J
j.p.
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Liebe Wolfsfrau,
ja, ich kenne Deine Geschichte. Habe sie mir - wie so viele andere auch - vor einigen Tagen durchgelesen und konnte hier viele Ähnlichkeiten entdecken. Konnte mich gefühlsmässig sehr in Dir wiederfinden. Das bestätigt sich durch Deine Antwort auf mein Posting noch einmal.
Und bei Dir war es ja noch viel länger. Ich kann das gar nicht glauben. 23 Jahre. Das ist doch ein halbes Leben. Bei mir waren es nur drei. Aber manchmal denke ich auch, die Länge ist nicht unbedingt entscheidend. Tatsache ist, dass man den Alltag miteinander geteilt hat und an die Liebe geglaubt hat. Vertraut hat. Und das wir einem genommen oder in Frage gestellt. So ist es bei mir. Es gibt Momente, da könnte ich nur fluchen und schimpfen über ihn. Allerdings bin ich teilweise dann auch wieder ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich in den ganzen vergangenen 3 Monaten seit der Trennung nicht habe dazu verleiten lassen, ihn auch nur 1x anzuklagen, Vorwürfe zu machen oder ihm gar seine schlechten Eigenschaften vorzuhalten. Die hat natürlich auch er. Aber ich habe ihn so lieben gelernt und mich für ihn entschieden. Mit seinen positiven und seinen negativen Seiten. Oft wünschte ich, ich könnte jetzt nur noch die negativen sehen, damit der Schmerz erträglicher wird und ich mich mit der Trennung abzufinden lerne. Aber das möchte ich ja gar nicht - ich meine, mir die negativen Dinge aufzählen, um ihn mir "abzugewöhnen". Das fände ich respektlos und armselig von mir.
Also, bleibt mir nichts anderes als abzuwarten oder durch das tiefe Tal der Trauer hindurchzugehen und zu hoffen, dass ich irgendwann mal wieder oben ankomme....
In diesem Sinne.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend. Ich bewundere Dich, dass Du die Kraft hast, Dir schöne Ablenkungen und Aktivitäten zu suchen. Darauf kannst Du selbst sehr stolz sein! Mir gelingt das noch nicht.
Eine gute Nacht und einen lieben Gruss
Jacki
ja, ich kenne Deine Geschichte. Habe sie mir - wie so viele andere auch - vor einigen Tagen durchgelesen und konnte hier viele Ähnlichkeiten entdecken. Konnte mich gefühlsmässig sehr in Dir wiederfinden. Das bestätigt sich durch Deine Antwort auf mein Posting noch einmal.
Und bei Dir war es ja noch viel länger. Ich kann das gar nicht glauben. 23 Jahre. Das ist doch ein halbes Leben. Bei mir waren es nur drei. Aber manchmal denke ich auch, die Länge ist nicht unbedingt entscheidend. Tatsache ist, dass man den Alltag miteinander geteilt hat und an die Liebe geglaubt hat. Vertraut hat. Und das wir einem genommen oder in Frage gestellt. So ist es bei mir. Es gibt Momente, da könnte ich nur fluchen und schimpfen über ihn. Allerdings bin ich teilweise dann auch wieder ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich in den ganzen vergangenen 3 Monaten seit der Trennung nicht habe dazu verleiten lassen, ihn auch nur 1x anzuklagen, Vorwürfe zu machen oder ihm gar seine schlechten Eigenschaften vorzuhalten. Die hat natürlich auch er. Aber ich habe ihn so lieben gelernt und mich für ihn entschieden. Mit seinen positiven und seinen negativen Seiten. Oft wünschte ich, ich könnte jetzt nur noch die negativen sehen, damit der Schmerz erträglicher wird und ich mich mit der Trennung abzufinden lerne. Aber das möchte ich ja gar nicht - ich meine, mir die negativen Dinge aufzählen, um ihn mir "abzugewöhnen". Das fände ich respektlos und armselig von mir.
Also, bleibt mir nichts anderes als abzuwarten oder durch das tiefe Tal der Trauer hindurchzugehen und zu hoffen, dass ich irgendwann mal wieder oben ankomme....
In diesem Sinne.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend. Ich bewundere Dich, dass Du die Kraft hast, Dir schöne Ablenkungen und Aktivitäten zu suchen. Darauf kannst Du selbst sehr stolz sein! Mir gelingt das noch nicht.
Eine gute Nacht und einen lieben Gruss
Jacki