E
Ehemaliger User
Gast
Hi!
Seit knapp sechs Monaten kenne ich nun einen Mann, den ich sehr gern mag. Auch er mag mich - so sagt er - sehr gern. Wir stimmen überein, dass wir unheimlich gerne zusammen sind und die Zeit, die wir miteinander verbringen (sehen uns ca. 1 bis 3mal die Woche, zwischen uns liegen 120 km) einfach nur schön ist. Wir haben viele Überschneidungen, was Interessen, Humor etc. anbelangt, der Sex ist toll, wir beide kommen auf unsere Kosten.
Eine Beziehung schließt er für sich aus, da er aufgrund mehrerer Enttäuschungen "keinen Bock" drauf hat, nochmals enttäuscht zu werden.
Nun, mir ist es auch ganz lieb, alles langsam angehen zu lassen bzw. die schöne Zeit zu geniessen und schaun, was kommt. Ich respektiere seine Ängste und erwarte kein statement darüber, was er für mich empfindet. Zumal durhc seine Blicke, Zärtlichkeiten usw. eh schon viel ausgesagt ist.
Einige meiner Freunde hat er kennengelernt und fühlt sich dort auch wohl, fügt sich gut ein. Auf Dritte (auch auf Leute, die uns neu kennenlernen) wirken wir - so deren feedback - wie ein paar.
Das sind die - unbestrittenen - Fakten.
So weit so gut, alles wunderbar, aber...
... immer diese Zweifel...
Er erzählte mir einiges über seine Ex-Beziehungen, über ein paar Laufkumpel, er erzählt viel von seinem Job, aber:
Sein Bekannten-/Freundeskreis ist letzten Endes doch ein schwarzes Loch für mich.
Er ist kurz angebunden, teilweise sogar agressiv, wenns um "Informationen" geht. FOlgende Dialoge entspannen sich da.
Er: Nee, kann ich nicht.
Ich: Warum nicht.
Er: Verabredet, sei nicht so neugierig.
Oder:
Ich: kommst Du morgen abend zu meinem Spiel? (Er hatte mich zuvor mehrfach gefragt, wann es wäre)
Er: Nee, bin ich schon gedatet.
Ich: Och, mit wem denn?
Er: Mit ner Frau, ach, die heißt auch x.
Ich habe es ihm wiederholt gesagt, gemailt, am Telefon erläutert dass solche Dialoge bei mir Zweifel aufkommen lassen. Ich lernte ihn durchs Internet kennen, insofern fehlt mir einfach eine Schnittstelle aus dem Bekannten/Freundeskreis, die sagt, "Der ist in Ordnung, der ist nett". So habe ich nur Ihn, seine Äußerungen und muß blind vertrauen. Aber auch ich habe wiederholt Enttäuschungen hinnehmen müssen und solche Dialoge lassen immer wieder Zweifel aufkommen. Da kommen dann Ängste, dass er was zu verbergen hat... Na ja, vielleicht könnt Ihr das ja verstehen, der Mensch ist halt die Summe seiner Erfahrungen.
Das weiß er auch, da ich es ihm so gesagt und auch geschrieben habe.
Was ich von ihm einfach erwarte ist ein normaler Umgang im Hinblick auf Freunde/Bekannte. Er soll mich ja nicht rumreichen, ich will nicht mehr, als mich normal unterhalte zu können, so wie ich das mit Freunden mache, die ich gern hab. Ich möchte nicht so eine kurz angebundene Antwort hingerotzt haben, die letzten Endes die Aussage "leck mich... Dich geht mein Leben nix an" in sich birgt, ich möchte eine normale Antwort wie z.B. "Tut mir leid, da hab ich mich schon mit einer Freundin auf ein B. verabredet."
Letzten Endes ist es für mich Ausdruck (oder nicht-Ausdruck) einer vorhandenen (oder nicht vorhandenen) Wertschätzung gegenüber dem anderen.
Aber irgendwie ändert sich nichts. Er möchte mich treffen, freut sich auf mich, aber er ist (zuletzt gestern) imme rso kurz angebunden.
Ich weiß selbst, dass ich mich auch hineinsteigere in meine Zweifel, da versuche ich mich schon zu beherrschen und mittlerweile bin ich auch eher enttäuscht und merke dass ich mich distanzieren will von ihm. All dies müßte aber nicht sein, würde er nur einen kleinen Schritt auf mich zugehen...
... aber das ist wohl für einen Mann (sorry für das Klischee) ein Riesenschritt.
Gebt mir mal Euer feedback.
- Habe ich zu hohe Erwartungen und ist es unangemessen so etwas zu erwarten?
- Bin ich nur ein Spielzeug für ihn und er macht mir etwas vor?
Danke für Eure Meinungen!
Seit knapp sechs Monaten kenne ich nun einen Mann, den ich sehr gern mag. Auch er mag mich - so sagt er - sehr gern. Wir stimmen überein, dass wir unheimlich gerne zusammen sind und die Zeit, die wir miteinander verbringen (sehen uns ca. 1 bis 3mal die Woche, zwischen uns liegen 120 km) einfach nur schön ist. Wir haben viele Überschneidungen, was Interessen, Humor etc. anbelangt, der Sex ist toll, wir beide kommen auf unsere Kosten.
Eine Beziehung schließt er für sich aus, da er aufgrund mehrerer Enttäuschungen "keinen Bock" drauf hat, nochmals enttäuscht zu werden.
Nun, mir ist es auch ganz lieb, alles langsam angehen zu lassen bzw. die schöne Zeit zu geniessen und schaun, was kommt. Ich respektiere seine Ängste und erwarte kein statement darüber, was er für mich empfindet. Zumal durhc seine Blicke, Zärtlichkeiten usw. eh schon viel ausgesagt ist.
Einige meiner Freunde hat er kennengelernt und fühlt sich dort auch wohl, fügt sich gut ein. Auf Dritte (auch auf Leute, die uns neu kennenlernen) wirken wir - so deren feedback - wie ein paar.
Das sind die - unbestrittenen - Fakten.
So weit so gut, alles wunderbar, aber...
... immer diese Zweifel...
Er erzählte mir einiges über seine Ex-Beziehungen, über ein paar Laufkumpel, er erzählt viel von seinem Job, aber:
Sein Bekannten-/Freundeskreis ist letzten Endes doch ein schwarzes Loch für mich.
Er ist kurz angebunden, teilweise sogar agressiv, wenns um "Informationen" geht. FOlgende Dialoge entspannen sich da.
Er: Nee, kann ich nicht.
Ich: Warum nicht.
Er: Verabredet, sei nicht so neugierig.
Oder:
Ich: kommst Du morgen abend zu meinem Spiel? (Er hatte mich zuvor mehrfach gefragt, wann es wäre)
Er: Nee, bin ich schon gedatet.
Ich: Och, mit wem denn?
Er: Mit ner Frau, ach, die heißt auch x.
Ich habe es ihm wiederholt gesagt, gemailt, am Telefon erläutert dass solche Dialoge bei mir Zweifel aufkommen lassen. Ich lernte ihn durchs Internet kennen, insofern fehlt mir einfach eine Schnittstelle aus dem Bekannten/Freundeskreis, die sagt, "Der ist in Ordnung, der ist nett". So habe ich nur Ihn, seine Äußerungen und muß blind vertrauen. Aber auch ich habe wiederholt Enttäuschungen hinnehmen müssen und solche Dialoge lassen immer wieder Zweifel aufkommen. Da kommen dann Ängste, dass er was zu verbergen hat... Na ja, vielleicht könnt Ihr das ja verstehen, der Mensch ist halt die Summe seiner Erfahrungen.
Das weiß er auch, da ich es ihm so gesagt und auch geschrieben habe.
Was ich von ihm einfach erwarte ist ein normaler Umgang im Hinblick auf Freunde/Bekannte. Er soll mich ja nicht rumreichen, ich will nicht mehr, als mich normal unterhalte zu können, so wie ich das mit Freunden mache, die ich gern hab. Ich möchte nicht so eine kurz angebundene Antwort hingerotzt haben, die letzten Endes die Aussage "leck mich... Dich geht mein Leben nix an" in sich birgt, ich möchte eine normale Antwort wie z.B. "Tut mir leid, da hab ich mich schon mit einer Freundin auf ein B. verabredet."
Letzten Endes ist es für mich Ausdruck (oder nicht-Ausdruck) einer vorhandenen (oder nicht vorhandenen) Wertschätzung gegenüber dem anderen.
Aber irgendwie ändert sich nichts. Er möchte mich treffen, freut sich auf mich, aber er ist (zuletzt gestern) imme rso kurz angebunden.
Ich weiß selbst, dass ich mich auch hineinsteigere in meine Zweifel, da versuche ich mich schon zu beherrschen und mittlerweile bin ich auch eher enttäuscht und merke dass ich mich distanzieren will von ihm. All dies müßte aber nicht sein, würde er nur einen kleinen Schritt auf mich zugehen...
... aber das ist wohl für einen Mann (sorry für das Klischee) ein Riesenschritt.
Gebt mir mal Euer feedback.
- Habe ich zu hohe Erwartungen und ist es unangemessen so etwas zu erwarten?
- Bin ich nur ein Spielzeug für ihn und er macht mir etwas vor?
Danke für Eure Meinungen!