Zitat von Michael73: 30 Minuten spülen.
1 Stunde ganz langsam spazieren gehen.
Einkäufe 1 Stunde, dann fix und fertig.
Okay, das ist ja mehr, als ich vermutet habe.
Zitat von Michael73: Dazu die Prokrastination, die "ich muß noch duschen, dann staub wischen..." zur Hölle mutieren lässt.
Kenne ich.
😄 Du musst dran bleiben. Immer wieder auf das Neue. Es wird besser, aber ist ein harter Weg.
So lange du noch mit Menschen unter einem Dach lebst oder dir später Hilfe von außen holst ist duschen allerdings erste Pflicht. Man sollte ein guter Kranker sein. Sonst braucht man sich nicht wundern, wenn sich das Umfeld verabschiedet oder eine Hilfe von außen nicht mehr zu dir kommen will. Dein Umfeld kann nichts für deine Krankheit.
Etwas, was viele vergessen innerhalb der eigenen Blase.
Wäre ich dein Coach, würde ich sagen, setz Körperpflege an erster Stelle. Tägl. Dafür halt nur eine halbe Stunde spazieren gehen.
Bei dem, was du noch kannst wird vermutlich kein hoher Pflegegrad bei rumkommen. Long Covid wird ja eh nicht so ernst genommen. Ehrlich, wenn du so viel doch noch kannst, würde ich das auch gar nicht weiter fokussieren.
Ist nur Stress. Und die Zeit, welche du mit Widersprüchen oder so verplemperst könntest du besser nutzen.
Ich würde das so nicht schreiben, wenn ich das nicht selber durch hätte.
Allerdings habe ich keine Depressionen. Abgesehen von den Deprimomenten, wo es einem natürlich nicht gut geht, aufgrund der aktuellen Lebensituation Kann mir schwer vorstellen, wie sehr das zusätzlich eingrenzt und dich im täglichen Ablauf bremst.
Wie gehst du denn mit dem Long Covid um? Hast du einen strukturierten Tagesablauf? Setzt dir weitere Ziele? Wo informierst du dich darüber?
Dein Asthma, ist das daher bedingt? Was ist mit deiner Esswut? Wille da, das anzugehen? Ich mein etwas Gewichtszunahme ist ja normal, wenn man sich kaum noch bewegen und was machen kann.
Jedoch 40 kg habe ich noch nie gehört.
Wolltest du damit Aufmerksamkeit erregen oder so? Was war der Anlass sich mit Essen vollzustopfen?
Was den Rest angeht. Jobcenter: wenigstens zahlen sie dir die Einrichtung.
Deine Kinder. Interessieren sie dich überhaupt noch? Oder stellst du deine Befindlichkeiten über alles andere bzw. bringt die Depression dich dazu, dies so tun zu müssen?
Meinst du nicht, ein Papa, der krank ist, jedoch sein bestes dafür gibt wieder gesund zu werden wäre ein besseres Vorbild, als jemand der sich gehen lässt und Verantwortung (für sein eigenes Leben!) abgibt?
Du hast dich für diese Kinder entschieden. Da kannst du nicht einfach die Biege machen.
Ich würde dich bitten, das alles mal mit zu überdenken. Denn wenn du es jetzt anpacken willst, braucht es Ziele, wofür du das machst. Ich finde für die Kinder weiterhin da zu sein, wäre ein gutes Ziel.