Misamo
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Meine Frau hat mir Anfang Juli nach 25 Jahren als Paar mitgeteilt, dass sie nichts mehr für mich empfindet. Für mich war dies der totale Schock (und ist es auch heute noch nach drei Monaten).
Gleichzeitig war sie der Meinung, wir könnten doch wie in einer WG im gemeinsamen Haus wohnen bleiben, um weiterhin für unsere 3 Kindern (17,15,12) da zu sein.
Obwohl ich dieses Modell von Anfang ablehnte, leben wir aktuell so. Sie hat sich im Souterrain aus dem ehemaligen Gästezimmer mit Bad ein gemütliches Schlafzimmer gemacht. Ich schlafe noch im ehelichen Schlafzimmer im OG auf der selben Etage wie die Kinder.
Grund ist, dass wir kurz nach ihrer Eröffnung bei einer Paarberaterin waren, die recht schnell bei meiner Frau einen Therapiebedarf für eine Psychotherapie sah und die Aussage tätigte: "Frau ..., ob Ihre Liebe zu Ihrem Mann wirklich tot ist oder die Liebe nur im Koma ist, können Sie derzeit gar nicht beurteilen... Sie sind ein Beispiel aus dem Lehrberuf ... schwieriges Verhältnis zur Mutter ... immer nur für andere da ... daran muss nun erstmal gearbeitet werden".
Kurz darauf hat meine Frau tatsächlich eine Psychotheapie begonnen. Und so leben wir nun und ich hoffe, dass meine Frau unter der Therapie zu der Erkenntnis kommt, dass ihre Liebe zu mir nicht tot ist...
Die häusliche Situation ist schwierig. Wir reden nur sehr wenig miteinander, eigentlich nur Organisatorisches. Wir streiten auch nicht. Jeder lebt für sich.
Gibt es Menschen die in einer vergleichbaren Situation leben oder gelebt haben? Wie seid Ihr klar gekommen, insbesondere mit dieser Ungewissheit?
Gleichzeitig war sie der Meinung, wir könnten doch wie in einer WG im gemeinsamen Haus wohnen bleiben, um weiterhin für unsere 3 Kindern (17,15,12) da zu sein.
Obwohl ich dieses Modell von Anfang ablehnte, leben wir aktuell so. Sie hat sich im Souterrain aus dem ehemaligen Gästezimmer mit Bad ein gemütliches Schlafzimmer gemacht. Ich schlafe noch im ehelichen Schlafzimmer im OG auf der selben Etage wie die Kinder.
Grund ist, dass wir kurz nach ihrer Eröffnung bei einer Paarberaterin waren, die recht schnell bei meiner Frau einen Therapiebedarf für eine Psychotherapie sah und die Aussage tätigte: "Frau ..., ob Ihre Liebe zu Ihrem Mann wirklich tot ist oder die Liebe nur im Koma ist, können Sie derzeit gar nicht beurteilen... Sie sind ein Beispiel aus dem Lehrberuf ... schwieriges Verhältnis zur Mutter ... immer nur für andere da ... daran muss nun erstmal gearbeitet werden".
Kurz darauf hat meine Frau tatsächlich eine Psychotheapie begonnen. Und so leben wir nun und ich hoffe, dass meine Frau unter der Therapie zu der Erkenntnis kommt, dass ihre Liebe zu mir nicht tot ist...
Die häusliche Situation ist schwierig. Wir reden nur sehr wenig miteinander, eigentlich nur Organisatorisches. Wir streiten auch nicht. Jeder lebt für sich.
Gibt es Menschen die in einer vergleichbaren Situation leben oder gelebt haben? Wie seid Ihr klar gekommen, insbesondere mit dieser Ungewissheit?