H
Hydra
Gast
Hallo liebes Forum,
schon einige Zeit lese ich hier mit und einige tolle Beiträge helfen bei der eigenen Geschichte sehr gut.
Nun möchte ich selbst was eröffnen.
Ich bin 34, seit 4 Wochen von meinem Partner getrennt, wir waren on/Off 8 Jahre zusammen und lebten davon 4 zusammen.
Vor 2 Wochen bekam er die Diagnose "BPS" - hat die Behandlung aber wohl schon wieder abgebrochen.
Anzeichen gab es zuvor auch schon zu genüge, aber das Thema sollen eher die Folgen für mich sein.
Ich habe mich in dieser Beziehung total entwertet, das war mir anfangs gar nicht so bewusst, erst die letzten 3 Jahre, wusste ich dass es nicht richtig ist was ich ihm da gebe und Dinge tue, die mein Herz und Verstand absolut nicht wollten, ich sie aber trotzdem getan habe um ihn bei der Stange zu halten.
Es fühlte sich grundlegend schlecht an, aber ich kam immer wieder angekrochen, auch wenn er mich massivst bloßgestellt hat.
Ich tat Dinge die ich mir nie hätte vorstellen können. Das ging von Handgreiflichkeiten, Kriminalität bis fast hin zur Prosti.tution und noch mehr.
Nun sind wir räumlich getrennt, Gott sei Dank. Wir haben telefonischen Kontakt um einige Angelegenheiten zu regeln, aber ich löse mich endlich.
Nun lebe ich nicht nur mit der Erkenntnis dass ich 8 Jahre in den Sand gesetzt habe, sondern auch mit einer großen Scham.
Ich war mal eine normale Frau mit Beziehungen auf Augenhöhe.
Aber ich fühle mich total falsch. Wer bin ich eigentlich, dass ich das hab machen lassen?
Wer will denn so jemanden noch lieben? Diese Gedanken schwirren mir im Kopf rum.
Ich weiß, dass ich früher oder später eine Therapie brauche. Habe auch schon Telefonate mit Therapeuten geführt, aber ihr wisst ja wie die Wartezeiten sind.
Daher Frage ich euch, wie habt ihr nach ähnlichen Ausgang solcher Beziehungen wieder zu euch gefunden und euren Selbstwert aufgebaut?
Danke fürs Lesen und einen schönen Abend.
schon einige Zeit lese ich hier mit und einige tolle Beiträge helfen bei der eigenen Geschichte sehr gut.
Nun möchte ich selbst was eröffnen.
Ich bin 34, seit 4 Wochen von meinem Partner getrennt, wir waren on/Off 8 Jahre zusammen und lebten davon 4 zusammen.
Vor 2 Wochen bekam er die Diagnose "BPS" - hat die Behandlung aber wohl schon wieder abgebrochen.
Anzeichen gab es zuvor auch schon zu genüge, aber das Thema sollen eher die Folgen für mich sein.
Ich habe mich in dieser Beziehung total entwertet, das war mir anfangs gar nicht so bewusst, erst die letzten 3 Jahre, wusste ich dass es nicht richtig ist was ich ihm da gebe und Dinge tue, die mein Herz und Verstand absolut nicht wollten, ich sie aber trotzdem getan habe um ihn bei der Stange zu halten.
Es fühlte sich grundlegend schlecht an, aber ich kam immer wieder angekrochen, auch wenn er mich massivst bloßgestellt hat.
Ich tat Dinge die ich mir nie hätte vorstellen können. Das ging von Handgreiflichkeiten, Kriminalität bis fast hin zur Prosti.tution und noch mehr.
Nun sind wir räumlich getrennt, Gott sei Dank. Wir haben telefonischen Kontakt um einige Angelegenheiten zu regeln, aber ich löse mich endlich.
Nun lebe ich nicht nur mit der Erkenntnis dass ich 8 Jahre in den Sand gesetzt habe, sondern auch mit einer großen Scham.
Ich war mal eine normale Frau mit Beziehungen auf Augenhöhe.
Aber ich fühle mich total falsch. Wer bin ich eigentlich, dass ich das hab machen lassen?
Wer will denn so jemanden noch lieben? Diese Gedanken schwirren mir im Kopf rum.
Ich weiß, dass ich früher oder später eine Therapie brauche. Habe auch schon Telefonate mit Therapeuten geführt, aber ihr wisst ja wie die Wartezeiten sind.
Daher Frage ich euch, wie habt ihr nach ähnlichen Ausgang solcher Beziehungen wieder zu euch gefunden und euren Selbstwert aufgebaut?
Danke fürs Lesen und einen schönen Abend.
