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Große Liebe - 10 Jahre Enttäuschung Quälerei - Trennung

frankk

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Hallo ihr Lieben.


Meine Geschichte

Meine Beziehung ging ungefähr zehn Jahre. Wie man so sagt, sie war meine bisher größte Liebe. Ich wollte alles richtig machen und hab meine Fehler beseitigt und ihr viel Liebe gegeben - so wie das halt ist, wen man verknallt ist. Schon am Anfang habe ich festgestellt, dass sie ziemlich kaltherzig sein kann. Zu ihrem 18jährigen Kind und dann auch zu mir. Es waren immer wieder Handlungen von ihr, mit denen ich irgendwie zu kämpfen hatte. In diesen Momenten musste ich immer wieder feststellen, dass sie nie Verständnis hatte für meine Anliegen. Wenn ich mit ihr gesprochen habe, hat sie niemals etwas zugestanden oder mal eingelenkt. Und so wurden dann im Laufe der Zeit aus kleineren Vorkommnisse üble Streits. Danach blieben alle Themen ungeklärt. Sie hat sich nicht einmal entschuldigt für irgend etwas, klar - sie hat ja auch nie etwas zugegeben. Sie hat sich nicht ein einziges Mal von sich aus mit mir vertragen und wir haben nicht einmal geschafft einen Kompromiss für ein Problem zu finden. Alles in dieser Richtung wurde von ihr abgeschmettert und ich habe immer mehr gemerkt, dass sie emotional gar nicht zugänglich war. Ich war mir von Anfang an im Klaren darüber. Aber meine Gefühle zu ihr waren so stark, dass ich das in Kauf genommen habe und gehofft habe, dass sich irgendwann etwas ändert. Ihr könnt euch schon denken, dass das nicht geschehen ist. Im Gegenteil. Es gab heftige Verletzungen und nach ein paar Jahren, war mir klar, dass die Beziehung irgendwann völlig kaputt ist und auch vorbei ist. Ich habe mich dann nach und nach innerlich von meinen Gefühlen zu ihr immer weiter verabschiedet.

Mit mäßigem Erfolg, weil das Ganze noch viele, viele Jahre gesteigert so weiter ging. Ich hab die Rolle übernommen.
Mein Wunsch nach Liebe und Verständnis - sie, kein Mitgefühl, keine Entschuldigung, kein komm wir vertragen uns. Jetzt und auch in der Beziehung war das schrecklich für mich. Ich habe ihr zwischendurch imer meine Liebe bewiesen oder mal mitgeteilt, sie hat das nie getan. Sie meinte immer, "ich zeige das anders nicht so wie du".

Ich hab von ihr nie irgendwelche spektakulären Liebesbeweise erwartet. Was mir gefehlt hat, war etwas viel Einfacheres - innere Nähe und Zuwendung, das Gefühl wir halten zusammen und finden Lösungen. Das positive, was ich erhofft hatte ist nie eingetreten. Im November 25 habe ich die Beziehung dann beendet. Da sie weder eine Wohnung hatte noch einen Job hatte, habe ich es dann noch ca. 6 Monate ertragen und sie weiter bei mir wohnen lassen. Weder gab es danach noch große Streitigkeiten noch Diskussionen. Ich wollte fair sein zu ihr und hab ihr die Zeit gegeben, die sie benötigte und im Mai ist sie dann endgültig ausgezogen. Selbst beim Auszug und noch heute unterstütze ich sie. Wenn sie in den Urlaub will, nehem ich die 2 Hunde von ihr, ich transportiere Dinge für sie und hab ihr bei der Renovierung ihrer neuen Wohnung geholfen. Ich habe monatelang ihre Sachen hier gelagert und ihr beim Umzug geholfen, Auto in die Wekstatt bringen, usw.

Das sie emotional noch kälter wurde war klar. Ich hatte gehofft, dass wir ein freundschaftliches Verhältnis bewahren. Aber nun fängt sie genau wie in der Beziehung an mich schlecht zu behandeln. Auch wenn andere Personen bei ihr sind.
Und wie in der Beziehung, sieht sie nichts ein, kommt kein Tut mir Leid sondern sie ignoriert jegliche Anmerkung von meiner Seite, wenn ich sage, das ich Probleme mit ihrem Verhalten habe.

Ich habe mich nach unzähligen Verletzungen in der Beziehung selbst nach der Trennung wieder in meine Rolle begeben. Der der immer verzeiht, der immer wieder angelaufen kommt und sich vertragen möchte. Wie kann man nur so drauf sein? Sie kommt mir vor wie ein Roboter. Null flexibel und kalt. Leider geht es mir häufig nicht gut und ich leide sehr. Ich versuch immer noch, Verständnis für irgendwas zu bekommen. Idiotisch. Lieben tuich sie nicht mehr. Aber ich komme aus der Rolle so schwer raus. Ich halte an der Vorstellung fest, dass man ja ein freundschaftliches Verhältnis bewahren könnte und wenn ich sie dann spreche, merke ich, dass alles was mich betrifft ihr vollkommen egal ist.

Ich frag mich langsam, ob mit mir irgendwas nicht stimmt. Ich glaub jeder andere hätte sie schon längst zum Teufel gejagt. Stattdessen leide ich jetzt zwischendurch extrem. Ich frag mich warum ich sie nicht hinter mir lassen kann. Bei dem Gedanken, nichts mehr mit ihr zu tun zu haben, ist ganz schrecklich. Ich bin grade 60 geworden und ich komme mir vor wie ein Anfänger. Irgendwie habe ich mich verrannt. Vor lauter Hilflosigkeit weil ich keinen zum Quatschen hab, bin ich schon laufend mit ChatGPT dran. Insgesamt sind es schon über 40 Seiten. Aber helfen tut das letzendlich nur bedingt. Ich weiß, viele würden denken, vergiss die Tussi. Aber ich weiß nicht wie.

Ich würde es mal hier versuchen, falls meine Angelegenheit nicht zu unbedeutend ist und niemandem dazu großartig was einfällt. Aber ich würde mich riesig freuen, wenn jemand etwas dazu schreibt. Liebe Grüße an alle Leidenden. 😘

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Charming
Ein guter Rat: mach dein Profilfoto hier raus, oder möchtest du, dass Menschen dich „erkennen“?

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A


Große Liebe - 10 Jahre Enttäuschung Quälerei - Trennung

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St_Jappi
Hallo @frankk ,

ich glaube nicht, dass deine Geschichte unbedeutend ist – ganz im Gegenteil. Beim Lesen hatte ich eher den Eindruck, dass du dich über viele Jahre in einer bestimmten Rolle eingerichtet hast: Du hast um Nähe gekämpft, versucht zu verstehen, verziehen, bist wieder auf sie zugegangen und hast immer gehofft, dass irgendwann doch noch etwas zurückkommt.

Und vielleicht ist genau das heute dein eigentliches Problem.
Du schreibst selbst, dass du sie nicht mehr liebst. Trotzdem kannst du nicht loslassen und der Gedanke, gar keinen Kontakt mehr zu haben, macht dir Angst. Ich glaube deshalb, dass du möglicherweise weniger an ihr als Partnerin festhältst, sondern an der Hoffnung, irgendwann doch noch das zu bekommen, was dir die ganzen Jahre gefehlt hat: Verständnis, eine Entschuldigung, Wärme, das Gefühl, dass deine Gefühle für sie wichtig sind.
Aber genau darauf wartest du offenbar seit zehn Jahren.

Du hast dich getrennt, hilfst ihr trotzdem weiterhin, nimmst die Hunde, fährst Sachen, hilfst beim Renovieren und beim Umzug. Das ist menschlich und zeigt, dass du kein schlechter Mensch bist. Aber vielleicht hält dich genau dieses ständige Helfen auch weiterhin in deiner alten Rolle fest. Du bist immer noch für sie da, während du gleichzeitig wieder verletzt wirst und hoffst, dass sich dadurch vielleicht doch noch ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt.
Ich glaube, eine Freundschaft funktioniert nur, wenn beide Seiten sie wollen und wenn gegenseitiger Respekt vorhanden ist. Nur weil man sich das selbst wünscht, kann man leider keine Freundschaft alleine herstellen.
Und nein, ich glaube nicht, dass du ein Idiot bist oder dass mit dir etwas nicht stimmt. Du hast dich wahrscheinlich einfach sehr lange daran gewöhnt, um diese Beziehung und um ihre Anerkennung zu kämpfen. Solche Muster verschwinden nicht automatisch in dem Moment, in dem man sich trennt.

Vielleicht wäre der wichtigste Schritt im Moment nicht, sie besser zu verstehen, sondern dich selbst zu fragen: Warum tue ich weiterhin so viel für einen Menschen, obwohl ich jedes Mal merke, dass es mir danach schlechter geht?
Du musst sie nicht hassen und du musst sie auch nicht „zum Teufel jagen“. Aber du darfst Grenzen setzen. Du darfst Nein sagen. Du darfst aufhören, ständig verfügbar zu sein.
Und vielleicht wird dir erst mit etwas Abstand klar werden, wie viel Kraft diese Beziehung – und auch die Zeit danach – dich eigentlich gekostet hat.

Ich glaube, du bist kein Anfänger mit 60. Du stehst einfach gerade vor einer Aufgabe, die du in deinem Leben vielleicht noch nie wirklich lernen musstest: Nicht mehr um jemanden kämpfen, der dir nicht das geben kann oder will, was du brauchst – sondern anfangen, auf dich selbst aufzupassen.
Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem das Loslassen langsam beginnen kann.

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Worrior
@frankk
Traurig, sehr traurig das Ganze.
Magst Du Dich selbst so wenig, ist Dir die Gesellschaft mit Dir selbst so unangenehm, dass Du meinst Du hättest so etwas verdient?
Möchtest Du Dir nicht selbst die Chance geben auf Lebensqualität und wundervolle Menschen?
Weißt Du denn wirklich mit Deinem kostbaren Leben nichts besseres anzufangen?

Ich lese von Knechtschaft, Demütigung und Verachtung, von Vampirismus, da ist keine Liebe.
Keine Frau die Friede, Feminität und Wärme in Dein Leben bringt, da wo Du bist scheint keine Sonne.
Ein düsteres dunkles Haus, kalt und schmutzig.

x 7 #4


Arnika
@frankk Ich denke, ihre Kälte passt nicht in dein Weltbild - und du erlebst kognitive Dissonanz, die du mit Verzeihen etc. auflösen möchtest- und rennst dir dann wieder die Nase blutig.

Ich würde an deiner Stelle den Kontakt zu ihr abbrechen - das hat ja keiner notwendig. Sie ist so - und wird sich nimma ändern.

x 3 #5


S
@frankk
Es tut mir leid für dich, dass du 10 Jahre in einer Situation geblieben bist, die deiner Seele nicht gut getan hat. Warum? Es gibt Menschen, die können nicht mitfühlen und lieben. Sie können es einfach nicht. Es hatte nichts mit dir zu tun. Wie steht es mit deiner Selbstliebe und Selbstachtung?
Wenn ich von mir ausgehe, dann gibt es in dir eine sehr bedürftige Seite, die dich dazu bewogen hat, zu bleiben. Diese Seite wird sich jetzt wieder melden.
Wie geht es dir aktuell?

x 4 #6


Liv225
Lieber @frankk

Dein Leben, Deine Geschichte ist nicht unbedeutend. Du lebst es, Du steckst mittendrin.
Es liest sich sehr traurig.
Du achtest so gar nicht auf Dich selber.
Versuche das.
Trenne Dich endgültig. Mit so jemandem kannst Du nicht freundschaftlich verbunden bleiben.
Das laugt Dich aus.
Spare Deine Kräfte für Dich selber, schau, was Du magst, was Dir gut tut, richte Deinen Alltag dahingehend ein.

Hier sind so viele, die den Partner , auch nach Jahrzehnten, gehen lassen mussten. Natürlich ist das schwer.
Aber wir schaffen es, in kleinen Schritten.
Du auch. Halte das Vermissen, die „Leere“ aus. Höre laut Musik, geh in den Wald … keine Ahnung, was Dir gut tut.
Aber finde Dich selber wieder.

Alles Gute Dir.

x 3 #7


alleswirdbesser
Menschen, die kalt sind, kein Funken Liebe verspüren und kaum liebenswert sind, werden geliebt, während Menschen, die so viel Liebe schenken können, ihr Herz offen lassen so kalt und lieblos behandelt werden. Verkehrte Welt.

x 4 #8


Gorch_Fock
Hi Frank, Du bis in einer ähnlichen Spirale wie Ex-Partner von Borderlinerinnen gefangen. Mit dem Unterschied, dass bei ihr nur "kalt" kam.

Aus meiner Sicht brauchst Du prof. Hilfe. Denn so ein hetiges Verhalten wird bei Dir Spuren hinterlassen haben. Du wirst sehr starke Entzugsmomente erleben.

Du musst den Kontakt zu ihr vollständig und zeitnah abbrechen. Schreib ihr ne freundliche Nachricht, wünsch ihr ne gute Zeit und dann blockieren auf allen Kanälen. Auch wenns hart ist. Du wirst die Abhängigkeit sonst nicht los.

x 1 #9


Ouabain
Hallo @frankk ,

wo ist Dein Instinkt zum Selbstschutz? Wo Deine Abgrenzung? Ist Dir beides erst in der Beziehung zu dieser Frau abhanden gekommen. Oder warst Du schon immer so?

Man sagt, dass Frauen mit emotional abwesenden Vätern sich ebensolche Männer suchen. In der Hoffnung, dass alte Trauma zu heilen.

Ich vermute, es ist auch umgedreht so. Dass ein Mann mit emotional abwesender Mutter sich eine ebensolche Frau nimmt.

Kann das sein? Oder gibt es etwas anderes in Deiner Geschichte, was Dein emotionales Problem erklären könnte?

Wenn man an sich selbst ein Verhalten bemerkt, was unglücklich macht und irgendwie unerklärlich ist - dann ist es oft hilfreich, sich da einmal selbst zu durchleuchten

x 2 #10


Karinchen
Lieber @frankk,

deine Geschichte berührt mich sehr.

Ich wünsche dir viel Kraft, Selbstliebe und inneren Frieden! Von Herzen.

Es wird vielleicht ein langer und steiniger Weg, doch es lohnt sich, ihn zu gehen. Ich bin selbst auch gerade in diesem Prozess. Du bist also schon mal nicht allein. 😊

Der andere Weg führt zum Abgrund, nicht zur Liebe, die du suchst und brauchst. Bitte geh diesen Weg nicht weiter.

Pass gut auf dich auf!

x 2 #11


frankk
@Charming - weiß nicht. Ist eigentlich kein Geheimnis und ich wüsste auch nicht wer mich (er)kennen sollte. Das Bild wurde von Google übernommen.

#12


frankk
@St_Jappi danke für deine Mühe soviel dazu zu schreiben und du triffst den Punkt. Ich habe das so ähnlich zwar schon von ChatGPT gehört, aber jetzt ist das die menschliche Bestätigung des Ganzen. Ich werde das als so eine Art Leitfaden annehmen.

#13


frankk
@Worrior bisher habe solche Menschen gemieden aber mit ihr ging das Ganze leise los. Das das immer mehr wurde und was daraus entstand ist übel.
Ich weiß, dass es viele gute Menschen gibt und bin zum Glück ein positiver Mensch und hoffe auf all das Positive was du in deiner Mitteilung schreibst. Vielen Dank..

x 1 #14


frankk
@Sincerite gute Frage wie es darum steht. Es hat sicherlich mein Inneres geschwächt. Und ich frag mich natürlich, warum ich das alles so lange mitgemacht habe. Einmal verletzt und verziehen, "gewöhnt" man sich auch an so etwas. Ich ahtte den Traum und den Wunsch endlich jemanden gefunden zu haben, den man erst ganz toll findet. Ich hatte schon einige Beziehungen, allerdings hatte ich nie so ein starkes Gefühl zu den Partnerinnen. Es gibt in mir eine bedürftige Seite, die leider nicht bedient wurde. Ich habe viel zu viele Jahre vergeudet und hab manchmal die Befürchtung, dass ich so starke Liebe nicht mehr so schnell für jemanden empfinden werde. Danke und liebe Grüße

x 1 #15


A


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