinander gegangen und bleiben Freunde. Trotzdem haben wir gesagt, dass wir erstmal den Kontakt für die nächste Zeit einschränken. Sie selbst zeigte sich eher emotionslos (wahrscheinlich hat sie schon eher abgeschlossen) und ich habe geheult wie ein kleines Mädchen. Ich denke, dass letzte mal weinte ich soviel, als meine Oma vor 15 Jahren starb.
Einen schönen Sonntag wünsche ich.