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duftneutral
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Zuerst möchte ich kurz sagen das es sich um meinen ersten Forenbeitrag handelt und ich was das angeht völlig neues Terrain erkunde.
Kurz zu mir: Ich bin weiblich, 37 Jahre und habe eine bezaubernde 5 jährige Tochter. Die Beziehung zu Ihrem Papa hielt 14 Jahre. Dann kam es durch "Fehler" beider zur Trennung. Er ist warm gewechselt was ein großer Vertrauensbruch war. Dennoch sehe ich es heute so, dass es das Beste war was mir für meine persönliche Entwicklung angeht passieren konnte. Sicher war es sehr schwer mit einem 2 jährigen Kind dies alles zu verkraften und allein in einem 160 qm Haus zu sitzen und zu weinen. Dennoch habe ich es geschafft. Bin in eine kleine 50 qm Wohnung gezogen und unsere Tochter wechselt wöchentlich zwischen ihm und mir so das sie die Möglichkeit hat mit Papa und Mama aufzuwachsen. Darauf sind wir beide sehr stolz das wir das so hinbekommen und wir verstehen uns auch gut.
Ein Jahr später habe ich einen Mann übers Internet kennengelernt der mir die Wolken anfänglich vom Himmel geholt hat und wirklich alles für uns getan hat was man sich nur wünschen kann. Ich war verliebt. Dann merkete ich allerdings das er mich immer nieder machte, mir meine "Fehler" oder Defizite immer wieder aufzeigte und mir regelrecht einreden wollte das ich so wie ich bin falsch bin.
Ich war nach der Trennung zufällig in Therapie weil auch meine Kindheit nicht sehr harmonisch verlaufen ist was sich durch Angst und Panikattacken äußerte. Das war mein Glück da ich so auch die Trennung von meiner Tochter Ihrem Vater besser verarbeiten konnte und mit meiner Psychologin auch über die damalig neue Beziehung sprechen konnte.
Ich merkte also das mit ihm etwas nicht stimmt da er seinen Selbstwert nur nähren konnte indem er mich abwertete. Meine Psychologin brachte mich dann darauf das es sich womöglich um einen Menschen mit narzisstischen Merkmalen handelt.
Ich habe mich dann belesen und habe genau ihn wiedererkannt. Als er merkte das ich unzufrieden wurde und ihm gesagt habe das er eine Theraphie machen soll und ich das als Partner nicht stämmen kann hat auch er warm gewechselt.
Er hat dann auch eine Theraphie gemacht aber indem Moment wo er merkte das er von mir nicht mehr die überlebenswichtige Anerkennung bekamm hat er sich neu orientiert.
Ich war wirklich am Boden. Mir ging es so schlecht wie nie zuvor und ich habe mir oft gewünscht das mein Leben doch bitte vorbei sein soll.
Ich rappelte mich wieder auf und ging wieder in die Offensive was mein Leben angeht. Habe mich wieder mit Männern getroffen und dann stand da wieder jemand der es mir total angetan hat. Wir haben über eine Partnerbörse gechattet im Februar diesen Jahres. Nur kurz. Ich sah das er aus einer anderen Stadt kam und das Thema war für mich durch da auch mein Exfreund unbedingt wollte das ich zu ihm ziehe aber ich das nicht wollte weil meine Tochter hier ihren Papa hat.
2 oder 3 Mionate später hat er mich erneut angeschrieben und gesagt das ich ihm in Erinnerung geblieben bin mit dem was ich geschrieben habe. Was ich mir wünsche. Darauf kam es wieder zum Kontakt. An einem Samstag hatte ich meine Kollegen zum grillen eingeladen und ich hatte aus Spass geschrieben das er gern vorbeikommen kann was er dann tatsächlich getan hat. Das fand ich extrem mutig und hatte großen Respekt vor dieser Aktion.
Es war ein toller Abend und er hat dann auch bei mir übernachtet und es ist auch gleich zum Sex gekommen. Ich fand es in dem Moment völlig in Ordnung. Wir haben uns dann aller 14 Tage gesehen und er sowie ich hatten große Angst da wir ja ziemlich schnell agiert haben und jeder den anderen sofort in eine Schublade gesteckt hat.
Dennoch triggern wir uns gegenseitig an. Wir sind vom Charakter so ähnlich das wir wirklich Geschwister sein könnten. Es gab viele Verletzungen da wir uns gegenseitig immer den Spiegel vor halten und unsere Wunden punkte treffen. Das tut erstmal weh aber es ist ein schönes Gefühl das da jemand ist der einen vertseht und hinter die Fassade schauen kann.
Mittlerweile kennen wir uns seit Juni und wir leben in keiner wirklich ausgesprochenen Beziehung weil die Ängste wieder verletzt zu werden auf beiden Seiten sehr groß sind. Der Sex ist phänomenal und wir lieben uns auf eine unausgesprochene Weise unheimlich.
Leider ist in ihm und in mir immer die Angst das ein zusammenleben irgendwann nur möglich ist wenn einer von uns bereit ist Veränderung hinzunehmen. Ich bin schon so ein Typ der wenn ich das Gefühl habe das es passt dazu bereit wäre aber ich bin auch ein Mensch der so unheimlich viel Bestätigung braucht. Er meldet sich nur aller paar Tage und hasst es über whatsapp zu schreiben aber wenn er sich meldet ist die qualität sehr hoch. Am Anfang dachte ich das er wirklich nur ein Betthäschen braucht aber das würde er in seiner Stadt sicher auch finden. Er hat einfach die gleich Angst wie ich und gibt sich unverbindlich und unnahbar.
Ich weiß das er ein Mann an dem ich mich reibe und der mir kontrag geben kann was ich absolut brauche. Ich würde so gern meinen Gefühlen freien Lauf lassen und ihn einfach lieben wenn da nicht diese Angst wäre wieder verletzt zu werden. Und wenn ich die Beziehung mit ihm eingehe muss mir bewusst sein das er nicht aus seiner Stadt wegzieht da er einen Rentensicheren Job hat und auch ein Haus an der Backe hat was abgezaht werden muss (hatte er damals mit seiner Exfreundin gekauft und ein halbes Jahr danach hat sie sich getrennt weil sie ins Ausland wollte und er eher Familie gründen) Ich habe ihm schon gesagt das ich nicht in sein Haus ziehen werde. Wenn dann müsste es ein Neustart sein. Aber was mich so zum nachdenken bringt ist das er definitiv in seiner Stadt bleiben will und ich kann ja meine Tochter nicht einfach ihrem Papa hier entziehen. Er hat viele Kompromissvorschläge gebracht das meine Tochter bei uns wohnen kann und ihren Papa jederzeit sehen.
Er hat keine Kinder und stellt es sich zu einfach vor. Er sagt das ich ihm mit meiner Tochter die Pisole auf die Brust setze und entweder kommt er her oder ich gehe die Beziehung nicht ein.
Kann schon sein das ich ihm das Gefühl so vermittle da ich so Angst habe.
Was sagt ihr dazu?
Danke fürs lesen!
Nancy
Kurz zu mir: Ich bin weiblich, 37 Jahre und habe eine bezaubernde 5 jährige Tochter. Die Beziehung zu Ihrem Papa hielt 14 Jahre. Dann kam es durch "Fehler" beider zur Trennung. Er ist warm gewechselt was ein großer Vertrauensbruch war. Dennoch sehe ich es heute so, dass es das Beste war was mir für meine persönliche Entwicklung angeht passieren konnte. Sicher war es sehr schwer mit einem 2 jährigen Kind dies alles zu verkraften und allein in einem 160 qm Haus zu sitzen und zu weinen. Dennoch habe ich es geschafft. Bin in eine kleine 50 qm Wohnung gezogen und unsere Tochter wechselt wöchentlich zwischen ihm und mir so das sie die Möglichkeit hat mit Papa und Mama aufzuwachsen. Darauf sind wir beide sehr stolz das wir das so hinbekommen und wir verstehen uns auch gut.
Ein Jahr später habe ich einen Mann übers Internet kennengelernt der mir die Wolken anfänglich vom Himmel geholt hat und wirklich alles für uns getan hat was man sich nur wünschen kann. Ich war verliebt. Dann merkete ich allerdings das er mich immer nieder machte, mir meine "Fehler" oder Defizite immer wieder aufzeigte und mir regelrecht einreden wollte das ich so wie ich bin falsch bin.
Ich war nach der Trennung zufällig in Therapie weil auch meine Kindheit nicht sehr harmonisch verlaufen ist was sich durch Angst und Panikattacken äußerte. Das war mein Glück da ich so auch die Trennung von meiner Tochter Ihrem Vater besser verarbeiten konnte und mit meiner Psychologin auch über die damalig neue Beziehung sprechen konnte.
Ich merkte also das mit ihm etwas nicht stimmt da er seinen Selbstwert nur nähren konnte indem er mich abwertete. Meine Psychologin brachte mich dann darauf das es sich womöglich um einen Menschen mit narzisstischen Merkmalen handelt.
Ich habe mich dann belesen und habe genau ihn wiedererkannt. Als er merkte das ich unzufrieden wurde und ihm gesagt habe das er eine Theraphie machen soll und ich das als Partner nicht stämmen kann hat auch er warm gewechselt.
Er hat dann auch eine Theraphie gemacht aber indem Moment wo er merkte das er von mir nicht mehr die überlebenswichtige Anerkennung bekamm hat er sich neu orientiert.
Ich war wirklich am Boden. Mir ging es so schlecht wie nie zuvor und ich habe mir oft gewünscht das mein Leben doch bitte vorbei sein soll.
Ich rappelte mich wieder auf und ging wieder in die Offensive was mein Leben angeht. Habe mich wieder mit Männern getroffen und dann stand da wieder jemand der es mir total angetan hat. Wir haben über eine Partnerbörse gechattet im Februar diesen Jahres. Nur kurz. Ich sah das er aus einer anderen Stadt kam und das Thema war für mich durch da auch mein Exfreund unbedingt wollte das ich zu ihm ziehe aber ich das nicht wollte weil meine Tochter hier ihren Papa hat.
2 oder 3 Mionate später hat er mich erneut angeschrieben und gesagt das ich ihm in Erinnerung geblieben bin mit dem was ich geschrieben habe. Was ich mir wünsche. Darauf kam es wieder zum Kontakt. An einem Samstag hatte ich meine Kollegen zum grillen eingeladen und ich hatte aus Spass geschrieben das er gern vorbeikommen kann was er dann tatsächlich getan hat. Das fand ich extrem mutig und hatte großen Respekt vor dieser Aktion.
Es war ein toller Abend und er hat dann auch bei mir übernachtet und es ist auch gleich zum Sex gekommen. Ich fand es in dem Moment völlig in Ordnung. Wir haben uns dann aller 14 Tage gesehen und er sowie ich hatten große Angst da wir ja ziemlich schnell agiert haben und jeder den anderen sofort in eine Schublade gesteckt hat.
Dennoch triggern wir uns gegenseitig an. Wir sind vom Charakter so ähnlich das wir wirklich Geschwister sein könnten. Es gab viele Verletzungen da wir uns gegenseitig immer den Spiegel vor halten und unsere Wunden punkte treffen. Das tut erstmal weh aber es ist ein schönes Gefühl das da jemand ist der einen vertseht und hinter die Fassade schauen kann.
Mittlerweile kennen wir uns seit Juni und wir leben in keiner wirklich ausgesprochenen Beziehung weil die Ängste wieder verletzt zu werden auf beiden Seiten sehr groß sind. Der Sex ist phänomenal und wir lieben uns auf eine unausgesprochene Weise unheimlich.
Leider ist in ihm und in mir immer die Angst das ein zusammenleben irgendwann nur möglich ist wenn einer von uns bereit ist Veränderung hinzunehmen. Ich bin schon so ein Typ der wenn ich das Gefühl habe das es passt dazu bereit wäre aber ich bin auch ein Mensch der so unheimlich viel Bestätigung braucht. Er meldet sich nur aller paar Tage und hasst es über whatsapp zu schreiben aber wenn er sich meldet ist die qualität sehr hoch. Am Anfang dachte ich das er wirklich nur ein Betthäschen braucht aber das würde er in seiner Stadt sicher auch finden. Er hat einfach die gleich Angst wie ich und gibt sich unverbindlich und unnahbar.
Ich weiß das er ein Mann an dem ich mich reibe und der mir kontrag geben kann was ich absolut brauche. Ich würde so gern meinen Gefühlen freien Lauf lassen und ihn einfach lieben wenn da nicht diese Angst wäre wieder verletzt zu werden. Und wenn ich die Beziehung mit ihm eingehe muss mir bewusst sein das er nicht aus seiner Stadt wegzieht da er einen Rentensicheren Job hat und auch ein Haus an der Backe hat was abgezaht werden muss (hatte er damals mit seiner Exfreundin gekauft und ein halbes Jahr danach hat sie sich getrennt weil sie ins Ausland wollte und er eher Familie gründen) Ich habe ihm schon gesagt das ich nicht in sein Haus ziehen werde. Wenn dann müsste es ein Neustart sein. Aber was mich so zum nachdenken bringt ist das er definitiv in seiner Stadt bleiben will und ich kann ja meine Tochter nicht einfach ihrem Papa hier entziehen. Er hat viele Kompromissvorschläge gebracht das meine Tochter bei uns wohnen kann und ihren Papa jederzeit sehen.
Er hat keine Kinder und stellt es sich zu einfach vor. Er sagt das ich ihm mit meiner Tochter die Pisole auf die Brust setze und entweder kommt er her oder ich gehe die Beziehung nicht ein.
Kann schon sein das ich ihm das Gefühl so vermittle da ich so Angst habe.
Was sagt ihr dazu?
Danke fürs lesen!
Nancy
