Davina
Mitglied
- Beiträge:
- 35
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 34
- Mitglied seit:
vor knapp 2 Monaten hat mein Mann mir nach 19 Jahren Beziehung ( und 2 Kinder, 12 und 15 Jahre) eröffnet, das er sich von mir trennt. Er habe (schon lange ) keine Gefühle mehr für mich.
Ich stand völlig unter Schock, ja, es lief schon länger schlecht, aber immer habe ich gehofft, wieder zueinander zu finden. Die letzten Jahre waren stressig, beruflich, erziehungsmäßig(Kind mit ausgeprägtem ADHS), Corona und psychischen Problemen beiderseits.
Gut, auf die Frage, wie wir das mit den Kids machen,kam von ihm der Vorschlag: Nestmodell. Kam mir schon so vor: bloß keinen Unterhalt zahlen(seinerseits).
Gut, da die Situation zuhause nach der Aussprache der Trennung angespannt und nervig ist, habe ich relativ schnell eine kleine Wohnung gefunden, die wir uns Aber abwechselnd teilen müssten. Ich habe unterschrieben und bin für 2 Jahre gebunden.
Finanziell ist es sehr knapp, es geht quasi nur, weilt ich ordentlich gespart habe(er übrigens null).
Da geht es schon los: natürlich fordere ich von ihm die Hälfte für Anschaffungen ein-er reagiert immer zögernd und kann alles nur abstottern.
Ich fühle mich einfach ausgenutzt. Ja, auch ich war unglücklich in dieser Beziehung, wäre aber bereit gewesen dran zu arbeiten!
Nun darf ich meine Ersparnisse ( die für die Kids gedacht waren) für seinen Ego trip( er wünscht sich Leichtigkeit!) verbraten! Welche Leichtigkeit? Wir sind jetzt beide finanziell am Ar..
Es geht alles für die Wohnungen, Fixkosten und Lebensmittel drauf.
Stunden erhöhen geht bei mir aus gesundheitlichen Gründen nicht…
Ich habe grade das Gefühl, mit der Wohnung alles überstürzt zu haben.
Im Nachhinein hätte er einfach ausziehen sollen… jetzt wo die Kinder aus dem gröbsten raus sind, will er sich plötzlich kümmern?
Puh, meiner Trauer schlägt in Wut um und ich bezweifle, mich in nächster Zeit konstruktiv verhalten zu können?
Sorry für den langen Text.
Was haltet ihr von der Situation? Ich würde mich über Meinungen freuen.
Viele Grüße von der verzweifelten