MGM23
Gast
Die Geschichte dahinter:
Wir haben weitesgehends eine gute Beziehung geführt und stehen beide mit beiden Füssen in Leben. Wir wohnen auch seit ca. 15 Jahren zusammen. Wir hatten gute und schlechte Zeiten, wie es es wohl immer einer langjährigen Beziehung vorkommt. Aber wir haben viel geredet und immer einen Weg gefunden unsere Beziehung aufrecht zu erhalten. Die letzten Jahren waren allerdings sehr schwer. 2008 wurde Ihr Vater zum Pflegefall 2013 Ihre Mutter nach einem Schlaganfall ebenfalls. Vater ist 2016 verstorben und Ihre Mutter vor 14 Tagen. Wir wohnen mit Ihren beiden Schwestern in einem Ort, alle ca. Im Umkreis von 2000m zu Ihren jetzt verstorbenen Eltern. In dieser Zeit waren auch immer 2 Pflegekräfte vor Ort, nichtsdestotrotz haben wir uns mehr oder weniger jeden Tag um alles gekümmert was so anfällt, inklusive das Elternhaus in Schuss zu halten. Auf Ihre zwei Schwestern war da leider nicht so viel Verlass. Aber in den letzten Wochen hatte sich einiges verändert,
Sie wollte mehr Freiheiten, mit Freundinnen raus gehen, Zeit für sich. Dann änderte Sie auf einmal ihre PIN am Handy. Gestern Abend wollte Ich dann wissen wieso und mit wem sie geschrieben hat. Ihre ehrliche Antwort war, das Sie jemand kennen gelernt hat. Sie sagt, das wäre aber nicht der Grund, sondern eher das, das Sie das zugelassen hat, das sich so etwas entwickelt. Ich habe meiner Freundin bis jetzt immer bedingungslos vertraut, und bis dato hat Sie mich auch nie enttäuscht. Deswegen glaube Ich Ihr auch, das da auch noch nicht mehr war. Sie sagt unsere Beziehung hat sich von Liebe zu Freundschaft zu miteinander leben aus Gewohnheit entwickelt. Gut Ich sehe das etwas anders aber es gehören immer zwei dazu. Durch den Tod Ihrer Mutter hätte Sie gemerkt das daß Leben endlich ist und das Sie keine Gefühle mich mehr hat. Der Zeitpunkt ist natürlich sehr ungünstig, aber gibt es einen richtigen Zeitpunkt ? Von meiner Seite habe Ich darauf gebaut, so schlimm der Tod Ihrer Mutter und der Verlust beider Elternteile ist, das wir uns nun mehr wieder auf uns konzentrieren können und nicht nur noch funktionieren müssen. Sie möchte jetzt in Ihr Elternhaus ziehen .Wir haben uns die letzten Jahren immer unterstütz und dafür ist Sie mehr als dankbar, und Sie weiss das das alles nicht gerade sehr schön ist, aber Sie muss jetzt erstmal zu sich selbst finden. Mir reisstves gerade den Boden unter den Füssen weg. Sie war, ist die Frau mit der Ich alt werden wollte. Ihre Familie stand mir näher als meine Eigene, wir haben den selben Freundeskreis und auch die selben Hobbys. Ich weiss im Moment überhaupt nicht mehr weiter. Hinzu kommt das Ich beruflich seit Anfang des Jahres im Schnitt alle 2 Wochen für 2-3 Tage auf Dienstreise bin,beruflich stark eingespannt bin und Sie nicht unterstützen kann. Am Dienstag ist die Beerdigung, zu der selbstverständlich auch meine Familie kommt. Wie gesagt Irgendwie kommt es gerade knüppeldick. Was soll Ich jetzt tun ? Wie würdet Ihr reagieren. . Sie sagt die Liebe ist nicht mehr da. .
Gruss M.