hoffnung2014
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Sie hatte vor 5 Wochen Schluss gemacht. Ich habe Ihr vor ca. 3 Wochen einen Brief, in dem ich ihren "Trennungsbegründungsbrief" aus meiner Sicht beantwortet, mit der Schlussbemerkung; "sie solle bitte nicht antworten, wenn sie an ihrer Trennung festhält", sie hat nicht geantwortet.
Jetzt habe ich beim Aufräumen noch ein T- Shirt von ihrem verstorbenen Sohn (30), der vor 4 Jahren verstorben ist, gefunden. Ich möchte ihr es zukommen lassen, da es ja ein Andenken an ihren verstorbenen Sohn ist. Bei der Gelegenheit habe ich noch ein paar Zeilen, worin ich meine Gefühle für sie noch einmal ausdrücke, hinzugefügt.
Meine Frage an Euch;
Sollte ich nachstehenden Brief beifügen oder nicht?
Hallo Petra,
Das T-Shirt habe ich am Wochenende zwischen der Tagesdecke vom Bett gefunden und
möchte ich es Dir noch zukommen lassen, da es ja schließlich ein Andenken an Dein Pepe ist.
Gruß
Entschuldige bitte aber ich muss es einfach los werden, ich werde dann für immer aus Deinem Leben gehen.
Ich habe einen Artikel gelesen, der wahrscheinlich den Grund darüber erbringt, dass unsere Beziehung nicht so funktionieren konnte wie erhofft.
Dabei habe ich mir es so gewünscht mit Dir gemeinsam alt zu werden, ich habe Dich wirklich geliebt, ja, ich habe Dich richtig toll geliebt. Nur das richtige rüberbringen ist leider mein Problem.
"Man kann es lernen", so waren Deine letzten geschriebenen Worte. Nur um etwas lernen zu können, muss man es gelehrt bekommen und ich möchte lernen, wenn es der Liebe dienlich ist. Das hat auch nichts mit verbiegen zu tun oder seine Persönlichkeit aufzugeben. Ich sehe das eher als eine persönliche Veränderung, wo man noch die Feinheiten beigebracht bekommt, die sich der Andere wünscht.
Ich möchte einfach nicht wahr haben wollen, dass die drei ein halb Jahre unseres Lebens umsonst gewesen sein sollen. Denn wir hatten doch sehr viele schöne Momente zusammen und haben bereits etliche dunkle und kalte Schluchten in unserer Zweisamkeit gemeistert.
Das schöne im Leben ist wie die Sonne für die Pflanzen, sie speichern die Sonnenstrahlen als Energie, lassen ihre Früchten wachsen und reifen. Die Sonnenstrahlen trocknen die Tränen die als Regen an den grauen Tage fallen, lassen die Pflanzen und Blumen wieder in einem neuem Licht erstrahlen.
Schade nur, Du warst wirklich meine Traumpartnerin, mein ein und alles, was zu meinem Glück fehlte. Wenn Du auch manchmal ein Himmelhund warst, warst Du doch liebenswert, hattest Deine dunklen Seiten aber auch viele schöne Eigenarten.
Mensch Weib, warum hast Du nicht einfach auch mal einen Brüller raus gelassen, wenn ich nicht so gespurt habe wie Du Dir es vorgestellt hast? Du weißt doch, ein Gewitter reinigt die Luft und die Versöhnung schiebt die dunklen Wolken wieder fort.
Ich wollte Dir in Deinen manchmal grauen Tagen zur Seite stehen, nur wie, wenn Du Dich hinter Dich selbst versteckt hast. Deinen Kummer und Deine Traurigkeit mit einer Art eiserner Selbstdisziplin und Willensstärke kaschiert hast.
Ich hoffte, dass es eines Tages, eines abends oder eines Nachts bei mir klingelt und Du wieder vor meiner Tür stehst. Nicht als reumütiger Bittsteller, nein, als eine selbstbewusste Frau, als meine Frau, der etwas schreckliches passiert ist, was sie wahrscheinlich gar nicht wollte und woran ich mitschuldig war, das war mein Traum, mein Begehren. Du brauchst jetzt nichts unternehmen, um mir den Traum ein für allemal aus meinem Kopf zu verbannen, dass werden die kommenden Tage und Wochen von selbst erledigen und dafür sorgen das dieser Traum langsam verblassen wird, denn wie heißt es doch; "Träume sind Schäume".
Nun ja, so ist das Leben, Mal hart und ungerecht, mal auch schön und doch sollte es nicht sein.
"Der Mensch verliert die Menschlichkeit, wenn er aufhört Fehler zu machen!"
Nichts für ungut, mach´s gut
