Zitat von Versagerin37: Toll wie ich Schuls bin, dass Geschäftsführer ihre Finanzen nicht im Griff haben. Selten so gelacht. Ich werde also zum Mindestlohn arbeiten, damit andere nicht mehr Insolvenz anmelden müssen.
Ich kann das alles wirklich verstehen und dich unter deinem Wert zu verkaufen, solltest du dich grundsätzlich nicht. Und dass du nicht ins Bürgergeld rutschen willst, ist ganz klar, verständlich. Ist ja auch wirklich schlimm und dein Gefühl von sozialen Abstieg ist gegeben, was man auch nicht weg reden kann.
Aber jetzt mal ganz pragmatisch gedacht.
Erstmal ein Job annehmen, der zwar nicht deinen Ansprüchen genügen, aber um zu verhindern, dass du ins Bürgergeld rutscht. Also erstmal das abwenden, und aus dieser Position, auch wenn sie nicht gut ist, dich weiter nach dem richtigen und guten Job umschauen.
Die Frage stellt sich, was schlimmer für dich ist:
a) Bürgergeld?
b) Ein Job, der erstmal nicht ganz so toll ist?
Fazit: Du wirst nicht sofort dein Traumjob bekommen, was aber nicht heißt, dass es nie so sein wird. Darum weiter kämpfen.
Wichtig ist doch, mit den jetzigen Gegebenheiten/Realität, umzugehen.
Derzeit sieht es aber so aus, dass du die Wahl zwischen a und b hast.