Zitat von Butterblume63:Milly,ich gebe dir Recht,in vielen Punkten,nur leben wir in einem Land wo man Frauen nicht freigegeben muss. So leid mir die Ehefrau tut,aber nach der Aufdeckung der Affäre hatte sie es genauso in der Hand diesen Fremdgänger aus ihrem Leben zu entfernen. Dieses Paar lebt eine ganz toxische Ehe und diese macht mir ...
Gewiss "kann" die betrogene Ehefrau harte Konsequenzen ziehen.
Das besch..eidene an der Sache ist nur, dass der Betrüger deutlich im Vorteil ist.
Er ist emotional und rein praktisch (lügen, vertuschen und durchdenken) dem Betrogenen Lichtjahre voraus.
Ein betrogener Mensch steht ohne jede Vorlaufzeit, ohne Warnung und völlig ahnungslos urplötzlich unter massivem Zugzwang. Sind Kinder involviert, erschwert es das Ganze zusätzlich.
Auch mein Mitgefühl gilt daher eher der Mutter und Ehepartnerin, denn die muss genau die Stärke und die Energie für Konsequenzen aufbringen, die der Ehemann tunlichst vermeidet und auch nie auf dem Schirm hatte, bestenfalls als romantische Träumerei.
Ich persönlich würde definitiv (!) auf einen Umzug und Neustart beharren.
Es gibt Grenzen des Erträglichen.
Entweder klappt diese Zweckgemeinschaft dann, (der Kerl beruhigt sich und findet seine Rolle als Vater und praktischer Part in der Ehe), oder eben nicht.
Aber ein nachbarschaftliches Nebeneinander mit der Ex-Affärenfrau?
No way.