Zitat von Hansiela: Er selbst ist auch frustriert, dass ihm das immer noch passiert. Er wacht einfach erst auf, wenn das Bett nass ist. Ich habe angeboten zu einem Urologen zu gehen, was er nicht möchte.
Ich finde es schwierig, wenn ein 13-jähriger neurodiverser Junge einnässt, darunter leidet und auch noch selbst entscheidet, dass er nicht zum Urologen "möchte". Mit 13 ist der Junge in der Pubertät und braucht festgesteckte Rahmen, sei es für alle schulischen Belange als auch die medizinischen. Struktur und Regeln, gibt es die für den Jungen? Welche Empfehlungen gibt es seitens des Jugendamtes, ist eine Erziehungsberatung involviert? Binnen kurzer Zeit massive Gewichtszunahme, einnässen, euer Kind schreit nach Hilfe. Versucht als Eltern in ein Boot zu steigen, gebt den materiellen Themen eine andere Priorität und helft um Himmels willen dem Jungen, der mit allem, was ihm zur Verfügung steht, nach Hilfe schreit.
Zitat von Hansiela: Unser Sohn verweigert ständig die Schule. Es ist nun etwas besser geworden, da ich keinen Druck mehr mache. Mit den Lehrern stehe ich in engem Kontakt und man versteht, dass ich mich nicht mehr von meinem Kind schlagen lassen werde.
Spannend ist, dass der Junge nach dem sechswöchigen USA Trip mit Vater und dessen Partnerin ausgeglichen zurückkam und auch die Schule besser geklappt hat. Wurde das mit den Therapeuten besprochen, wie sehen sie das?
Zitat von Hansiela: Zu meinem Sohn noch etwas: als er das letzte Mal vom Papawochenende kam, war er eigentlich recht gut drauf.
Vermisst euer Sohn seinen Papa, könnt ihr Eltern euch gemeinsam an einen Tisch setzen und den Jungen entlasten, indem ihr feste Regeln und Rahmen vorgebt, in dem das Papa-Sohn Beziehung weiter gestärkt und gelebt werden kann, statt es dem Pubertier zu überlassen, mit seinem Papa vage Verabredungen zu treffen?