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Große Liebe - 10 Jahre Enttäuschung Quälerei - Trennung

frankk
@Gorch_Fock diese Entzugserscheinungen erlebe ich gerade und ich frage mich, warum mein schlaues Köpfchen nicht Herr wird über meine Emotionen. Das krasse ist das die Ex nach ihren letzten 2 Beziehungen nach der Trennung in psychotherapeutischer Behandlung war, weil sie mit der Trennung nicht klarkam. Ich hab öfter darüber nachgedacht, dass sie da irgendetwas an mich weitergegeben hat, was ich nie wollte.Ich werde es irgenwie durchstehen. Alles was hier geschrieben wurde hilft mir dabei, wie auch meine Hobbies und Zukunftspläne.

#16


frankk
@Ouabain das ist schon sehr anspruchsvoll was du schreibst. Ich habe mit 13 meine Mutter verloren, nach der Scheidung meiner Eltern. Ich bin bei meinem sehr liebevollen Vater geblieben, da meine Mutter Alk. war und ich sie dann aus den Augen verloren habe. Erst Jahre später habe ich durch das Einwohnermeldeamt bei einer Anfrage erfahren, dass sie schon viele Jahre vorher gestorben ist. Ich gehe stark davon aus, dass ich deshalb so Probleme mit dieser Trennung habe.

x 4 #17


A


Große Liebe - 10 Jahre Enttäuschung Quälerei - Trennung

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frankk
@Karinchen ganz lieben Dank. Das sind wirklich sehr nette Worte.

#18


frankk
Ich möchte allen die auf meinen Post geschrieben haben danken. Ich bin ergriffen, dass sich Menschen die mich gar nicht kennen mehr Mühe gegeben haben, als wie ich das in dieser üblen Beziehung erlebt habe. Ich danke euch sehr. Wenn es mir wieder schlechter geht, werde ich mir eure Posts wieder durchlesen. Ich bin überzeugt davon, dass mir das hilft und hoffentlich auch abhält nochmal Kontakt mit ihr aufzunehmen.Ich werde darüber hier weiter schreiben. 💕

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GreenTara
Hi @frankk, es tut richtig weh, zu lesen, wie du wieder und wieder die Nähe zu dieser Frau suchst, die dich, dein Inneres, ablehnt, aber deine Unterstützung gerne annimmt.
Es liest sich wirklich so, dass du dir eine Stellvertreterin gesucht hast, die die Ablehnung deiner Mutter fortsetzt.

Zitat von frankk:
diese Entzugserscheinungen erlebe ich gerade und ich frage mich, warum mein schlaues Köpfchen nicht Herr wird über meine Emotionen

Man bekommt diese Muster nicht mit purer Willenskraft in den Griff, und der Verstand ist auch nicht der Herr über das Gefühl. Sie sind gleichberechtigt und sollten im Einklang miteinander stehen.
Eine Mutter zu haben, die nicht verfügbar ist, die keine Geborgenheit, Fürsorge und Sicherheit schenkt, lässt eine hungrige Seele zurück. Eine Seele, die gelernt hat, sich anzupassen. Das sind tiefe Spuren. Aber es ist erlernbar, sich selbst in die Mitte zu stellen, und sich die Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn du Selbstachtung und Selbstrespekt hast, wirst du es nicht zulassen, dass eine andere Person dich geringschätzig behandelt. Und schon garnicht wirst du deine Hilfsbereitschft dieser Person noch hinterher tragen. Sondern den Kontakt meiden, und dir ein anderes Umfeld suchen.

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Ouabain
Zitat von frankk:
Ich gehe stark davon aus, dass ich deshalb so Probleme mit dieser Trennung habe.

Danke für Dein Vertrauen. Du trägst eine schwere, alte Last auf Deinen Schultern. Und Du bist an einen Menschen geraten, der die alte Wunde triggert.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es schaffst, diese Frau vollständig aus Deinem Leben zu entfernen.

Falls das nicht aus eigenen Kräften klappt, scheue Dich bitte nicht, Dir professionelle Hilfe zu suchen.

Du verdienst es, eine Partnerin in Deinem Leben zu haben, die für Dich da ist. Und die Verstrickung, in der Du gefangen bist, blockiert Dich da. Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, sie zu lösen

Alles Gute

x 2 #21


HappyMike
Zitat von frankk:
Das krasse ist das die Ex nach ihren letzten 2 Beziehungen nach der Trennung in psychotherapeutischer Behandlung war, weil sie mit der Trennung nicht klarkam.


Ich glaube, für die meisten wäre das eine "red flag" (ein Ausschlusskriterium) gewesen, da es 2x war. Du hast ihr dennoch eine Chance gegeben, über Jahre Zeit und Nerven investiert. Ich glaube auch, dass viele schon viel früher hier die Beziehung aufgegeben hätten. Du hast dennoch durchgebissen, so wie Du ihr auch damals die Chance gegeben hast. Alles brachte leider nichts, weswegen Du Dich eben von ihr getrennt hast. Auch die weitere Chance von Dir, sie nach der Trennung zu unterstützen, nahm sie nicht "korrekt" an.

Du bist anscheinend ein netter Kerl, der leider an zu vielen Soll-Bruchstellen weiter gegangen ist, im vermutlichen Glauben, dass es schon irgendwie besser werden wird.

Ein Tipp von mir: Du musst nicht die Menschen retten. Es gibt sowas wie Eigenverantwortlichkeit, auch wenn diese bei vielen eher unterentwickelt ist.

Befreie Dich von dieser toxischen Frau (via Kontaktabbruch etc), entwickle Dich weiter.

Alles Gute!

PS: das Profilfoto würde ich auch raus nehmen. Also, ich schau jetzt nicht wie der süße Hund bei meinem Profilfoto aus. Das wissen zum Glück nicht alle Lachendes Gesicht

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Arnika
Zitat von frankk:
@Ouabain das ist schon sehr anspruchsvoll was du schreibst. Ich habe mit 13 meine Mutter verloren, nach der Scheidung meiner Eltern. Ich bin bei ...

Das könnte auch der Grund sein, warum du deine Ex so stark geliebt hast bzw. so starke Gefühle entwickelt hast. Unterbewusst hast du die kindlichen Erfahrungen einer oft kalten (hier besoffenen) und (emotional) abwesenden Mutter nochmal ausgelebt - und wolltest diesmal ein Happy End. Eh ein Klassiker. Funktioniert nur nie.

Eine neue (weibliche) Person kann weder deine Mutterwunde heilen, und wenn du dir ähnliche Aspekte bei jemand anlachst, machst du genau wieder das: nämlich ähnliche Erfahrungen. Und hängst dann ewig an der Angel, weil es eben auch um kindliche Gefühlswelten, Mutterliebe und Erwachsenenliebe zu einer Frau vermischt.

Das solltest du unbedingt aufdröseln - und ist wie gesagt auch gar nicht so selten.

x 3 #23


Löwenzeh
Zitat von frankk:
ich frage mich, warum mein schlaues Köpfchen nicht Herr wird über meine Emotionen.

Weil dein schlaues Köpfchen niemals die Alleinherrschaft inne hatte -
das ist bloß, was du glaubst.

Geist über Materie funktioniert nicht, weil die Materie den Geist steuert.
Und zwar mehr als anders herum!

Lies mal über das Nervensystem, das könnte dich weiterbringen.
80% jedweder Informationen fließen von deinem Nervensystem zum schlauen Köpfchen.
Nur die verbleibenden 20% steuerst du bewusst mit deinem Denken und Handeln.

Deshalb wäre jetzt angebrachter, zu erforschen, was da in deinem Körper los ist. Statt sich zu fragen, warum man den alles zerreißende Schmerz nicht logisch wegargumentieren kann.

Das kannst du nicht.

Aber du kannst dich selbst GANZ genau beobachten.
Und neu kennenlernen.

Wann kommt die Angst, die Wut, die Panik?
Welche Situationen, Wörter, Interaktionen, Gerüche verursachen bei dir Unwohlsein?
Das kann so aufschlussreich sein.

Ich werde zum Beispiel ganz schnell ungeduldig bei PC Arbeiten.
Und dann aggressiv.
Aber nur, wenn ich unsicher bin, mit der Materie unvertraut.
Ich werde total schnell wütend (auf mich selbst), weil ich nicht weiß, wie etwas geht.
Diese aufwallenden Emotionen blockieren mich dann dabei, es zu lernen.

Statt Lösungen in aller Ruhe zu suchen und einfach zu überlegen "Wo hab ich noch nicht geklickt?", werde ich extrem gereizt, bin innerlich am Schimpfen und sehe keine Lösungen.
Denn ich suche gar nicht wirklich, ich rege mich auf, dass ich nicht weiß.

Ich verschiebe es dann, wenn keiner helfen kann oder ärgere mich auch mal über die Hilfe, wenn es total simpel war und ich mich frage, warum ich das nicht ausprobiert habe.

War mir ewig nicht bewusst.
Ist mir erst dieses Jahr aufgefallen, als ich nach der Elternzeit wieder arbeiten ging. Mit einem Haufen neuer Erfahrungen und Selbsterkenntnissen im Gepäck, kann ich über die eigene Ungeduld grinsen, mich regulieren und ermutigen , weiter zu versuchen.
Das verschafft mir auch nur fünf Minuten, ehe meine Getriebenheit mich Hilfe holen schickt.
Aber ich arbeite daran, mir selbst mehr Geduld und Zeit zu schenken.

Das Buch "Bin ich traumatisiert" von Verena König fand ich sehr informativ.
Sowohl physiologisch wie psychologisch wird der Bereich Trauma erklärt und dieses Wissen bereichert jeden, wenn du mich fragst.
Kann ich nur empfehlen, dieses Buch.

Zitat von frankk:
Ich hab öfter darüber nachgedacht, dass sie da irgendetwas an mich weitergegeben hat, was ich nie wollte.

Hm, ist mir zu esoterisch.
Auch ein bisschen Schuld woanders parken?

Keiner hat Schuld.
Jeder leidet auf seine Weise.
Und agiert und reagiert.

Du hast keine Schuld.
Aber du hast Verantwortung.
Für dich.
Nur du kannst dich glücklich machen.

Und dafür musst du erstmal dich selbst sehen.

In deiner ganzen Verletzlichkeit, deinem Schmerz, deiner Angst.

In allem, was du selbst geschafft und gemacht und erreicht hast.
Aus eigener Kraft.

Und dann kannst du sehen, warum du gehandelt hast, wie du gehandelt hast und warum all der sinnlose Schmerz doch einen Sinn hatte.

Und kannst neue Wege sehen.
Und neue Wege gehen.

Lies das Buch.
"Bin ich traumatisiert ", Verena König.
Ich wünsche dir alles Gute.

x 1 #24


frankk
Eure Comments haben mir echt noch weiter die Augen geöffnet.Ich war vor einigen Monaten schon viel weiter. Dadurch, dass ich in den letzten Monaten wieder mehr für sie gemacht habe, was eigentlich auch in Ordnung ist, habe ich mich wieder auf sie eingelassen. Und auf einmal kamen wieder diese kalten und verletzenden Handlungen zum Vorschein. Null Wertschätzung und ich hab mich wieder wie in der mit ihr Beziehung gefühlt. Als ich zuletzt erklärt habe, dass ich mit ihrer Umgangsform nicht klar komme, sagte sie nur, "du musst mal langsam abschließen mit der Beziehung, dann würden dich das alles auch nicht mehr so treffen". Bumm.

Heute gings mir um Längen besser. Mir ist wieder bewusst geworden, dass sie niemals mein "Freund" werden wird. Ich habe Menschen mit derartigen Charakterzügen immer gemieden. Na ja, außer sie. Ich habe das zwar früh festgestellt bei ihr aber da war es schon zu spät. Die Liebe war zu stark. Ich möchte klarstellen, dass selbstverständlich auch Fehler gemacht habe. Gerade was am Anfang meine Reaktionen auf diese enorme Herzlosigkeit betrifft. Ab und an wenn es zu hart für mich wurde, bin ich auch mal ausgeflippt und habe sie angeschrien. Aber ich habe das immer selbst gemerkt, wie schlecht das von mir war. Ich hab drüber nachgedacht, gemerkt, dass das ab und zu passiert, wenn ich mit der Stuation gar nicht mehr klar kam. Später habe ich dann mit ihr gesprochen und gesagt, dass es mir Leid tut und das ich so eine Reaktion von mir abstellen werde. Aber ich kann euch sagen, was sie mit mir gemacht hat, war schlimmer als jeder Alptraum.

Nur ein Bespiel: In den ersten Jahre, hat sie mich morgens angerufen und mir irgendwelche schrecklichen Vorwürfe gemacht. Es war immer irgendein Mist, wo sie etwas rein interpretiert hat was nicht ist. Oder es waren auch Misverständnisse dabei. Danach hat sie immer aufgelegt. Das schlimme daran, ich befand mich grundsätzlich auf dem Weg zur Arbeit und ich bin fast verrückt geworden. Immer wieder habe auf ihr Verständnis gehofft und ihr gesagt, dass man solche Dinge doch auch nachmittags wenn ich wieder zu Hause bin klären kann. Da sie meine Bedürfnisse eh mit Füssen getreten hat, war ihr das egal. Teilweise habe ich dann während der Arbeit stundenlang versucht ihr was zu erklären oder sie zu besänftigen. Musste ich schätzen, hatte ich diese Situation mindestens 100 mal. Das war so grausam und sie wollte morgens direkt ihren Mist loswerden. Meistens waren das Dinge die mit meinem Handy zu tun hatten. Das hat sie sich jeden Morgen ohne mein Wissen geschnappt, bei Facebook rumgesucht, weibliche Freunde bei Facebook gelöscht oder sonst wo gesucht nach Dingen, die sie mir dann morgen wieder an den Kopf werfen konnte. Ich weiß noch, wie verzweifelt ich war. Aber sie hat mit der Überwachung nie aufgehört. Ganz im Gegenteil, ich wurde vielfach getrackt, wenn sie weg war, hat sie Tonaufnahmen gemacht, weil sie dachte, sie würde etwas rauskriegen, was es in Wirklichkeit gar nicht gab. Aber es gab noch unzählige Dinge die nach kamen.

Erst nach ca. 3-4 Jahren entschärfte sich die Situation zwischendurch.

Da stand ich, mit meiner Liebe zu ihr und dem Gedanken, dass soll die Frau fürs Leben sein? Never ever. Zum Glück verging meine Liebe zu ihr. Aber ich habe tatsächlich ca. 8 Jahre gebraucht, um mich einigermaßen emotional von ihr zu lösen.

Aufgrund der ganzen bitteren Geschichte, war ich noch bis vor ein paar Tagen von dem Gedanken besessen, jetzt wo wir kein Paar mehr sind, kann ich sie irgendwann doch bestimmt mal ansprechen und ihr erklären, was sie da mit mir angestellt hat und zurzeit auch wieder anstellt. Das war letzten Sonntag und ging wie immer nach hinten los. Ich war wieder voll in meiner Rolle. Aber das ist jetzt vorbei, für immer. Auch wenn da noch 2 Hunde mit im Spiel sind, die ihr gehören, ich werde weder sie noch die Hunde wiedersehen. Ich werde immer der Verlierer sein und "draufzahlen", wenn ich mit ihr Kontakt habe.
Noch nie hat mich ein Mensch zuvor so schlecht behandelt. Weil solche Menschen schnell erkenne und meide. Obwohl ich es ziemlich früh gemerkt habe, wollte ich nicht gehen. Besser wärs gewesen. Aber andererseits, weiß ich jetzt genau wo meine Grenzen sind. Und ich weiß, dass ich in Lage bin, meine Partnerin sehr fair, mit viel Verständnis und Empatie behandeln möchte. Vielleicht, klappt es irgendwann nochmal und ich lerne jemand passenden kennen.

Das Kapitel, ist auch dank eurer Kommentare fast abgeschlossen. Der innere Schmerz wird erst mal bleiben. Wenn ich sehe mit wieviel Arroganz sie mich behandelt und wie sie ohne weiteres ihr eigenes Leben fortführt und dann mich betrachte, wie stark mir das alles nachhängt, betrübt mich das schon sehr stark. Wie kann ein Mensch der 10 Jahre mit einem zusammengelebt hat,so kaltherzig, verachtend und ohne jegliche Schuldgefühle und mit der Überzeugung nicht viel falsch gemacht zu haben einfach weitermachen. Hilfe, hilfe..... und zu mir möchte fast sagfen, selber Schuld, du wusstest es doch früh genug. Aber die Liebe zu jemanden kann so stark sein, dass man so gut wie über alles hinwegsieht. Auch wenn man fast dabei untergeht.

x 3 #25


A
Zitat von frankk:
Dadurch, dass ich in den letzten Monaten wieder mehr für sie gemacht habe, was eigentlich auch in Ordnung ist,

Ok, du willst ein guter Mensch sein. Es "wert" sein, dass man dich schätzt und dementsprechend behandelt und deshalb glaubst du offenbar noch immer, dass es in Ordnung ist, einem Menschen der einen lange Zeit (warum ist erstmal egal) mies behandelt hat und der es nach der Trennung erneut tut, den Hintern nachzutragen und das Leben zu erleichtern.

Von Menschen, die einen mies behandeln hält man möglichst Abstand. Besonders wenn sie offenbar nicht dazulernen wollen und dich ausnutzen. Besonders wenn es "nur" ExPartner sind.

Möchtest du dich weiter schlecht fühlen?

#26


Violettsloth
Zitat von frankk:
kann ich sie irgendwann doch bestimmt mal ansprechen und ihr erklären, was sie da mit mir angestellt hat und zurzeit auch wieder anstellt.

Du erhoffst dir Verständnis von der Person, die dir das aber nicht geben kann. Ich verstehe total den Impuls, sich erklären zu wollen, verstanden zu werden, Einsicht von der anderen Person, wie sehr sie dich verletzt hat. Aber das wird nicht geschehen. Nicht heute, nicht nächsten Monat, auch nicht nächstes Jahr. Es geht nicht um sie. Nicht darum, was sie gerade denkt. Sondern was du gerade fühlst, was du brauchst. Du suchst im Außen Verständnis für deinen Schmerz. Du möchtest einfach verstanden werden. Dieses Brauchen im Außen nutzt dir aber bei einem Menschen wie ihr nichts. Du wirst es dort nicht bekommen, dich nur immer wieder selbst verletzen. Es ist auch nicht die Ex-Partnerin, die dich so quält, sondern tatsächlich eine uralte Wunde.

Daher mein Rat an dich: Suche dir professionelle Hilfe, um diese Beziehung und auch deine Vergangenheit aufzuarbeiten. Sie ist nur ein Ausdruck tiefer liegender Verletzungen. Und gehe aus dem Kontakt mit ihr. Mach alle Schotten dicht. Dreh den Hahn zu. Du kannst sie nicht retten. Sie dich aber auch nicht.

x 1 #27


GreenTara
@frankk
Zitat von frankk:
Aufgrund der ganzen bitteren Geschichte, war ich noch bis vor ein paar Tagen von dem Gedanken besessen, jetzt wo wir kein Paar mehr sind, kann ich sie irgendwann doch bestimmt mal ansprechen und ihr erklären, was sie da mit mir angestellt hat und zurzeit auch wieder anstellt.

Ich weiß nicht, von wem der Satz stammt:
"Wenn du von einer Schlange gebissen wirst, läufst du ihr auch nicht hinterher, um ihr zu erklären, dass du das nicht verdient hast. Sondern du sorgst dich um dich selbst, um das Gift aus deinem Körper zu entfernen".

Zitat von frankk:
"du musst mal langsam abschließen mit der Beziehung, dann würden dich das alles auch nicht mehr so treffen"


Zitat von frankk:
Dadurch, dass ich in den letzten Monaten wieder mehr für sie gemacht habe, was eigentlich auch in Ordnung ist,

Im Grunde genommen hat sie mit ihrem Rat nicht unrecht, aber es ist halt eben nicht in Ordnung, dass du sie unterstützt. Man kann ihr noch nicht einmal vorwerfen, dass sie deine Hilfe angenommen hat. Weil es an dir liegt, Distanz zu schaffen, damit du diese Beziehung verarbeiten kannst. Ich will hier keine Diagnose stellen, aber du bist in ein sehr ungleiches Machtverhältnis geraten, aufgrund deiner frühkindlichen Prägungen.
Nun kann man dir gratulieren, dass du den Schritt zur Trennung gegangen bist; aber er war nur halbherzig. Mit vermeintlicher Hilfsbereitschaft wolltest du dann doch Kontakt halten. Dein Helfersyndrom hat dir ehrenwerten Handeln suggestiert, damit deine Psyche in der emotionalen Abhängigkeit bleibt. Es ist eine Sucht, keine Liebe.
Du weißt das auch, aber deine Verstand und deine Psyche ringen miteinander. Nun ist der Verstand nicht der Oberbefehlshaber, der bestimmt. Aber er kann erkennen, an welchen Themen und Defiziten du arbeiten sollst, um das Geschehene zu verarbeiten. Es ist auch gut, dass du zu uns ins Forum gekommen bist. Hier sind viele, die den Weg gegangen sind. Es gibt auch welche, denen du bereits einen Schritt voraus bist. Vielleicht hat unser @Scheol ein paar Anregungen und Ratschläge für dich. Aber auch die anderen Foris werden versuchen, dich in der neuen Spur zu halten.

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Liv225
Hallo Frank,

Du hast ja gemerkt, dass Du Dich mit ihr nicht aussprechen kannst.,
Solche Menschen beharren immer auf ihrem Recht, können sehr gut austeilen und den Menschen gegenüber quasi im Regen stehen lassen. Dessen Gefühle sind ihnen egal.

Vielleicht ist das nun wirklich bei Dir angekommen.

Das Gute - Du bist nicht mehr in einer Liebesbeziehung zu ihr. Da ist der „Entzug“ noch schwerer.

Jetzt kannst Du Dich wirklich zurückziehen. So viele Berührungspunkte habt ihr nicht mehr.
Kuck auf Dich, schau nach vorne, überlege, was Du gut findest, wohltuend für Dein Leben.

#29


HierDerNameNEU
@frankk

Das ist alles sehr schade und ich wünsche dir das Beste für deine nun vor dir liegende Zukunft.

Aber … warum machst du sowas für sie nach der Trennung? Renovierung? Die Hunde nehmen? All sowas? Ehm … das wirkt fast so als hast du direkt die Geiselung vermisst und das sie dich wie Müll behandelt.

#30


A


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