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Ich fand den Thread Gedichte hier und wage es einfach mal.
Ich möchte nicht unbedingt eine Wertung, sondern mit meinen Worten zeigen, was ein Narzisst in einer Seele "anrichten" kann.
Viele schlaflose, Gedanken umwirbelnde Momente veranlassten mich zu schreiben.
Vielleicht erkennt JEMAND auch seine Gefühle und Gedanken darin....
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G
Gaylen Gast
Bitte…
In salzigen Meeren möcht ich ertrinken,
umspült von Wogen der Einsamkeit.
Die Tiefe hinunter lasse mich sinken,
endlich zu finden – Vergessenheit.
Möcht meine Freiheit von Qual nur erbitten,
schwinden sollen der Schmerz und die Pein.
Vertrauen ich gab und habe gelitten,
trotz der Momente des Glücklichseins.
Hab mich geöffnet, du bliebst im Verborgnem,
angehörtest mir seelisch nie ganz.
Trauer hat leis mein Gemüt dann umschattet,
im Schein des äußeren Lichterglanz.
Die Bitte, das Möchten, sinnlos gesprochen,
es wird niemals Friede in mir sein.
Mein Herz, meine Seele, einmal vergeben,
was bleibt?
…Nur ein leerer… kalter… Schrein.
02.11.2013
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A
Gedanken meiner Seele
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G
Gaylen Gast
NARCISS
Der Spiegel der Seele ist trübe geworden,
graue Schleier verhindern, dir der Dinge Sicht.
Klirrende Kälte, aus den Weiten des Nordens,
des Eisriesen Atem, verwehrt Einlass dem Licht.
Und Quellen, aus karmesinem Herzblut sprudelnd,
peitschende Gischt, hoch zum irisierenden Glas.
Sonnenstrahlen küssen die zuckenden Lider,
glitzernde Tränen umschmeicheln, die Wangen nass.
Die Schicksalsgötter senden klares Erkennen,
so sanfte Winde treiben die Wolken hinfort.
Ariadnefäden entwirren das Chaos,
Verstehen zieht ein, in den noch schmerzenden Ort.
Verstehen heißt Lernen, begreifen des Andren,
nicht hassend werdend, ob des nahen Menschen Sicht,
Milde waltend, trotz ewigem Aufbegehrens,
verlassend das Dunkel, Weg zum heilendem Licht.
Die Liebe versteckend, im Innern verborgen,
eine narbige Hülle um Seele und Schmerz.
Dem Schicksal ergebend, das Vergessen suchend,
nur so, vielleicht kann gesunden – das kranke Herz.
G.A. 01.02.2015
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G
Gaylen Gast
Narrenspiel
Wo ist es, was einst da gewesen,
ein Lächeln daunenzart und rein?
Verschmelzen zweier Engelsflügel,
Gefühl der Seele – frei zu sein.
Waren die Narren hier am Werke,
versprechend klaren Spiegelschein?
Gelogen haben Höllengnome,
nur zu genießen Seelenpein.
Alles leer, ziehen sie von dannen,
durch die kalte, graue Pforte.
Erneut zu finden Seelenwiesen,
fliehen kichernd, eisig Orte.
Zurück da bleibt nur karges Gras,
und Blumen … TOT… und Abgefressen.
G.A. 22.02.2015
So es mögen erst einmal genug Worte sein...ich möchte "niemanden" damit bombardieren....
Hier mal etwas anderes.
Worte für meine mich geborene Mom, die mich leider sehr früh verlassen musste.
Andere traten später an ihre Stelle...Menschen dir mir viel mitgegeben haben, auch Dinge die mir heute helfen stark zu sein und zu gesunden...
Mögen diese Worte für alle Mütter stehen, die Ihre Kinder lieben.
An Sie…die mich geboren hat
Ein Herz umhüllt von schwarzen Schwingen
und Kälte zieht leis durch die Nacht.
Ein engelsgleiches kleines Wesen,
geboren durch der Liebe Macht.
Voll Leid schaut Sie auf es hernieder,
ich lass dich nur mal kurz allein,
du darfst nicht mit dem Schicksal hadern,
es ist bestimmt – es muss so sein.
Die Tage fern von jeder Liebe,
die Jahre zogen schnell durchs Land,
durch Qual gewatet, fremde Menschen
reichten ihm dann, zum Bund die Hand.
Und durch den Schleier ferner Seelen
da fällt ein Blick, voll Sehnsucht fein,
hör – leise eine Stimme flüstert:
„So ist es recht – So soll es sein“.
Durch die Gedanken eng verbunden
vergessen nie des andren Sein,
komm einst ich an am Schicksalstore,
erwartet mich der Engel mein.