Zitat von Balu85:Die Frage ist was alles auf dem Spiel steht. Bei eine Beziehung wo man maximal zusammen wohnt, keine gem. wirtschaftlichen Verflechtungen außer Mietvertrag und ohne Kinder ist es was völlig anderes zu sagen "Ach komm....da hinten hat der Maurer das Loch in der Wand gelassen...nutze es bitte". Und ich finde ...
Auch wenn sich das vielleicht so anhört.
Ich verurteile das überhaupt kein bißchen. Im Gegenteil: Im RL kenne ich fast nur Fälle, in denen Männer ihre Frauen, wenn diese eine Affäre hatten, wieder zurücknehmen.
Wenn es zur Trennung kommt, dann nur weil die Frau mit der Affäre zusammensein möchte. Wobei ich explizit von Beziehungen mit den entsprechenden Verflechtungen (Ehe, Kinder, Haus) spreche.
Und das deckt sich 1:1 mit dem, was man hier im Forum auch so liest. Ich sehe lange Diskussionen wo es darum geht, zu erörtern, ob eine Trennung oder ein Verzeihen besser ist. Obwohl eingentlich von Anfang an klar ist, dass der Mann sich nicht trennen möchte, vielleicht nicht trennen kann.
Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass ich (mehr als eine) Ehen kenne, wo offen bekannt ist, dass die Frau immer mal wieder etwas nebenher am Laufen hat (mit offen meine ich z.B. Händchen haltend spazieren gehen mit der Affäre oder im anderen Fall das Knutschen am Parkplatz der Firma mit dem Kollegen) und die Männer sagen, das ist ok für sie.
Ich will das nicht werten, eher ist meine Meinung, dass wir uns an solche "alternativen" Lebensentwürfe gewöhnen müssen.