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Heilung von alten Verletzungen

goldbeere

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Hallo Ihr Lieben,

mit diesem Thread möchte ich eine wichtige Frage stellen: wie geschieht eigentlich Heilung von alten Verletzungen ?

Ich erkenne sowohl bei mir selber als auch in den Berichten vieler anderer hier ein immer wiederkehrendes Problem:
man wurde verlassen, man hat kein Selbstwertgefühl mehr, man fragt sich, wieso man in so einer Beziehung überhaupt gelandet ist und dann emotional so abhängig von einem Partner geworden ist, der doch so wenig zu geben hatte oder sich am Ende so mies verhalten hat.

Man bekommt den Rat, sich jetzt ausschließlich um sich selbst zu kümmern, am Selbstwertgefühl zu arbeiten, sich selbst erst mal zum wichtigsten Menschen in seinem Leben zu machen. Und Muster zu erkennen, die einen in bestimmten destruktiven Beziehungen festhalten und diese zu überwinden.

Nur: wie überwindet man sie ?

Klar, ein wichtiger Schritt ist sicherlich, die eigenen Muster überhaupt zu erkennen und zu reflektieren, auch in einer Therapie. Aber wenn ich dann herausgefunden habe, dass ich z.B. unter alten Verlassensängsten leide, die ich in jede Beziehung hineintrage, wie kann ich diese heilen ? Nur dadurch, dass ich das Problem vom Verstand her erkenne, anscheinend nicht.

Also ich frage jetzt mal alle, welche Erfahrungen ihr gemacht habt, z.B. mit bestimmten Methoden, Coaching, spirituellen Wegen etc.

Danke !

06.02.2014 19:50 • #1


shades

Der threat ist interessant.
Heute gingen mir ähnliche Gedanken durch den Sinn.
Ich glaube mittlerweile eine ernsthafte Psychose zu haben.
Bei mir ist über einen alten Kontakt etwas getriggert worden.
Da er sich, nachdem die alten Wunden wieder komplett aufgerissen sind,
ohne Aufarbeitung einfach umgedreht hat und entschlossen hat zu schweigen,
stehe ich jetzt hier damit alleine.
Ich würde es gerne aufarbeiten aber ich traue mich nicht die notwendigen Dinge anzugehen!
Die Konfrontation über Dritte ist das wirklich immer heilsam?

06.02.2014 20:03 • #2


idaho

alte verletzungen heilen durch schonungslose selbstoffenheit.
was tat weh?
durch was?

als kind spielte ich szenen der verletzungen immer wieder
in der erinnerung ab. bis jeglicher reiz wich.

ich glaube, erwachsene verlieren diese fähigkeit manchmal,
damit auch jene zu heilen.
erwachsene verdrängen gerne oder trinken oder nehmen tabletten.

ein kind hat diese möglichkeit nicht, es sei denn es verliert sich
in schein- und fantasiewelten.

sei einfach gnadenlos ehrlich zu dir selbst.
zumindest mir hat das geholfen.

06.02.2014 20:05 • #3


shades

Hallo idaho,

das schaffe ich nicht!
Das könnte in eine gefährliche Richtung gehen.

06.02.2014 20:09 • #4


Frapro

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Hallo ihr Lieben,
tja, mit der Heilung von alten Verletzungen ist es so eine Sache.
Helfen kann da meiner Meinung nach nur eine ehrliche Selbstreflexion. Wenn man z.B. Verlustängste hat und darum weiß, ist das schon mal ein Anfang. Ich wusste auch schon lange, dass ich sie habe und teilweise auch, warum. Aber dabei hatte ich es viele Jahre bewenden lassen und mich diesen Ängsten nicht gestellt. Ich ließ nach Trennungen die Wunden auf meiner Seele vernarben und machte weiter wie ehedem. Nach dem letzten Tiefpunkt, den ich vor Kurzem erlitt, erkannte ich endlich, dass ich etwas ändern muss. Ängste resultieren aus einem mangelnden Selbstbewusstsein, sie zu überwinden ist schwer und oft ohne Hilfe nicht möglich. Aber es geht. Wir müssen die Ursachen unserer Ängste finden und entsprechend gegensteuern. Wir müssen lernen, uns selbst zu lieben. Dann erkennen wir, dass wir auf die Liebe Anderer nicht angewiesen sind. Das erleichtert die Trennungsschmerzen. Wenn wir unseres Selbst bewusst werden, unsere eigenen Bedürfnisse ernst nehmen und sie nicht für einen Partner opfern, lernen, authentisch zu sein und uns abgrenzen können, dann wird es besser. Liest sich sehr allgemein, aber mir hat es geholfen, mit meinem Trennungsschmerz fertig zu werden.

06.02.2014 20:43 • x 2 #5


Sevilla1410

Hallo Frapo,
ein lieber Freund von mir leidet und ist genau in der von Dir beschriebenen Situation.
Was hat Dir geholfen, Deinen Selbstwert zu stärken bzw. die Eigenliebe zu entwickeln?
Wer damit kein Problem hat, kann sich das gar nicht vorstellen.

06.02.2014 20:51 • #6


Mucki_Hannover

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Frapo, das beschreibt exakt meine momentane Situation ich bin mir nicht sicher ob ich da alleine raus komme. Diese Trennung hat mir komplett den boden weggerissen. ..

06.02.2014 21:05 • #7


btlwe.

Ich glaub einfach, dass wenn sich jemand entschließt, die beziehung aufzugeben aendert sich die umgangsform, dem verlassenen wird nicht mehr das gut vertrauen und liebe zugestanden, sondern er/sie wird weitestgehend versucht abgestoßen zu werden, was definitiv zu komplexen ausartet, da der verlassene auf einmal nicht versteht warum dieses außergewoehnliche wie der respekt der seele bzw. das vertrauen zugestanden wird, es ist haeufig das anzeichen vielleicht ohne das man bisher die trennung ausgesprochen hat, eine distanz zu schaffen, als trotzreaktion wird der verlassene bzw. Baldverlassene kaempfen, da er/sie dies gefuehl, dass der andere zu dir steht, zuruckerhalten will, was wiederrum zu einer weiteren zielsetzungsdifferenz fungiert...person a will trennung.person b will naehe, also entsteht ein zielkonflikt...man lernt ein charakterlich komplett anderen menschen kennen! einzige logik in dem moment fuer den verlassenen ist wirklich eine kontaktsperre, jetzt nicht dieser theoriequark ala 7 wochen, blablablub, sondern ein ernsthaftes eingestaendnis auf distanz zu gehen, damit zeigt man, ich habe respekt vor deiner entscheidung und viel wesentlicher, du magst meine naehe nicht mehr also warum solltest du meine naehe genießen, auch und vorallem wenn man trotzdem auf lange sicht eine freundschaft anstrebt, man hat ja auch gruende warum man mit jemanden zusammenkam. Ich meine wirklich 6monate plus, um wirklich unabhaengig zu werden, die evolutionsstufen einer trennung durchzugehen, seine selbstsicherheit ohne diesen haltsamen backgound zu haben & ich glaube so wird man, wenn ueberhaupt fuer den anderen wieder interessant, da der andere sieht, er / sie hat auch ein selbstwert & hinterfragt was hat mich zu meinen zweifeln veranlasst, falls da selbstreflektion auch im expartner arbeitet. Heilung schafft nur was dir das gefuehl gibt, etwas fuer dich getan zu haben ermoeglicht!

06.02.2014 21:11 • #8


goldbeere

goldbeere


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Danke für Eure Beiträge bisher !

Zitat von Sevilla1410:
Hallo Frapo,
ein lieber Freund von mir leidet und ist genau in der von Dir beschriebenen Situation.
Was hat Dir geholfen, Deinen Selbstwert zu stärken bzw. die Eigenliebe zu entwickeln?
Wer damit kein Problem hat, kann sich das gar nicht vorstellen.


Ich schließe mich der Frage an !

Reflektieren kann ich gut und bin denke ich auch sehr ehrlich darin mir einzugestehen, was meinen Anteil an dem Verlauf der Beziehung angeht.
Aber Selbstwert stärken und Eigenliebe entwickeln ... wie macht man das konkret, vor allem wenn die Gründe für den geringen Selbstwert in der Kindheit liegen ?

06.02.2014 23:10 • x 1 #9


btlwe.

Selbstwertwert zb uebern hobby, was vorallem komplett unabhaengig von deinem ex ist, bei mir ist es gerade mein halbmarathontraining, jeden tag 15km bis auf drei ausnahmen taeglich durchgezogen seit 15 wochen! *beep* rauchen aufgehoert, mich staerker auch mal in die selbstreflektion gestuerzt, psychologebuecherkrams, da der letzte ausgang von beziehung so typisch meine falle von fortgeschrittener beziehungsdemolierung war & ich immer dazu neige meine beschießenen kindheit als vorwandt zu nehmen, aber ich hab keine lust mir es als schmerzmittel immer selbst vorzuluegen, da ich durch diese kindheit eine viel besseren einblick in zielsetzungen bekommen habe & dadurch s talent besser zwischen richtig & falsch zu entscheiden, next level *beep*!

Ich habe auch wenig selbstliebe, aber kleiner als man ist muss man sich auch nicht machen & s wird schon was daran wahr sein, wenn einen die freunde fuern wunderbaren menschen halten, schuechtern bin ich zb trotzdem, obwohl ich haeufig genug von freunden hoere: siehst gut aus, hast ein interessantes leben & ueberzeugungen, warum biste seit jahren solo, antwort: da ich erstens noch an mir selbst arbeite & zweitens noch nicht mein seelenverwandter vorbeigeschaut hat!

07.02.2014 00:38 • #10


maus0904

maus0904

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Lieber Frapo,
ich schließe mich Mucki an.....mir geht es genauso seit ich am letzten Mittwoch nach sechs Jahren verlassen wurdde.....mir hat es den Boden unter den Füßen weggerissen....kann einfach so nicht weiter machen......dieser alles umspannende Schmerz droht mich umzubringen....ich weiß ja das ich die Verlustängsts habe, ich weiß auch großteils woher sie kommen.....aber ich habe auch mein Leben Lang verdrängt, mein Wohlbefinden immer von der Liebe andere abhängig gemacht.......solange derjenige an meiner Seite steht, denke ich , ich kann alles ,es ist aber auch meine einzige Stütze, fällt diese weg, wie jetzt passiert( noch dazu so unglaublich gemein)....falle ich......ich kann förmlich spüren,wie der Lebensmut, der Sinn des Lebens überhaupt und jegliche Freude aus mir weicht.
Ich bin mir selbst es nicht wert,dass es mir gut geht.....gut kann es mir nur gehen , wenn er wieder bei mir ist.....theoretisch weiß ich sohgar, dass dies ein Trugschluß ist.....ich muss mich zuerst wertschätzen....meine Bedürfnisse befriedigen.....aber was , wenndas einnzige Bedürfnis was ich habe ER ist......ich drohe momentan auch wirklich daran zu Grunde zu hgehen....alle erzählen mir auch...das hast du nicht nötig, du siehst gut aus ,bist ein toller ,liebenswerter Mensch, du bist nichtalleine, nur weil ER nicht meht da ist....aber genau das kann ich so niocht sehen......ich fühle mich so einsam,dass ich lieber einschlafen und nicht mehr aufwachen mag.......habe mir bereits eine Liste der Psychologen in der Nähe ausgedruckt...um 8 Uhr heute morgen gehe ich zum Neurologen, da ich merke, dass ich mir dringend Hoilfe holen musss,sonst hab ich echt Angst im mich.....da ich schon einiges in puncto seelischem Schmerz, Therapien und Ängsten, Verlusten, Verdrängung hinter mir habe, weiß ich, dass es gt ist, wenn ich selbst nach Hilfe suche....trotzdem scheint mir alles wertlos, weil er nicht mehr daist......ich spüre immer noch nicht so richtig, dass ich das alles für mich tun muss, nicht für ihn oder sonst jemanden......abetr er war mein Lebensinhalt, mein Ein und alles.....haben uns in letzter Zeit kaum noch gesehen, das stört mich auch nicht...alles egal...Hauptsache für mich war, er ist da und liebt mich.....auch wenn er nicht immer um mich ist...jetzt ist er ganz weg...eine Verabschiedung per WhatsApp, seit dem nichts mehr, auch nicht von mir......damit hat er mir eigentlich genau da gezeigt, was ich immmer empfinde....das ich wertlos bin......und gerade er wollte mir oim Verlauf der Beziehung immer wieder einreden, dass ich ein wertvoller, liebnswerter Mensch bin.....ich weiß nicht, ob ich die Kraft aufbringen kann, mich aus diesem Sumpf von seelischem Schmerz wieder herauszuholen........eine kleine Hoffnung bleibt...denn ich habe Euch hier, die mich gut verstehen und mit denen ich mich austauschen kann......
muss versuchen noh ein wenig Schlaf zu finden......es grüsst euch Maus0904

07.02.2014 04:07 • #11


Frapro

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Hallo ihr Lieben,
zunächst einmal möchte ich euch auf meine Geschichte hinweisen, die ich hier am 31.01. unter dem Titel "Trennung war die schwerste Entscheidung meines Lebens" dargestellt hatte. Ich stehe auch noch ganz am Anfang meiner Reflexion und bin noch weit entfernt, meine Ziele wie Eigenliebe, Bedürfnisse achten, negative Gefühle zulassen usw. zu erreichen. Aber wenn ich mir etwas vorgenommen habe, bin ich sehr willensstark. Ich bin fester denn je entschlossen, meine Ängste zu überwinden, weil ich es mir einfach schuldig bin. Ich werde besser und stärker werden und nicht mehr davor zurückschrecken, meine Grenzen aufzuzeigen, auch wenn es dadurch zu Reibereien kommt. Ich werde authentisch und daher unbequem sein. Geholfen haben mir psychologische Ratgeber, die ich in der letzten Woche las und darin einen hohen Wiedererkennungswert vorfand. Ich weiß jetzt, dass meine Selbstaufgabe in Beziehungen mit meinem Verhältnis zur Mutter zu tun haben. Ich hatte als Kind nichts anderes gelernt, als mir ihre Liebe durch wohlgefälliges Verhalten zu sichern. Andernfalls hatte sie mich mit Liebesentzug und Missachtung bestraft. Dadurch verdrängte ich auch meine negativen Gefühle, wie Wut und Zorn, welche genauso zu einer Entwicklung eines selbstbewussten Menschen gehören. Diese Anpassung an meine Mutter habe ich in meine Beziehungen mitgenommen und tat unbewusst stets alles für meine Partnerinnen, in der irrigen Annahme, dadurch ihre Liebe zu gewinnen. Meine eigenen Bedürfnisse gab ich auf und wurde dadurch unzufrieden und unglücklich. Aufgrund meiner Verlustangst klammerte ich, forderte Liebesbeweise ein und erreichte dadurch nur, dass sich meine Partnerin immer mehr entzog. Daraus wird schnell ein Teufelskreis. Und so komisch es klingt, aber ohne die letzte Trennung, die ich schwersten Herzens selbst vollzog, wäre ich nie an diesem Punkt angelangt, an dem ich jetzt stehe. Es geht mir täglich etwas besser, weil ich mir vertraue. Weil ich sicher bin, es zu schaffen. Ich rede es mir täglich ein, dass ich ihre Liebe nicht brauche und das ich besser bin. als sie vielleicht denkt. Ich hatte mich auf 60 kg runter gehungert, treibe nun Kraftsport, esse regelmäßig und nehme hochkalorische Trinknahrung zu mir, um schnellstmöglich wieder zu einem vorzeigbaren Gewicht zu gelangen. Das hat oberste Priorität, denn in einem von mir wieder akzeptierten Körper, wird sich auch meine Seele wohl fühlen. Einer von vielen kleinen Schritten auf einem langen Weg zu mehr Selbstliebe und -vertrauen. Habt Geduld mit euch. Was in vielen Jahren kaputt gegangen ist, kann man nicht von Heute auf Morgen reparieren. Und nehmt euch die Zeit zu trauern, die ihr braucht. Wir, die wir solche Verlustängste haben, brauchen dafür leider wesentlich länger. Aber es soll uns nicht stören, auch wenn unsere Mitmenschen dafür kein Verständnis haben und uns mit Ablehnung begegnen. Egal. Tja, vor einer Woche war ich noch am Boden zerstört, aber jetzt freue ich mich auf meinen Weg und auf die neuen Aufgaben. Es wird schwer, aber ich schaffe es. Und es wird sehr spannend.

07.02.2014 18:28 • x 3 #12


red

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spannende frage, goldbeere!

dieses thema beschäftigt mich auch schon länger und ich bemühe mich, möglichst viel dafür zu tun, um diese alten verletzungen loszulassen.

hier eine konkrete übung, die mir jemand empfohlen hat:

eine Übung wäre z.b., wenn man sich diesen alten konflikten nochmals stellt, indem man quasi zwei stühle hat. auf dem einen sitzt man und auf dem andern stellt man sich diese person vor, die etwas mit diesen alten verletzungen zu tun hat. und man soll dann mit dieser person (mit stimme) darüber reden, seine verletzungen etc. äussern (hörbar) machen.

ich finde das noch eine gute sache 😊. vielleicht hilfts wem...

07.02.2014 18:40 • x 1 #13


goldbeere

goldbeere


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Danke, Frapro, für Deine ausführliche Schilderung !
Ja, das ist wohl ein wichtiger Punkt in Richtung Selbstwertgefühl / Selbstliebe: sich die Zeit des Trauerns und überhaupt diese intensiven Gefühle des Schmerzes erst mal zuzugestehen und sich nicht davon beirren lassen, dass das Umfeld findet, nach drei bis vier Wochen sollte man dann mal wieder drüber weg sein

Danke auch, Red, für diese Anleitung einer konkreten Übung. Werde sie ausprobieren

07.02.2014 20:53 • #14


Alena-52

Zitat von goldbeere:
Klar, ein wichtiger Schritt ist sicherlich, die eigenen Muster überhaupt zu erkennen und zu reflektieren, auch in einer Therapie. Aber wenn ich dann herausgefunden habe, dass ich z.B. unter alten Verlassensängsten leide, die ich in jede Beziehung hineintrage, wie kann ich diese heilen ? Nur dadurch, dass ich das Problem vom Verstand her erkenne, anscheinend nicht.

Also ich frage jetzt mal alle, welche Erfahrungen ihr gemacht habt, z.B. mit bestimmten Methoden, Coaching, spirituellen Wegen etc.
hallo goldbeere

meiner erfahrung nach hilft nur das alte muster bewusst zu machen und neue neuronale vernetzungen zu erschaffen, das bedeutet in den inneren dialog mit den damaligen personen zu gehen, den personen jetzt nachträglich zu sagen, was zu sagen damals nicht möglich war und sie an ihre verantwortung zu erinnern. die alten inneren energiebilder müssen zerstört werden und neue geschaffen werden, dann kann die psyche heilen.

eine sehr wirksame vorgehensweise hat meiner ansicht nach bernd joschko mit seinen innenweltreisen, die im alphazustand vorgenommen werden und damit das unterbewusstsein erreichen, welches schon alles weiss. ich habe mal in ähnlicher vorgehensweise meine geschichte aufgearbeitet.
es wird dort mit den inneren abgespeicherten bildern gearbeitet und sie werden in gesündere umgewandelt.
bei interesse google mal bei youtube nach seinem namen, er hat dort inzwischen einige videos eingestellt in denen gezeigt wird, wie er arbeitet. es geht darum immer das innere kind zu erreichen und seine ängste zu heilen, denn die sind es, die wir mit ins erwachsenenleben nehmen und auch mit in unsere beziehungen.
einige schamanen arbeiten ähnlich mit der innenwelt.

07.02.2014 21:15 • x 2 #15




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