MagnusT
Gast
Es gibt für mich 2 Möglichkeiten:
- entweder steht jemand dazu, zu der Masse der Partner und akzeptiert dann auch, dass andere das nicht akzeptieren (wollen) - warum auch immer. Und er akzeptiert auch Fragen des Partners dazu, denn ich finde man sollte auch in einer Beziehung über die eigene Vergangenheit reden können, sofern man dazu steht. Dann ist einem auch egal, in welcher Schublade man steckt. Und Mann/Frau steht eben einfach darüber.
- oder man steht eben nicht dazu, spielt eine Art doppelmoralisches Leben, hat halt Sex mit zig Kerlen gehabt oder immernoch, um das Selbstwertgefühl aufzupolieren und ein großes Problem damit, darauf (von wem auch immer) angesprochen zu werden, weil man selbst nicht dazu steht. Das sind dann die Frauen, die öffentlich ihre Affären versteckt halten, bloß nie mit irgend jemandem gesehen werden wollen und ihr Sauberfrau Image aufrecht erhalten wollen. Genau die Frauen geraten nämlich an Männer, die eine Frau wie sie unter dem oben genannten Spiegelstrich offen wäre, nicht haben wollten, und da liegt das Problem. Diese "grauen Mäuse" verheimlichen das möglichst, irgendwann geht das natürlich nicht mehr und der Mann ist enttäuscht.
Es darf jeder machen wie er mag, und ich finde, man muss sich nirgends öffentlich als *beep* oder Draufgänger outen, aber dem Partner gegenüber sollte man offen sein und wer das nicht kann, der hat ein eigenes Problem mit der Vergangenheit und steht ja demnach nicht zu der eigenen Vergangenheit.
Wenn eine Frau - selbst schon erlebt - merkwürdig reagiert, wenn man sie auf die Vergangenheit anspricht, stimmt etwas nicht, kann ich leider aus eigener mehrfacher Erfahrung bestätigen, das sind oft Heimlichtuerinnen, das geht selten lange gut.