Zitat von Mctea:Schau Dich um, kulturell alleine schon. Früher in der Höhle hat Frau sich um die Kinders gekümmert, um Wunden, um das reine Wohlbehangen. Männers damals gingen jagen und konnten Feuer machen, Brust trommel.
Bin mir sicher, Frauen konnten auch Feuer machen, haben dies aber nicht so gefeiert, als die Helden im Bärenfell.
Aber daher kommts wahrscheinlich, das diese Wesen glauben, Frau nix wert. Und alles was ohne Wert, kann man auch schön unterbuttern. Sogar die fetten Kirchenfürsten, in rosa Robe und ein vergoldetes Stäbchen in der Hand, den Sittenverfall von der Kanzel predigen, aber im Klosterfriedhof die Säuglinge vergraben, die das (un)keusche Leben so mit sich brachte.
Und es gibt sie immer noch, die ewigen Gestrigen, die glauben, wo sie gehn und stehn, glänzt Gold. Da sausen auch etliche im Forum rum.
Ja, aber wenn wir ehrlich sind, ist der Impuls des schlecht-Behandelns eines Gegenübers nicht ausschließlich männlich. Ja, ich bin auch der Meinung, die Emanzipation wurde durch die Frauen, die das so wollten, herbeigeführt (und sie kam nicht über uns), ebenso wie die Beendigung der Sklav*** von Menschen und ihren Freiheitsgedanken und Überzeugungen erreicht wurde.
Aber die Frage ist doch geschlechterübergreifend zu stellen (denn auch Frauen verhalten sich anmaßend und ausbeutend - insbesondere, wenn sie die Gelegenheit sehen): warum verhält sich der Mensch so? Warum ist er bereit, Mitmenschen für den eigenen Vorteil bewusst zu schädigen?
Und - noch viel wichtiger: wie können wir entgegensteuern?
Ich meine, dass Bildung eine wichtige Säule in diesem Prozess ist. Allerdings Bildung allein wird es nicht sein.
Ja, jeder einzelne kann bei sich selbst genau und selbstkritisch hinschauen, und Zeichen setzen, die er für richtig hält. Darüber hinaus suche ich auch nach gesellschaftlichen Strategien.