Riese84
Mitglied
- Beiträge:
- 66
- Themen:
- 17
- Danke erhalten:
- 58
- Mitglied seit:
ich schäme ich schon fast, dass ich schon wieder hier schreibe und dass ich es nicht schaffe, stärker zu sein. Meine Freundin hast sich vor fast 7 Wochen nach knapp 6 Jahren von mir getrennt. Seit 5 Wochen haben wir keinen Kontakt mehr.
Nach der ersten Horror-Woche habe ich gedacht, dass ich mich langsam fange.
Aber es geht nicht mehr weiter. Ich rutsche immer wieder ab in tiefste Verzweiflung, insb. wenn mir die Beschäftigung ausgeht. An Feiertagen wie heute ist es kaum zu ertragen.
Ich bin eben noch einmal kurz in unserer (noch) gemeinsamen Wohnung gewesen. Sie hat bereits alle losen Dinge rausgeholt, nur ihre Möbel stehen noch dort. Es ist als könnte sie jederzeit wieder einziehen...sie müsste nur ihre Kleidung und Bücher wieder einräumen. Kaum betrat ich die Wohnung, bin ich wieder weinend zusammengeklappt
Überall, in jeder Ecke, an jedem Gegenstand klebt die Erinnerung.
In unserer gemeinsamen Wohnung kann ich daher nicht bleiben...
Anschließend habe ich mir noch eine andere Wohnung angeschaut.
Der Gedanke, von nun an alleine zu wohnen, ist kaum zu ertragen.
Was mache ich am Abend? An den Wochenenden?
Meinen Freundeskreis habe ich leider während der Beziehung total vernachlässigt...
Sie fehlt mir so unbeschreiblich. Ständig schaue ich auf eine Nachricht.
Jede Nacht wache ich auf, schaue auf das Handy und kann nicht mehr schlafen.
Das Handy schweigt. Insbesondere in den Nächten bin ich manchmal so verwzeifelt, dass ich am liebsten sterben würde. Ich weiß, dass das eine normale Reaktion ist und ich würde mir auch nie im Leben etwas antun. Aber mein Leben ist so bedeutungslos, freudlos, einsam geworden.
Ich würde mich so gerne bei mir ihr melden...in der Hoffnung, dass sie mich auch vermisst.
Es kostet mich meine ganze noch verfügbare Kraft, es nicht zu tun.
Traurige Grüße,
Riese
