Fringe
Gast
wollte das nur mal kundtun und schauen wie die Reaktionen sind.
Ich habe jetzt 3 (ernsthafte) Beziehungen hinter mir, jedesmal war es das selbe. Der Anfang war schön, der Mittelakt Routine und das Ende schmerzhaft bis grausam.
Also Leute, warum? Warum tut man sich das immer wieder an? Offensichtlich ist der Mensch nicht dazu gemacht seine Existenz monogam zu verbringen? Also warum nicht dazu stehen und dem ganzen Schmerz, Elend und der Verzweiflung ein für alle mal entgehen?
Ich bin übrigens mitte 20 (m), also in den Augen mancher wohl noch zu jung um 'aufzugeben'. Nichtsdestotrotz bin ich inzwischen völlig desillusioniert. Mein ganzes Leben hab ich mich nach Nähe und Wärme gesehnt, nach meiner Seelenverwandten mit der Ich alles teilen kann. Geendet ist es immer gleich. Und wenn ich mich hier umschaue, dann wird es nicht besser, ganz im Gegenteil, desto älter die betroffenen, desto grausamer die Umstände.
Ich möchte nicht mit mitte 40 aufwachen und erfahren das meine Frau einen anderen hat. Ich könnte für absolut garnichts mehr garantieren...
Die Beispiele in denen es gut gegangen ist... die kann ich an einer Hand (an 3 Fingern!) abzählen. Sonst ist es immer in Tränen oder schlimmer geendet.
Ich habe meine letzte Trennung vor 9 Monaten hinter mich gebracht, hatte also Zeit um die Dinge rational zu analysieren. Aber dieser Gedanke ist in der Zeit soweit ausgereift, dass ich ihm einfach folgen muss. Denn mehr Sinn hat nur wenig gemacht in meinem Leben. Es fühlt sich vernünftig an.
Deswegen bin ich raus aus dem Karusel. Von heute an gibts nur noch Affären für mich.
Any thoughts?