Zitat von carlos7: Sie könnte doch beide haben, wenn Mann und Freundin damit einverstanden wären.
Bisschen viele Konjunktive, findest du nicht? "Könnte", "wäre", wenn ...
Das Dumme ist ja, die TE hat sich in eine Frau verliebt, die eben nicht darauf steht, die zweite Geige zu spielen.
Und da die TE sich nunmal verliebt hat, ist diese Frau nicht einfach austauschbar. Deshalb sagte ich schon vor einigen Seiten, dass du die Rechnung ohne den Wirt machst.
Ich kann es übrigens total nachvollziehen, dass diese Katja keine Lust darauf hat. Hätte ich auch nicht.
Wieso sollte ich den Pausenclown für ein Pärchen spielen, dem zu seinem Eheglück noch ein bisschen Abwechslung fehlt? Fiele mir nicht ein.
Selbst wenn ich selbst nur etwas Lockeres und keine feste Beziehung wollte, käme so ein Konstrukt für mich nicht in Frage, weil es mir zu asymmetrisch wäre.
Wie käme ich dazu, mir irgendwelche festen Tage zuteilen zu lassen, den Freitag zum Beispiel, wie euer Schreiner, und mir ab und zu noch gnädig die Gunst eines "Overnighter" oder auch selten mal eines Wochenendes gewähren zu lassen?
Wie käme ich dazu, Verabredungen mit jemandem zu treffen, der erst seinen Partner fragen muss, ob das auch ok geht?
Wenn überhaupt, dann würde ich mir jemanden suchen, der genauso frei in seinen Entscheidungen ist wie ich selbst und nicht erst noch jemand anderen fragen muss, ob er mich auch treffen darf.
Das käme mir vor wie früher als Teeny, als man immer erst noch die Eltern fragen musste, ob man auf die oder die Party gehen darf. Ich bin aber inzwischen erwachsen und sehr froh darüber.
Euer Schreiner ist ja auch nicht ganz so happy mit all dem, will mir scheinen, denn gegen die ursprüngliche Vereinbarung hat er sich ja jetzt noch eine zweite Frau gesucht, die vielleicht dann Zeit hat, wenn deine Frau, Carlos, mal wieder bei Mann und Kindern klebt.
Und deine Miss K darf sich ja jetzt, da sie verheiratet ist, auch nicht mehr so oft mit dir treffen, oder habe ich da was falsch verstanden?
Auf Dauer scheint mir dein Poly-Konstrukt doch reichlich brüchig und wacklig zu sein, weil es eben keinem so recht gefallen will, auf Dauer in eure Ehelücken zu springen.
Und wenn die Leute nicht mehr frei austauschbar sind, weil z.B. deine Frau sich verliebt hat und der Schreiner nicht mehr irgendwer für sie ist, dann wird es nochmal komplizierter.
Das Modell, das du so inbrünstig verteidigst, scheint mir also eine Menge Schwachstellen zu haben.