Zitat von Schnuddel74:Er sollte das aber vor allem nur für sich tun - sie wird deswegen nicht zurück kommen. Die Frage ist doch auch - sollte er sich wünschen, dass sie zurück kommt? Ich verstehe ihn, er hofft noch und sie macht ihn evtl. Hoffnungen - halt ihn warm... ...kenne ich das Gefühl... ...ganz schlimm.
Es ist vor allem eine Perversion also Umkehrung der Positionen!
Der TE ! sollte sich überlegen, ob die Frau ihn noch verdient.
Nicht umgekehrt!
Hoffnung ist ne super Sache! Aber sie sollte sie an den Realitäten orientieren. Sonst wird eine Fantasie handlungsleitend. Und das geht eigentlich immer in die Hose.
Auch ist es wichtig sich an dieser Stelle einmal die Frage zu stellen, was das mit dem Selbstwert und dem eigenen Stand in der Welt macht, wenn man so einen Betrug an sich ohne Konsequenzen stehen lässt.
Als auch natürlich die Tatsache bedenken, dass seine Frau halt die ist, die sie ist, das heisst durch ihr Verhalten gezeigt hat, dass ihr essentielle Werte für Beziehung wie Loyalität, Ehrlichkeit und auch die Bereitschaft, Fehler einzusehen und zu reparieren, fehlen! Und das bleibt weiter Thema. V.a wenn jede Einsicht darüber fehlt.
Dass diese Überlegungen und Erkenntnisse ein Prozess sind, geschenkt.
Und dass es in dieser Situation mehrere Anteile in einem gibt (den der nicht wahrhaben will und es ungeschehen haben will, versus dem der das Unrecht empfindet) und der Betroffene dazwischen hin und her pendelt ist wohl in so einer Situation "normal".. Da braucht es wohl auch Geduld mit sich selbst. Und Abstand zu der Frau! Emotional und wenn möglich auch räumlich. Und externe Hilfe wenn man nicht weiterkommt (bei psychosozialen Beratungsstellen fast jeder Stadt kriegt man im Unterschied zu Psychotherapeuten oft in paar Tagen einen Termin zur Krisenintervention! Und die Leute dort sind auch gut geschult und ausgebildet)