Hallo ihr Lieben,
Vielen vielen Dank für euere Antworten die ich mit grossem Interesse gelesen habe und zusammenfassend kann ich eigentlich nur jedem Recht geben !
@Minopolis: Während den 7 Jahren habe ich mir tatsächlich all meine "Träume" erfüllt: bin durch die Welt gereist, habe in den USA gelebt usw. usw. und ja ich war glücklich und zufrieden und hatte an sich mit dem Thema Familie abgeschlossen. Mein Leben wurde aber Ende 2008 komplett auf den Kopf gestellt mit dem Tod von meinem Vater und Opa und noch anderen Familienmitgliedern. Wir haben 14 (!) Menschen im Wochentakt begraben (das ist wirklich kein Scherz).
Mein Leben geriet komplett aus den Fugen, ich wurde depressiv und habe auch damals bzw. 1 Jahr später eine berufliche Fehlentscheidung getroffen die dazu geführt hat dass ich mein ganzes Hab und Gut verloren habe. Dieses Problem sag ich jetzt mal ist aber gelöst und habe einen Neustart gewagt der erfolgreich ist.
In dieser schweren Zeit bin ich dann auch mit meinem "Narzisst" zusammenkommen und da sehe ich halt für mich den Knackpunkt.
Warum tue ich mir solche Beziehungen an seitdem mich verschiedenes aus der Bahn geworfen hat? 7 Jahre lang dachte ich dass ich in mir "ruhen" würde.. Pustekuchen !
Mein damaliger Psychiater hat einfach nur gemeint dass ich nie gelebt habe, dass ich mich immer nach Familie und Chef richte, dass ich meine ganzen Gefühle jahrelang schlichtweg unterdrückt habe..
Mittlerweile kann ich sagen dass ich nicht durchweg mehr traurig bin, bzw verzweifelt oder unglücklich. Ich habe sehr viele gute Momente. Es haut mich aber manchmal einfach so unerwartet um..
Und Häsin ich gebe dir Recht: nein, ich will mich nicht meinem "Schicksal" ergeben aber Markus hat Recht wenn er sagt dass man Dinge auch nicht forcieren kann.
Ich glaube im endeffekt bin ich einfach zu ungeduldig..
Danke fürs Lesen
Viper