Zitat von Downinahole:Ich fasse das nicht! Er geht weiterhin davon aus, dass ich den Kontakt zu den Kindern halten will/kann. Er macht es sich so verdammt leicht. Dass es mich zerreißt, ist ihm egal- er hat ja schließlich offenbar emotional schon lange lange abgeschlossen.
Weißt Du, warum es ihm egal ist? Weil es Dir doch auch egal ist.
Schau mal, wenn ich mich an die Straßenecke stelle und allen mein Geldbörsel hinhalte, ganz offen, jeder kann reingreifen. Macht es dann wirklich so viel Sinn, wenn ich hinterher sage, daß ich das ganz schlimm finde, daß sich einige da bedient haben?
Liebes, so lange Du keine Grenzen ziehst, wird es eben keine Grenzen geben.
Warum sollte irgendeiner für Dich Deine Grenzen ziehen?
Ja, das ist sehr schmerzhaft. Ja, das ist mit ganz viel Arbeit verbunden. Und nein, niemand hat behauptet, das wäre leicht.
Nur mal ehrlich, wenn der auch nur irgendwann Dich und Deine Grenzen respektiert hätte, dann wärt ihr doch jetzt nicht getrennt bzw. nicht so getrennt.
Was macht Dir so viel Angst? Warum ist es so schwer zu sehen, daß nur Du Deine Grenzen ziehen und wahren kannst?
So und jetzt mal zu der Sache mit den Kindern. Aha, er ist also der böse und Du die gute, der es um die Kinder geht. Das ist doch hier schon die Denkweise oder?
Schau mal, er ist der Vater und wenn er den Kindern 5 neue am Tag vorstellt, ist das Sache zwischen ihm, der Kindsmutter und den Kindern, aber nicht DEINE.
Das Argument, daß es Dir um die Kinder geht: stimmt das wirklich?
Große, Du wärst jetzt bis vor wenigen Tagen, mehrere Wochen in der Klinik und das ja nicht weil es so unendlich viel Spaß macht oder weil Du ein Rückenleiden hast.
Du bist gerade in einer Krise. Das ist ok, das passiert. Wir sind Menschen.
Aber unter Maßgabe dessen, darf ich Dich fragen, was Du zum jetzigen Zeitpunkt, so instabil, wie Du ja gerade bist, für die Kinder tun könntest?
Bitte bleib doch einfach mal ein bißchen bei Dir selbst.
Viel Kraft.